BVES Workshop in Athen

Der BVES organisierte zusammen mit der GIZ ein Treffen von zahlreichen Vertretern aus Industrie und Politik im griechischen Ministerium für Umwelt und Energie Griechenlands (YPEN) unter dem Titel „Development of Energy Storage Markets European Experiences and Potential for the Greek Energy System”.

Neben dem für Speicher großen Potential für Insellösungen im griechischen Raum lag der Fokus des Workshops insbesondere auf Lösungen zur Systemstabilisierung auf dem griechischen Festland. Am Beispiel eines Schweizer Taschenmessers zeigte BVES Präsident Thomas Speidel gleich zu Beginn der Veranstaltung in seinem Eröffnungsvortrag, welche Vielfalt Speichertechnologien zu bieten haben. Die technologischen Grundlagen dürfen als gelöst bezeichnet werden. Der echte Wandel müsse sich nun in politischen und regulatorischen Themen vollziehen; nämlich in gemeinsamer Anstrengung innerhalb der EU – ein Appell, der auch in den darauffolgenden Fachvorträgen eine entscheidende Rolle spielte.
Dr. Florian Valentin, Partner bei von Bredow Valentin Herz Rechtanwälten und Sprecher der BVES AG 5 „Energierecht und Regulierung“, erläuterte in seinem klar strukturiertem Vortrag die große Komplexität des deutschen Rechtsrahmens um Speicher. BVES-Referentin Helena Teschner knüpfte daran mit einem Vortrag zu den regulatorischen Feinheiten weiterer wichtiger Märkte wie UK, Frankreich, Spanien und Italien an. Marc Möller von Alelion Systems schloss den Workshop mit einem positiven Ausblick ab: Best-Practice-Beispiele à la Caterva-Schwarmspeicherkonzept zeigen anschaulich die technologischen Möglichkeiten mit Speichern das Energiesystem sicherer, effizienter und CO2-ärmer zu gestalten.

Thomas Speidel (li) referiert im Auditorium des Umweltministeriums in Athen über die Vielfältigkeit der Energiespeicherung (Foto: BVES)

 

Hier geht es zum Artikel über den BVES-Workshop auf ads-tec.de.