Studie belegt: Kosten für Speichertechnologien sinken bis 2030 deutlich – neue Geschäftsmodelle entstehen

Speicher sind für die Energiewende unverzichtbar, denn sie kompensieren die witterungs- und saisonabhängigen Schwankungen von Windkraft und Photovoltaik. Mit leistungsfähigen Energiespeichern können die erneuerbaren Energieträger trotz ihrer Volatilität optimal genutzt werden. Fossile Energiequellen lassen sich so zuverlässig ersetzen.

München, den 14. Juni 2017 – Eine aktuelle Studie der Roland Berger Unternehmensberatung zeigt, dass Energiespeicher für zuverlässige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien notwendig sind. Bis 2025 wird die Kapazität von Solar- und Windenergie in Europa reichen, um 90 Prozent des Spitzenstrombedarfs zu decken, so die Studie. Da gleichzeitig die Kapazität fossiler und nuklearer Kraftwerke um 11 Prozent zurückgeht, braucht es Speicher zum Ausgleich der Schwankungen im Netz. Daher wird in den nächsten Jahren ein starker Ausbau des Speicherangebots erwartet; gleichzeitig werden die  Kosten der Technologien bis 2030 deutlich sinken.  Unternehmen sollten jetzt neue Geschäftsmodelle testen, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, rät die Studie.

Hier gelangen Sie zur Studie: