Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (GEG)

Berlin, Januar 2017 –  BVES begrüßt Hebung von Effizienzpotentialen durch Energiespeicher und fordert technologieneutrale Betrachtung aller Ansätze. Die Beschränkung auf Wärme bei den Quartierlösungen (§ 107) lässt große Effizienzsteigerungspotentiale ungenutzt.

Der BVES unterstützt die Effizienzziele der Bundesregierung und befürwortet die Zusammenführung und Harmonisierung der drei bestehenden Regelwerke (Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV), Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG), um damit das Energieeinspar- und Energieeffizienzrecht zu vereinheitlichen.

Neben dem Ausbau erneuerbarer Energiequellen (EE) ist die Steigerung der Energieeffizienz die zweite entscheidende Säule der Energiewende und der (sektorenübergreifenden) Dekarbonisierung. Insbesondere im Gebäudebereich liegen hier große noch unerschlossene Potentiale, die es zu heben gilt.
Die Regelungen des GEG schaffen insbesondere im Kontext der Anbindung von erneuerbarer Stromerzeugung und Speicherung neue Potentiale für klimafreundliche Energiekonzepte. Dass in diesem Kontext EE-Strom auch weiterhin für die Optimierung des Wärmeverbrauchs anrechenbar ist, unterstützt der BVES uneingeschränkt.

Lesen Sie hier unsere BVES-Stellungnahme: