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Stellungnahme zu dem Antrag der deutschen Übertragungsnetzbetreiber mit Bezug auf die EU-Guideline for System Operation

Der BVES nimmt bei der Bundesnetzagentur Stellung zu dem Antrag der deutschen Übertragungsnetzbetreiber, die sicherzustellende Mindestaktivierungszeit zur Präqualifikation von Energiespeichern für die Teilnahme am Primärregelleistungsmarkt zu verlängern.

Der europäische Energiesystembetrieb soll mit der EU-Guideline for System Operation (nachfolgend GL SO) harmonisiert werden und die Liberalisierung der europäischen Strom- und Gasmärkte vorangetrieben werden. Artikel 156 (9) des GL SO soll regeln, wie technische Einheiten mit einem begrenzten Energiereservoir – und damit auch Energiespeicher – am Regelenergiemarkt teilnehmen können und welche technischen Anforderungen dazu zu erfüllen sind. Allerdings besteht Klärungsbedarf hinsichtlich einer Ausnahmeregelung. Im Folgesatz des Artikels 156 der GL SO wird ermöglicht, dass ein Übertragungsnetzbetreiber von den 15 Minuten-Leistungserbringung abweichen und bis zu 30 Minuten für seine Regelzone festlegen kann, wenn er die Notwendigkeit hierzu belegt und dies durch die Aufsichtsbehörde genehmigt wird. Mit Bezug auf die Ausnahmeregelung, haben die deutschen Übertragungsnetzbetreiber einen Antrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht, um die sicherzustellende Mindestaktivierungszeit zur Präqualifikation von Energiespeichern für die Teilnahme am Primärregelleistungsmarkt zu verlängern. Im anschließenden Konsultationsverfahren hat der BVES gegen diesen Antrag Stellung genommen Der BVES setzt sich im GL SO-Prozess für einen stabilen, rechtssicheren und vor allem diskriminierungsfreien Zugang zum Regelenergiemarkt für die Energiespeicherbranche ein.