BVES: KfW-Speicherprogramm fortführen – Verlängerung als wichtiges Signal für die Branche

BVES wertet Erfolg des KfW-Programms als positives Zeichen der politischen Unterstützung für Speicher – Ausdehnung auf größer skalierte Speicher-Projekte wünschenswert

Berlin, 9. Juni 2015 – Neben technologischer Marktreife ist Investitionssicherheit entscheidender Faktor für die Marktdurchdringung mit Energiespeichern. Der BVES plädiert daher für eine rasche Verlängerung des KfW-Programms, um auch über 2015 hinaus sichere Rahmenbedingungen für Hersteller und Anwender zu erreichen.

Das KfW-Programm für Hausspeicher hat seit dem Start im Mai 2013 mit über 10.000 Kreditzusagen gezeigt, dass mit überschaubaren Mitteln auf Basis von zinsgünstigen Krediten und einem staatlichen Tilgungszuschuss die Marktdurchdringung mit Hausspeichern beschleunigt werden konnte. Um dies zu verstetigen, sowohl Herstellern als auch Verbrauchern Investitionssicherheit zu gewährleisten und damit die Marktdurchdringung mit Speichern weiter zu beschleunigen, hält der BVES die Fortsetzung des Programms für absolut sinnvoll.

„Jetzt ist es an der Zeit, ein Zeichen in den Markt zu geben und das Programm der KFW zu verlängern. Was wir brauchen, ist Investitions- und damit Planungssicherheit für die Branche“, so Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES.

Nicht nur die Optimierung des Eigenverbrauchs über Hausspeicher ist im Trend – viele Großprojekte warten auf Umsetzung und sind bereit, am Regelenergiemarkt teilzunehmen und ihre systemdienlichen Leistungen einzubringen. Um auch hier den Markt zu beschleunigen, hält der BVES ein ähnliches Programm der KfW wie für Hausspeicher zusätzlich auch für größere Speicher für wünschenswert. „Es geht nicht um Subventionen“ betont Windelen. „Wichtig ist uns die Unterstützung des deutschen Mittelstands durch die Erleichterung von Fremdkapitalfinanzierung, wie es beispielsweise die vergünstigten Kredite der KfW ermöglichen.“