E3/DC stellt Absatzpotenzial für PV Stromspeicher vor

Osnabrück, 10. Juni 2016 – Das Technologieunternehmen E3/DC untersucht in einer neuen Marktanalyse für die Bundesrepublik Deutschland das Absatzpotenzial primär für den Nachrüstmarkt (Bestandsanlagen mit Eigenverbrauch ab 2009 bis heute) und für Bestandsanlagen ohne EEG-Vergütung ab 2020. Damit liegen konkrete Zahlen für den Bestandsmarkt nach Region und Leistungsklasse vor.

Basis für die Marktanalyse sind Auswertungen der PV-Bestandsdaten nach Postleitzahl und Installationszeitpunkt der Bundesnetzagentur sowie der Übertragungsnetzbetreiber. Die Analyse der letzten Jahre in jeweils 3 Szenarien zeigt eine deutliche Verlagerung der Neuinstallationen in neue regionale Verkaufsgebiete und einen deutlichen Trend in große Ballungszentren.
Heute und in der Zukunft weist das private Eigenheim das größte Absatzpotenzial auf, wobei ungefähr jede zweite PV-Neuinstallation mit einem Speicher erfolgt. 90 Prozent der verkauften Speicher werden im Rahmen von Neuinstallationen verkauft und 10 Prozent als Nachrüstung im Bestand (Stückzahl 2015: 16.000 Neuanlagen plus <2000 Nachrüstungen). Bis 2030 wächst das Nachrüstpotenzial durch den Wegfall der EEG Vergütung und auch durch den Einsatz von Speichern im gewerblichen Bereich auf bis zu 50 Prozent. Bis dato ist der gesamte Absatz von PV-Speichern zu über 90 Prozent durch das Kleinanlagensegment <10 kW installierter PV Leistung geprägt.

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