Berliner Stromspeicherförderung im Herbst angekündigt

Nun auch Berlin. Im Herbst 2019 startet ein Stromspeicherförderprogramm in der Hauptstadt. Der BVES konnte sich frühzeitig als Fachberater in die Programmentwicklung einbringen und befürwortet die technologieoffenen und nachhaltigen Ansätze im Speicherprogramm.

BVES-Geschäftsführer Urban Windelen: „Die Berliner Entscheidung für eine technologieoffene Ausschreibung ist richtig und wichtig. Jede Technologie oder Zellchemie hat eigenständige Anwendungen und individuelle Vorteile. Diese Vorteile durch den expliziten Ausschluss einzelner Technologien zu verhindern, ist nicht zielführend.“ So bemerkt Windelen weiter, dass dieser Fehler jedoch vermehrt auch in Förderprogrammen zu finden sei: „Die Berliner Förderung setzt wichtige Impulse mit der Betonung nachhaltiger Aspekte wie etwa Recycling, systemdienlicher Einsatz und Einbindung der Speicher in die Sektorenkopplung. An derartigen Punkten die Förderung aufzuhängen ist legitim und nachvollziehbar für Anwender und Anbieter.“

Das Förderprogramm sieht eine Zuwendung in Höhe von 300 Euro je kWh nutzbarer Kapazität des Stromspeichersystems vor, wobei die Förderungshöhe auf maximal 15.000 Euro begrenzt ist. Ein zusätzlicher Bonus von 300 Euro ist für ein prognosebasiertes Ladesystem vorgesehen. Speicher zum Einsatz im Lademanagement für Elektromobilität werden dadurch begünstigt, dass sie in ihrer Größenordnung und vom Mindestinstallationsverhältnis abweichen dürfen. Außerdem soll die Verbesserung der Kreislaufströme von Recyclingmaterialien angeregt werden. So sind spezifische Kennzeichnungs- und Recyclinganforderungen entsprechend dem Batteriegesetz (BattG) zu beachten und die Beteiligung des Herstellers an einem geeigneten Rücknahmesystem nachzuweisen.

Interessierte Privatpersonen oder Unternehmen mit Wohnsitz, bzw. Niederlassung in Berlin sollten sich möglichst früh bewerben, da eine hohe Anzahl an Antragstellungen erwartet wird. Zu beachten ist dabei, mit dem Vorhaben nicht vor dem Zeitpunkt der Bewilligung zu beginnen. Das Fördervolumen sowie das genaue Datum zum Förderstart und weitere Details werden zum gegebenen Zeitpunkt durch den BVES bekannt gegeben sowie des Weiteren über die Webseite des Berliner Senats.

BVES ist Partner der internationalen Energy Storage Partnership (ESP)

Eine neue globale Partnerschaft zur Förderung des Ausbaus von Energiespeichern und der Systemintegration neuer Technologien in “Entwicklungsländern” entstand anlässlich der 10. „Clean Energy Ministerial“ und der 4. „Mission Innovation Ministerial“ in Vancouver (Kanada). Die Energy Storage Partnership (ESP) besteht mit dem BVES Bundesverband Energiespeicher e.V. aus 29 Organisationen. Die Weltbankgruppe initiierte die ESP im Rahmen des Energy Sector Management Assistance Program (ESMAP) und flankiert mit ihr das im Herbst 2018 gestartete Investitionsprogramm für Batteriespeicher (Förderumfang: 1 Milliarde US-Dollar; mehr Informationen hier).

Die ESP will mithilfe der internationalen Zusammenarbeit die weltweite Nutzung von erneuerbaren Energien mit Energiespeichertechnologien stärken. In der Kombination mit Energiespeichertechnologien können Erneuerbare zu höheren Anteilen und sicher in die Energiesysteme gebracht werden und sie so dekarbonisieren, die Netzzuverlässigkeit verbessern, die Widerstandsfähigkeit von Energiesystemen erhöhen und zugleich den Energiezugang erweitern. Viele “Entwicklungsländer” haben besonders gute Voraussetzungen für die Nutzung von Erneuerbaren Energien und Energiespeichertechnologien und zugleich nur begrenzten Zugang zu anderen Flexibilitätsoptionen wie der Erdgaserzeugung oder der Erhöhung der Transportkapazität. Die ESP sieht großes Potenzial und auch die dringende Notwendigkeit, diese Märkte für Batterien und andere Energiespeicherlösungen zu erschließen: Mainstream-Technologien bieten nur mangelnde Möglichkeiten zur langfristigen Speicherung, die auch rauen klimatischen Bedingungen und niedrigen Betriebs- und Wartungskapazitäten standhalten. Förderlich ist außerdem, dass der Batteriespeichermarkt global eine stabile dynamische Entwicklung erlebt, die von der Elektrofahrzeugindustrie weiter angetrieben wird.

Mehr Informationen hier.

Effizienzleitfaden 2.0: Weiterentwicklung zur Steigerung von Transparenz und Qualität im Hausspeichermarkt

Der Bundesverband Energiespeicher und der Bundesverband Solarwirtschaft haben heute in Berlin die neue, überarbeitete Fassung des Effizienzleitfadens für Hausspeicher vorgestellt, durch den sich Photovoltaik-Speichersysteme mit ihren spezifischen technischen Möglichkeiten leichter beurteilen lassen. Die Vergleichbarkeit der vielfältigen Systeme schafft Transparenz im Markt, unterstützt Unternehmen beim Marketing und verbessert das Produktverständnis bei den Kunden. Allein in Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 125.000 Heimspeicher, die in der Regel mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werden.

Das Verfasserkonsortium aus Forschungs- und Prüfinstituten sowie Herstellern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz legten erstmals vier wichtige, charakteristische Kennwerte fest – Pfadwirkungsgrade, Summe des Standby-Verbrauchs, energetischer Batteriewirkungsgrad und Einschwingzeiten. Der Effizienzleitfaden 2.0 ermöglicht Batterieherstellern und Prüfinstituten das Ermitteln der Effizienzwerte einzelner Systeme mit einer hohen Qualität. Speziell für Batteriehersteller hat das Verfasserkonsortium ein Excel-Tool entwickelt, mit dem die gemittelten Wirkungsgrade berechnet werden können. Aufgrund starker internationaler Nachfrage ist zusätzlich eine englische Version des Effizienzleitfadens in Bearbeitung, die in Kürze erscheinen soll.

Der Effizienzleitfaden von BVES Bundesverband Energiespeicher e.V. und BSW-Bundesverband Solarwirtschaft e.V. ermöglicht bereits seit 2017 eine Vergleichbarkeit wesentlicher Effizienzparameter von Hausspeichersystemen. Mit dem Effizienzleitfaden hatte sich die Branche erstmals gemeinsam auf einheitliche, vergleichbare und charakteristische Kennwerte verständigt, mit denen Kunden und Planer die Hausspeicher-Systeme besser miteinander vergleichen können.

Einheitliche Prüfvorschriften zur Effizienz von Lithium-Ionen-Speichern sind elementar für die weitere positive Marktentwicklung im Heimspeicherbereich. BVES und BSW fordern stabile rechtliche Rahmenbedingungen, die die Weiterentwicklung der innovativen Speicherbranche ermöglichen.

Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer BVES: „Die stark wachsende Speicherbranche braucht ein stabiles Fundament aus technischen und rechtlichen Regularien. Hier unterstützt der Effizienzleitfaden die Professionalisierung und adressiert Transparenz und verlässliche Qualitätskriterien in den Markt.“

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer BSW: „Qualität, Transparenz und Vertrauen sind wichtige Voraussetzungen für den weiteren Markthochlauf von Speichern. Der Leitfaden hilft, die Potenziale unterschiedlicher Speichersysteme sicht- und vergleichbarer zu machen. Dies ist ein wichtiger Schritt für die junge Speicherbranche, ihre Produkte zu etablierten Elementen einer modernen und zukunftsfähigen Energiewelt zu machen.“

 

Der aktuelle Effizienzleitfaden kann hier heruntergeladen werden.

NABEG: Energieinfrastruktur ist mehr als Netzausbau

BVES begrüßt Erweiterung des NABEG um große Speicher. Entflechtungsregeln müssen jedoch eingehalten werden.

Das neu beschlossene Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus (NABEG) ist ein wesentlicher Schritt, die Energiewende genehmigungsrechtlich zu modernisieren. Insbesondere begrüßt es der BVES, dass im NABEG nicht nur der Netzausbau betrachtet wird, sondern auch andere wesentliche Energieinfrastrukturvorhaben aufgenommen wurden. So werden nun ausdrücklich auch große Speicher wie etwa Pumpspeicher und Energiekopplungsanlagen wie etwa Power-to-X von den vereinfachten Genehmigungsverfahren umfasst.

„Der erweiterte Regelungsumfang der NABEG-Novelle, die jetzt weitere systemdienliche und effizienzsteigernde Flexibilitätsoptionen in den Fokus nimmt, ist grundsätzlich ein guter Schritt. Das Energiesystem benötigt weitere Flexibilitäten neben dem Netzausbau, die auch durch die langwierigen Genehmigungsverfahren gehemmt werden. Jetzt können auch Pumpspeicher oder Power-To-X-Anlagen von den beschleunigten Verfahren profitieren und damit sinnvolle Energieprojekte mit diesen Technologien schneller und mit weniger Kosten angegangen werden.“, meint Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer BVES e.V.

Die mit den Änderungen im Planungsrecht einhergehende Vereinfachung der Genehmigungsverfahren ist ein seit Langem gefordertes Petitum des BVES. Diese positive Entwicklung darf nun jedoch nicht durch eine Aufweichung des Unbundling-Prinzips konterkariert werden. Die EU-Strommarktrichtlinie betont ausdrücklich den Vorrang des Unbundling-Grundsatzes und lässt den Betrieb von Speichern durch Übertragungsnetzbetreiber nur in äußerst engen Ausnahmen zu. Unter anderem sollen Übertragungsnetzbetreiber Speicher nur dann errichten dürfen, wenn zuvor in einem technologieoffenen Ausschreibungsverfahren festgestellt worden ist, dass kein anderer Marktteilnehmer bereit oder in der Lage ist, die entsprechenden Speicherkapazitäten bereitzustellen. „Auf die Einhaltung dieses Verfahren gilt es nun in Bezug auf den erweiterten Regelungsgehalt des NABEG besonders zu achten.“, mahnt Urban Windelen.

BVES-Branchenzahlen 2019 – Deutsche Speicherbranche technologieübergreifend gut aufgestellt

Die deutsche Energiespeicher-Branche wächst – über alle Technologien hinweg. Das belegen die BVES-Branchenzahlen 2019, die der BVES Bundesverband Energiespeicher e.V. heute bei der Energy Storage Europe 2019 in Düsseldorf präsentierte. Jedoch: Das Wachstum findet zunehmend außerhalb Deutschlands statt. Im heimischen Markt wird die Entwicklung von den regulatorischen Rahmenbedingungen ausgebremst.

Mehr Hausspeicher, mehr Industriespeicher, mehr Großspeicher: Die Branchenzahlen 2019 des BVES, dem Branchenverband der gesamten Energiespeicherindustrie, bestätigen den im vergangenen Jahr prognostizierten Wachstumskurs der deutschen Energiespeicherbranche und unterstreichen ihre industriepolitische Relevanz für Deutschland. Mit der umfassenden Marktanalyse hatte der BVES erneut Team Consult beauftragt.

„Die deutsche Speicherbranche hat gerade bei innovativen Speichersystemen über Sektorengrenzen hinweg einen technologischen Vorsprung vor den internationalen Wettbewerbern und ist für die künftigen Anforderungen an das Energiesystem grundsätzlich hervorragend aufgestellt“, zieht Urban Windelen, BVES-Bundesgeschäftsführer, Bilanz. Sorge bereiten jedoch die weiterhin mangelnden regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland. Das Wachstum der Branche findet zunehmend im Ausland statt. Dagegen droht dem Inlandsmarkt von widersinniger Regulatorik ausgebremst zu werden.

„Energiespeicher sind ein zentraler Pfeiler für den Erfolg der Energiewende. Doch ohne passende rechtliche Einordnung können sie ihren umfassenden systemischen Beitrag nicht leisten“, erklärt Urban Windelen. „Energiespeicher zeigen ihre technologische Exzellenz erneut bei der Energy Storage Europe, der Leitmesse für Energiespeichertechnologien und Anwendungen. Doch wenn wir die Produkte nicht in Deutschland in den Markt bekommen, sind der Vorsprung und die Exzellenz schwer zu halten“, so Windelen weiter.

Im Untersuchungszeitraum weisen alle Speichertechnologien eine positive Marktentwicklung auf. So wächst nicht nur die Zahl von Batterien in Haushalten um mehr als 40.000 Stück, sondern auch der bereits in den letztjährigen Branchenzahlen überproportional wachsende Bereich der Industriespeicher weiter an. Allein der Bereich der Großbatterien, primär für Regelenergie eingesetzt, konnte seinen Wachstumskurs nicht wie prognostiziert fortsetzen. Hier wurden aufgrund der schlechten Preisentwicklung im Regelenergiemarkt einige Projekte gestoppt oder zumindest verschoben. Zudem ist der Markt in der Größe begrenzt und mit den bestehenden Großspeichern bereits gut besetzt.

Das schwache Wachstum bei Großbatterien schlug jedoch nicht durch, da die Branche mit Industriespeichern die Umsätze mehr als auffangen konnte. Industriespeicher werden zumeist für verschiedene Anwendungen genutzt (z.B. Spitzenlastkappung, Unterbrechungsfreie Stromversorgung, Notstromversorgung) und sind nun zunehmend auch zur Optimierung der Eigenversorgung im Industrieunternehmen mit grünem Strom im Einsatz. Als weitere Anwendung für Speicher im Industrie-, Gewerbe- und Handelsbereich rückt der Einsatz als Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität in den Vordergrund.

Damit werden Speicher auch eine Schlüsseltechnologie für die Sektorenkopplung. Insbesondere Ladeinfrastruktur mit Pufferspeichern als Leistungs-Booster für schnelle Ladezeiten sind ein wichtiger Baustein für die Alltagstauglichkeit von E-Autos und damit für die Verkehrswende.

Deutlich im Aufwind sind dieses Jahr auch thermische Speicher. Die innovativen technischen Lösungen entwickeln sich rasch und die Zahl der Anbieter (von Abwärme bis Prozesswärme) steigt. Eine Vielzahl von Hausspeichern wird mittlerweile zusammen mit einer Wärmepumpe und einem Wärmespeicher installiert. Dezentrale Energielösungen über die Sektoren Strom, Wärme, Mobilität in einem digitalen System vereint, sind so zunehmend Alltag.

Die Bremsen für Speichersysteme in Deutschland müssen nun rasch gelöst werden, gerade wenn ein dekarbonisiertes Energiesystem, das stabil und sicher Deutschland versorgt, erreicht werden soll. „Deutschland hat sich gegen fossile Energie und für die Erneuerbaren entschieden. Aus dieser Entscheidung folgt ein vollkommen neues Energiesystem, das nicht in das althergebrachte Raster passt und grundlegend neu aufgestellt werden muss“, sagt Windelen und betont: „Dieser Ausrichtung und diesem Ziel muss nun aber auch endlich der rechtliche Rahmen folgen. Herumdoktern an Symptomen führt nicht weiter.“

Welche Schritte für ein dekarbonisiertes und gleichzeitig versorgungssicheres Energiesystem notwendig sind, hat der BVES in seinen Wilsdruffer Thesen formuliert. Die Abkehr vom EEG und der Einstieg in verursachungsgerechte CO2-Preise sind nur zwei der zehn notwendigen Schritte bis 2030.

Urban Windelen: „Die EU ist hier schon wesentlich weiter. Deutschland ist gefordert, die aktuellen Anstöße aus der Erneuerbaren- und der Binnenmarktrichtlinie aufzunehmen und schnell umzusetzen. Anderenfalls verliert Deutschland auch industriepolitisch den Anschluss und eine innovative aufstrebende Branche mit hohem Wertschöpfungspotential.“

 

Das Energiesystem 2030 – dekarbonisiert und versorgungssicher mit Speichern! – BVES-Klausurtagung in Wilsdruff

  • Mit der Abschlusserklärung seiner diesjährigen Klausurtagung vom 24. – 26. Januar 2019 in Wilsdruff weist der BVES den Weg zu einem dekarbonisierten und gleichzeitig versorgungsicheren Energiesystem.
  • Die Integration von Energiespeichern auf allen System-Ebenen ist unabdingbar.
  • Haushalt, Industrie sowie Hochspannungsebene können durch Energiespeicher neu für die Energiewende aktiviert werden.
  • Speicher sind ein großes industriepolitisches Potential für Deutschland – diese Wertschöpfung gilt es auch zu nutzen.
  • Die 10 Thesen werden nun in der Facharbeit des BVES unterfüttert und mit der Politik sowie anderen Verbänden diskutiert.

Der BVES verabschiedete zum Ende seiner Klausurtagung in Wilsdruff bei Dresden in zehn Thesen zentrale Forderungen zur Realisierung eines dekarbonisierten, versorgungssicheren Energiesystems 2030.

Mit seinen neuen Leitlinien zeigt der deutsche Speicherverband die Schritte auf, wie Energiespeicher ihr Potential für die Energiewende und für das Energiesystem entfalten können. „Dass Speicher systemisch notwendig sind, wird von keinem mehr bezweifelt. Wie sie aber ihr großes Potential auch einbringen können, dazu haben wir nun die notwendigen Schritte festgeschrieben“, erläutert Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer BVES.

Die Erklärung von der Klausurtagung in Wilsdruff gibt für das Ziel eines gleichzeitig dekarbonisierten als auch sicheren und stabilen Energiesystems strategische Orientierung: Eine entschlossene Energie- und Klimapolitik im Einklang mit den Wilsdruffer Thesen sowie technologieoffene und diskriminierungsfreie Märkte zur Schaffung von langfristiger Planungs- und Investitionssicherheit müssen nun rasch verwirklicht werden, um von der technologischen und volkswirtschaftlichen Kraft der Energiespeicherbranche in vollem Umfang zu profitieren.

Speicher sind keine Erzeuger, Verbraucher oder Transport von Energie. Speicher sind ein zeitliches Verzögerungselement, das als flexibles Werkzeug im System eingesetzt werden kann.

Auf dem Weg zum Ziel im Jahr 2030, kann das EEG keine wesentliche Grundlage mehr sein. Jedenfalls müssen Speicher regulatorisch außerhalb des EEG verankert werden. Im Fokus muss ein verursachergerechter CO2-Preis in allen Sektoren stehen sowie eine erfolgreiche Transition von einem begrenzten Strom- zu einem vereinigten Energiesystem mit flexibler Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. Das Energiesystem 2030 setzt dabei zunehmend auf dezentrale Lösungen; alle Systemdienstleistungen werden dabei transparent bepreist und können zusammen mit Energie und Leistung regional und lokal dynamisch und automatisiert gehandelt werden.

Unterstützt werden die Forderungen des BVES auch durch den Ergebnisbericht der Kohlekommission. Wie ein roter Faden zieht sich die Forderung nach systemdienlichen Energiespeichertechnologien durch den Bericht – sowohl als strukturpolitische Maßnahme für den zukunftsfähigen Umbau der Kohleregionen als auch zur Lösung der technischen und energiesystemischen Herausforderungen bei der Umstellung auf Erneuerbare Energien. Speicher können die Dekarbonisierung des Energiesystems kosteneffizienter und sicherer mit Energiespeichern realisieren – darüber besteht breiter Konsens.

„Wir begrüßen es sehr, dass die Politik durch den Bericht der Kohlekommission nochmals deutlich auf die wichtige Rolle von Energiespeichern hingewiesen wurde. Nun müssen aber auch die Rahmenbedingungen entsprechend entwickelt und das aktuelle Flickwerk beseitigt werden. Sonst wird das nichts mit der systemischen Integration von Speichern“, resümiert Urban Windelen.

 

Peculiar Scholarships You May Want to Consider

As a way to value something, you will need to examine it with the leading instance of that specific thing. There is a modest sarcasam previously sentence. I’ve observed testimonies that I Will discuss within another section. Whatever the situation, I’m proud to be German. Definitely the commissioners do not have acted upon the offer confirmed. Here you are going to get the finest of attention at an affordable cost, and with highly small waiting. Nowadays those highways locate their counter part within the web, or better called the information Super Highway. The booking is a bit sly also.

By: m that is gail richards –> –> excuse # 1: i-don’t possess a place to write.

To start with, most newly published novels are costly, and many folks wish to know the period they are heading to invest in to studying the novel will certainly be properly spent. As I compose this I Have however to complete the book but I could see how he had find the job in this manner Spend time in your essay, and make specific it’s unique. That is the way the narrative begins. I ‘d tons of sixth graders. Discuss about a distinctive expertise or thought. Boy, he’ll definitely enjoy his summertime! One label is the reality that every one who attends rodeos is really a Country music fan. Hip hop is actually one of today’s many frequent musical genres.

It is a similar predicament with planning a site or an application.

One’s view of whatever is imaginative, inspiration, and influential will differ from person to individual, which is why audio is broken into music genres. It’s feasible for You to understand with all the entirely free version at which you may lose out on additional studying models. The aforementioned Program Procedure might be the 2nd product I would like to address. Usa does this system easily. Amy is rather a gifted pupil. If you’re a Collection lover then I Would say that degrees of training not however read this novel you must do so whenever possible. By selecting a guide membership title you’re developing an identification that’s related to the members of your own team.

Frequently it involves some jovial minutes within the deceasedis life.

A Socratic technique needs to be employed to lead pupils to ask questions to receive their responses. One surefire method to accomplish that would be to discover a role or employment for each and every student who’s enthusiastic about working on the production. Several pupils haven’t learned the best way to ask questions to discover more about a topic they might be studying. After you do therefore, read all 3 variations. While her topic pick isn’t understood, it’s likely that she’s undertaking a post grad class. Within this composition I’ll discuss these treatments and suggest where they had be helpful, giving illustrations where appropriate. The show is, in inclusion, regarded as a satire on a few problems and comedic in its strategy.

For instance: don’t state: eat fats.

Inside my view, it’s m to reach a midpoint. The background of each and every genre has grown in various manners. It’s an unique effect on American culture. In certain distinct states, at specific different times in history, perhaps. Student duty is among the main desirable characteristics. Quality in scholarship and service must be comprehended in addition to athletic performance. Just then, the initial preliminary assembly commenced.

In rodins adam he reveals overall despair.

Besides truly being a wellspring of wisdom and reality and facilitator of education, a superb instructor works ceaselessly to foster the desirable qualities of pupils. Sorry, it’s essential that you study it first. The teacher should be honest in his own relations with the course.

Abschluss der Energy Storage Europe 2018

Messe Düsseldorf: Energy Storage Europe 2018 spiegelt positive Entwicklung der Branche

Düsseldorf, den 15. März 2018 – Die Energiespeicherbranche wird nach der aktuellen Schätzung des Bundesverbandes Energiespeicher e.V. (BVES) im Jahr 2018 um rund 11 Prozent wachsen und einen Umsatz von 5,1 Milliarden Euro erzielen. Wesentlicher Treiber sind dabei mittelständische Unternehmen. Die Entwicklung der Energy Storage Europe spiegelt diesen Branchentrend wider: Mit insgesamt 170 Ausstellern und rund 4,500 Besuchern haben auch die diesjährige Energiespeicher-Fachmesse und die beiden Konferenzen ESE und IRES die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt.

„Weltweit bildet keine andere Messe die gesamte Bandbreite an Energiespeicherlösungen ab. Jedes Jahr treten neue Player in den noch jungen Markt ein, mit neuen technologischen Ansätzen der Energiespeicherung“, so Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.

„Auf der Energy Storage Europe 2018 zeigte sich wieder das solide Wachstum der Branche über alle Speichertechnologien und die verschiedenen Anwendungen. Die ESE ist die bestimmende internationale Businessplattform für Energiespeichersysteme und der Erfolg bestätigt die vom BVES prognostizierten wachsenden Branchenzahlen“, sagt Urban Windelen, BVES-Bundesgeschäftsführer

Messe wird immer internationaler

Die Internationalisierung als weiterer Branchentrend schlägt sich auch in der Besucherstruktur der Energy Storage Europe und der IRES nieder: In diesem Jahr konnten die Veranstalter Delegationen aus Mexico, Costa Rica, El Salvador und anderen zentralamerikanischen Ländern, sowie aus Norwegen, Polen, Portugal und Griechenland begrüßen. Insgesamt besuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 61 Ländern die Konferenzen sowie die Messe.

ENERGY STORAGE EUROPE und IRES stärken Forschung und Entwicklung

Auf der diesjährigen Energy Storage Europe Conference und der 12. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) drehte sich die Diskussion immer wieder um den erheblichen Einfluss regulatorischer Rahmenbedingungen auf die Entwicklung und Einführung von Speichertechnologien. Prof. Peter Droege, Präsident von Eurosolar e.V., betonte: „Die dezentrale Energiewende ist dringender geboten denn je. Dafür ist die Einführung einer Neuen Energiemarktordnung mit Erneuerbaren Energien und Speichern im Zentrum ein zentraler Schritt. Daher appellieren wir an Brüssel und die neue Regierung in Berlin, die breite Markteinführung von Speicheranwendungen endlich zu ermöglichen.“

„Die Forschungslandschaft und wirtschaftliche Stärke von Nordrhein-Westfalen bilden den idealen Nährboden für eine Technologiemesse wie die Energy Storage Europe. Hier zeigt sich, wie wissenschaftliche Expertise und unternehmerisches Engagement die Energiewirtschaft gemeinsam voranbringen können“, kommentierte Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, die Mischung aus Wissenschaft und Wirtschaft, die traditionell in Düsseldorf zu finden ist.

Sektorkopplung und systemdienliche Speicher im Fokus

Weitere wichtige Themen auf den Konferenzen waren die flexible Sektorkopplung und systemdienliche Speicherlösungen, die beispielsweise Netze stabilisieren. Auf der IRES-Konferenz standen darüber hinaus thermische Energiespeicher und konkrete Anwendungen im Vordergrund.

Erste Studie zum Energiespeichermarkt veröffentlicht

Laut der aktuellen Marktschätzung des BVES wird im Jahr 2018 allein die in Deutschland installierte Kapazität von Großbatteriespeichern zur Netzstabilisierung um über 80 Prozent zunehmen. Ausführliche Zahlen zur Branchenentwicklung finden Sie in der am vergangenen Dienstag veröffentlichten Studie der BVES.

Countdown zur ESE 2018: Programm-Update

Die Energy Storage Europe (ESE) 2018 startet in nur wenigen Tagen: Vom 13. bis zum 15. März dreht sich auf dem Düsseldorfer Messegelände wieder alles um Energiespeicher. Begleitet wird die Messe von den ESE- und IRES-Konferenzreihen und einem vielfältigen Rahmenprogramm.

ESE2018_Gesamtprogramm

Das aktuelle Konferenzprogramm ist hier mit neuen Details online abrufbar.

Der BVES-Workshop “Regulatorische und Qualifizierungsanforderungen an Batteriespeicher” ist auch mit einem Programm-Update online.

Mehr Infos unter: www.energy-storage-online.de und in unserer BVES-Geschäftsstelle.

5. Energiespeicherrechtstag zur Energy Storage Europe 2018

Die Energy Storage Europe 2018 wird von einem vielfältigem Konferenzprogramm begleitet. Als weiteres Highlight organisiert der BVES zusammen mit dem  Ewerk-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin ein Fachseminar für Energiespeicherrech.

Das Fachseminar “5. Energiespeicherrechtstag” findet am 15. März auf der Messe Düsseldorf statt. Im Rahmen des Seminars wird die rechtliche Einordnung von Energiespeichern diskutiert. Besonderes Augenmerk wird auf steuerrechtliche und EU-rechtliche Fragen sowie Bedingungen zur Erbringung von Systemdienstleistungen und zur Netzintegration gelegt.