Pressemitteilung
BVES kündigt EU-Beschwerde gegen StromVKG an: Versorgungssicherheit braucht Wettbewerb statt technologische Vorfestlegungen
Berlin, 24. Juni 2026 – Der Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. (BVES) wird Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen die aktuelle Ausgestaltung des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetzes (StromVKG) einlegen. Der Verband teilt die erheblichen europarechtlichen Bedenken zahlreicher Mitgliedsunternehmen hinsichtlich der Vereinbarkeit des Gesetzes mit den Grundsätzen der Diskriminierungsfreiheit, Technologieneutralität und des fairen Wettbewerbs.
Anlass für die erneute Befassung mit dem Gesetz war auch die Anhörung im Deutschen Bundestag, zu der BVES-Bundesgeschäftsführer Urban Windelen als Sachverständiger eingeladen wurde. Dort machte der Verband deutlich, dass Versorgungssicherheit nicht durch die politische Vorfestlegung einzelner Technologien, sondern durch einen fairen Wettbewerb um die beste Lösung gewährleistet werden sollte.
„Als Verband vertreten wir die gesamte Bandbreite der Energiespeicherung – von Batteriespeichern über Pumpspeicher bis hin zur Nutzung von Wasserstoff. Uns geht es nicht um Speicher gegen Gaskraftwerke. Uns geht es um Technologieoffenheit. Die entscheidende Frage lautet: Welche Technologie kann Versorgungssicherheit rechtssicher, zukunftsfest und volkswirtschaftlich effizient bereitstellen? Genau diesen Wettbewerb schränkt das StromVKG jedoch ein“, erklärte Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES im Bundestag.
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