Photovoltaik und Energiespeicher auf Korsika

Französische Langa-Gruppe beauftragt Schneider Electric und Saft mit zwei Megawatt-Projekten

Schneider Electric SA (Rueil-Malmaison, Frankreich) und Saft (Paris, Frankreich) haben den Zuschlag für zwei Photovoltaik-Speicher-Projekte der Langa-Gruppe (Korsika) erhalten. Sie waren von der französischen Energie-Regulierungsbehörde CRE (Commission de Régulation de l’Energie) ausgeschrieben worden.
Die beiden Photovoltaik-Kraftwerke mit je einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) und einer Speicherkapazität von einer Megawattstunde (MWh) sollen in Corte und Castifao auf der Insel Korsika errichtet werden. Die Partner rechnen mit einer jährlichen Solarstrom-Produktion von 1.300 MWh, was den Anforderungen der CRE entspreche.
Schneider Electric und Saft haben sich für die beiden Vorhaben als Partner zusammengeschlossen und eine Lösung angeboten, welche die Planung, die Lieferung der Komponenten und die Installation sowie das Management und die Wartung umfasst.

Solarstrom für über 400 korsische Haushalte
Die Kombination aus Photovoltaik-Kraftwerk und Energiespeicher optimiert die Integration des schwankend produzierten Solarstroms in das Stromnetz der Insel. Der tagsüber produzierte Strom kann in Batterien gespeichert und abends, zu Spitzenlastzeiten oder nach Sonnenuntergang genutzt werden. Die beiden Kraftwerke sollen so viel Solarstrom erzeugen, dass damit mehr als 400 korsische Haushalte versorgt werden können.

Ein französisches Konsortium für eine globale Lösung
Der Konsortialführer Schneider Electric wird seine Solar-Speicher-Lösungen in die Vorhaben einbringen: die PVBox-Umspannstation für den Solarstrom, die ESBox-Umspannstation für den Strom aus der Batterie, das Energiemanagement-System (EMS), das auch die Saft-Batterien kontrolliert, sowie Projektplanung und weitere Dienstleistungen, um die Anlagenleistung zu garantieren.
Schneider Electric ist auch für die Zusammenschaltung der verschiedenen Komponenten der Photovoltaik-Kraftwerke und den Netzanschluss zuständig.
Bei beiden Vorhaben kommen die Energiespeicher “Intensium Max+ 20E“ von Saft zum Einsatz, eine integrierte Containerlösung mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit rund 1 MWh. Die Container umfassen auch die Sicherheitssysteme und das Batteriemanagement. Saft hat schon einige Aufträge für solche Li-Ionen-Speicher für Inselnetze auf der ganzen Welt erhalten.
Dieser Vertrag wurde im Juni zwischen Langa und dem Konsortium geschlossen. Die Photovoltaik-Kraftwerke sollen noch dieses Jahr an das Stromnetz angeschlossen werden.

Pressemitteilung Younicos