Pres­se­mit­tei­lung

Ver­sor­gungs­si­cher­heit stär­ken, Wett­be­werb ermög­li­chen, Spei­cher­po­ten­ziale nut­zen – BVES-Plä­­doyer für ein zukunfts­si­che­res StromVKG

Ber­lin, 11. Juni 2026 – Der Bun­des­ver­band Ener­gie­spei­cher Sys­teme e.V. (BVES) for­dert Nach­bes­se­run­gen am Strom-Ver­sor­gungs­si­cher­heits- und Kapa­zi­tä­ten­ge­setz (StromVKG), damit es die Grund­lage für einen rechts­si­che­ren und zukunfts­fä­hi­gen Kapa­zi­täts­markt und tat­säch­li­che Ver­sor­gungs­si­cher­heit schaf­fen kann.

Der BVES teilt dabei die euro­pa­recht­li­chen Beden­ken, die zahl­rei­che Mit­glieds­un­ter­neh­men bereits durch ein­ge­reichte Beschwer­den auf euro­päi­scher Ebene deut­lich gemacht haben. Da das StromVKG einer bei­hil­fe­recht­li­chen Geneh­mi­gung durch die Euro­päi­sche Kom­mis­sion bedarf, müs­sen die Anfor­de­run­gen an Tech­no­lo­gie­neu­tra­li­tät, Wett­be­werb und Dis­kri­mi­nie­rungs­frei­heit beson­ders sorg­fäl­tig berück­sich­tigt wer­den, was der BVES nicht aus­rei­chend berück­sich­tigt sieht.

Zwar wer­den Ener­gie­spei­cher for­mal in den Anwen­dungs­be­reich ein­be­zo­gen, in der kon­kre­ten Aus­ge­stal­tung jedoch durch meh­rere kumu­la­ti­ven Anfor­de­run­gen struk­tu­rell ein­deu­tig benach­tei­ligt. Damit wer­den kos­ten­ef­fi­zi­ente Fle­xi­bi­li­täts­op­tio­nen ein­ge­schränkt, Wett­be­werb redu­ziert und unnö­tig hohe Kos­ten für das Ener­gie­sys­tem ris­kiert. Gleich­zei­tig blei­ben tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen, die ins­be­son­dere bei Spei­cher­tech­no­lo­gien in den ver­gan­ge­nen Jah­ren erreicht wer­den konn­ten, fahr­läs­sig unbe­rück­sich­tigt.

„Ver­sor­gungs­si­cher­heit ist zu wich­tig, um als Deck­man­tel für eine ein­sei­tige Ener­gie­po­li­tik benutzt zu wer­den.“, stellt Urban Win­delen, BVES-Geschäfts­füh­rer, klar. „Ent­schei­dend muss doch sein, wel­che Tech­no­lo­gie­kom­bi­na­tion die Ver­sor­gung zuver­läs­sig, kos­ten­ef­fi­zi­ent, sys­tem­dienlich und zukunfts­si­cher erbrin­gen kann.”

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