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Stellungnahme zum Empfehlungsverfahren 2017/29 der Clearingstelle EEG: „Anwendungsfragen des § 61k EEG 2017 für EEG-Anlagen – Teil 1″

Der BVES, DIHK und ZVEI begrüßen die Initiative der EEG-Clearingstelle, vorherrschende Unklarheiten des multivalenten Speicherbetriebs zu beseitigen. Die dem § 61k EEG 2017 zugrundeliegende politische Motivation sollte aber nicht aus den Augen verloren werden.

Aus dem gemischtem Speicherbetrieb resultierende Vorteile sollten beim Kunden verbleiben und dürfen nicht durch überproportionierte Anforderungen an die Messtechnik aufgezehrt werden. Der Gesetzgeber spricht in der Begründung zu § 61k EEG von zwei Zweirichtungszählern. Diese Anforderung wurde aufgenommen und darüber ein Messkonzept entwickelt, das alles misst, was physikalisch möglich und notwendig ist, um die in und aus dem Speicher fließenden Ströme trennscharf zuordnen zu können. Weiterhin von grundlegender Bedeutung für eine netz- und systemdienliche Betriebsweise ist die messtechnische Separierung von Grün- und Graustrom, ohne die moderne Speichersysteme – wie vom Gesetzgeber gewünscht – nicht umgesetzt werden können. Auch muss die DC-Technologie in den Modellen entsprechend berücksichtigt werden und erfordert eine geeignete Herangehensweise. Sofern es sich bei dem vorliegenden Empfehlungsverfahren um Anwendungsfragen ausschließlich um AC-Anwendungen handelt, sollte dies bereits einleitend deutlich herausgestellt werden.