Startschuss für die Wärmespeicherung in flüssigem Salz

Energiespeicher spielen eine Schlüsselrolle für die Energieversorgung der Zukunft. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln hat am 5. Juli 2016 der Aufbau einer Testanlage für Wärmespeicherung in geschmolzenem Salz (TESIS) begonnen.

Köln, 13. Juli 2016 – Energie lässt sich in Form von Wärme in Flüssigkeiten speichern. Im Alltag ist die Wärmespeicherung beispielsweise für Thermosflaschen mit dem Speichermedium Wasser bei Temperaturen bis 100 Grad Celsius bekannt. Das Prinzip, Wärme in Form einer heißen Flüssigkeit zu speichern, wird auch in der TESIS-Versuchsanlage in Köln ausgenutzt. Der Anwendungsbereich der Anlagen des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik liegt allerdings im Bereich der Kraftwerkstechnik und Stromerzeugung, so dass als Speichermedien flüssige Salzmischungen bei wesentlichen höheren Temperaturen im Bereich 180 bis 560 Grad Celsius eingesetzt werden.

Forschung nah am Markt

Ziel der Forschungsarbeiten ist es, die technologische Machbarkeit zu demonstrieren und diese innovativen Energiespeicher für konkrete Anwendungen in Zusammenarbeit mit der Industrie zur Marktreife zu bringen. Die Testanlage zur Energiespeicherung mit Flüssigsalz wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und ist Teil des interdisziplinären Forschungsgebäudes CeraStorE.

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).