Bundesverband Energiespeicher fordert: Durch zuschaltbare Lasten Abschalten verhindern

Neues Fachgremium begleitet Verordnungsgebung zu zuschaltbaren Lasten 

Berlin, 26. August 2016 – Bisher müssen Erneuerbare Energien-Anlagen bei Netzengpässen herunterregelt werden. Teurer, anderweitig nutzbarer Strom geht dadurch verloren. Eine ergänzende Verordnung zur EEG-Novelle, die im Juli 2016 beschlossen wurde, könnte hier Abhilfe schaffen. Sie soll den Umgang mit so genannten zuschaltbaren Lasten regeln. Hierbei wird der überschüssige Strom beispielsweise in Wärme (Power-to-Heat) oder Wasserstoff (Power-to- Gas) umgewandelt, anderweitig gespeichert und für zusätzliche Prozesse in der
Industrie oder in der Elektromobilität verwendet. Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) befürwortet den Einsatz zuschaltbarer Lasten als große Chance für die Energiewende und unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung. Die Chance darf jedoch nicht durch unzureichend gestaltete Rahmenbedingungen vertan werden, so der Verband. Im Herbst beginnt das Verfahren zur Verordnungsgebung, welches vom BVES mit einem neu gegründeten Expertengremium fachlich begleitet wird.

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