Ein Schlüssel zur Dekarbonisierung

Speichertechnologien sind entscheidend, um die Energiewende und die weltweite Dekarbonisierung zum Erfolg zu machen. Denn je mehr Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Energien durch die Leitungen fließt, desto flexibler müssen die Stromnetze werden, damit es nicht zu einem Blackout kommt. Ausgeklügelte Speichertechnologien sind also das Gebot der Stunde. Etwa jene, an denen Forscher von Siemens Corporate Technology derzeit arbeiten.

Berlin, 11. November 2016 – Wie viel Speichervolumen für eine sichere Stromversorgung unseres Planeten künftig benötigt wird, ist heftig umstritten. Verschiedene Untersuchungen taxieren den Leistungsbedarf, den Speicher in Deutschland für das Jahr 2020 beziehungsweise 2022 abgeben müssen, auf drei bis 30 Gigawatt (GW) und für 2030 auf 13 bis 50 GW, wie die Studie „Energiespeicher“ der Fraunhofer-Institute UMSICHT und IWES zeigt. Zahlen, die sehr weit auseinander gehen, was an komplexen und unterschiedlichen Annahmen der Studien liegt. Eines ist jedoch klar: Speicher werden immer wichtiger. Und das umso mehr, je stärker erneuerbare Energien die Stromerzeugung prägen. Aber warum?

Stromnetze müssen flexibel sein

Wind- und Sonnenstrom entsteht unregelmäßig, abhängig von Wetter und Tageszeit. Je höher sein Anteil am Strommix ist, desto höher die Anforderungen an das Stromnetz. Es muss flexibel auf die schwankende Einspeisung reagieren, denn nur so sind Systemstabilität und Versorgungssicherheit gewährleistet.

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