Strommarktgesetz: BVES fordert stärkeren Fokus auf Energiespeicher

Berlin, 29. September 2015 – Im Referentenentwurf zur Weiterentwicklung des Strommarktes (Strommarktgesetz) des BMWi hat die Flexibilisierung des Strommarktes einen hohen Stellenwert. Der BVES begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, die Flexibilisierung des Strommarktes voranzubringen. Um dieses Ziel eines flexiblen und effizienten Strommarktes zu erreichen, ist ein umfassendes Umdenken erforderlich. Bei der Gestaltung des Strommarktes darf nicht mehr vorrangig der Blickwinkel der Erzeuger zugrunde gelegt werden. Eine effiziente Flexibilisierung des Strommarktes kann nur gelingen, wenn die Potenziale aller Akteure (Verbraucher, Netzbetreiber, Erneuerbare und Energie-Speicher) mit einbezogen werden.

Der BVES begrüßt, dass im Gesetzesentwurf die besondere Rolle von Speichern als wichtige Flexibilitätsoption erkannt wurde. Speicher sind für eine langfristige und effiziente Flexibilisierung des Strommarktes von herausragender Bedeutung. Sie können die volatilen erneuerbaren Energiemengen effizient und sicher in das Energiesystem integrieren. Durch Energiespeicher kann auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende gesteigert werden, da Fehlentwicklungen am Markt, wie negative Strompreise, starke Abregelung („Spitzenkappung“) von Erneuerbaren-Anlagen und subventionierte Stromexporte ins Ausland durch den Einsatz von Energiespeichern besser ausgeglichen werden. Eine echte und erfolgreiche sowie gesellschaftlich getragene Energiewende ist ohne die Nutzung von Speichern nicht möglich.

Im Fokus der Verbandsposition steht daher die Notwendigkeit einer klaren Speicherdefinition sowie die Abschaffung von Letztverbraucherabgaben wie den Netznutzungsentgelten.

Viele Wege zu mehr Effizienz – BVES im Interview mit “Sonne Wind & Wärme”

Energiespeichertechnologien bieten eine unendliche Bandbreite an Möglichkeiten, um für jeden Anwendungsfall im Rahmen der zukünftigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien die beste und effizienteste Lösung zu finden. Um ihr Portfolio an systemrelevanten Leistungen auszuspielen, brauchen Speicher einen fairen und diskriminierungsfreien Marktzugang.
Über die Arbeit und die Ziele des BVES sprach Miriam Hegner, Referentin Technologien und Standards, mit der Sonne Wind &Wärme.
Das gesamte Interview finden Sie unter dem folgenden Link.

Referentenworkshop Energiespeicher am 17. September in Berlin

Am 17. September trafen sich auf Einladung des BVES wissenschaftliche Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten sowie verschiedener Vertretungen der Bundesländer in Berlin zu einem Workshop über Energiespeichertechnologien. Verschiedene Mitgliedsunternehmen des BVES präsentierten dabei die aktuellen Entwicklungen mechanischer, elektrochemischer, thermischer sowie chemischer Speicherverfahren.

Der BVES brachte so den Fachmitarbeitern aus Bundestag und Landesvertretungen die große Bandbreite und die Vielzahl an systemdienlichen Leistungen der Energiespeichertechnologien nahe. Ein Fokus lag auf dem sektorenübergreifenden Bezug, den Speicher in ihrer Technologievielfalt bieten.

Die technologischen Ansätze von Power-to-Heat, Power-to-Gas, Power-to-X sowie die smarte Vernetzung verschiedener Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten wurden ebenso diskutiert wie die politischen und rechtlichen Schwierigkeiten, die momentan noch bestehen. Eine zentrale Rolle spielte in der politischen Diskussion die Behandlung von Speichern als Letztverbraucher und die damit verbundenen Markteintrittshemmnisse.

Um die Informationen zu vertiefen und das Verständnis für die Energiespeicherbranche weiter zu fördern, sind verschiedene Unternehmensbesuche und Projektbesichtigungen in Planung.

Energy Storage Europe 2016 wird vom BMWi als Leitmesse gelistet – Junge, innovative Unternehmen können ihre Messeteilnahme fördern lassen

Die Energy Storage Europe wird 2016 erstmals vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als internationale Leitmesse für Energiespeicherung in Deutschland gelistet. Die Listung ermöglicht es jungen, innovativen Unternehmen im Rahmen eines Förderungsprogramms des BMWi bis zu 70 Prozent ihrer Messeausstellerkosten erstattet zu bekommen. Mit sehr vielen internationalen Ausstellern und Besuchern sowie einer Zertifizierung durch die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) erfüllt die Fachmesse entscheidende Anforderungen des Ministeriums. Die Energy Storage Europe findet vom 15. bis 17. März 2016 statt.

Urban Windelen, Geschäftsführer des Bundesverbands Energiespeicher (BVES): „Mit seiner Entscheidung trägt das Bundesministerium der Realität Rechnung. Die Energy Storage Europe in Düsseldorf ist tatsächlich die Leitmesse der Energiespeicherbranche. Sehr positiv ist, wenn nun über diese offizielle Einstufung als Leitmesse gerade junge und innovative Unternehmen besonders gefördert werden können und so die Entwicklung dieses hochdynamischen und hochinnovativen Marktes unterstützt wird.“ Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer Messe Düsseldorf GmbH, ergänzt: „Die Förderung durch das BMWi richtet sich gezielt an Start-ups aus der Energiespeicher-Branche. Diese Unternehmen haben innovative Ideen, verfügen aber über begrenzte finanzielle Mittel. Dank der großzügigen Förderung erhalten diese die Möglichkeit, sich auf der Energy Storage zu präsentieren.“
Unternehmen, die eine Förderung in Anspruch nehmen möchten, können ihre Teilnahme ab sofort unter dem Stichwort „Teilnahme am BMWi-Gemeinschaftsstand“ bei der Energy Storage Europe anmelden. Den Bewilligungsantrag zur Förderung der Messeteilnahme müssen die Unternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen. Förderfähig sind deutsche Unternehmen, die neue oder wesentlich verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen an den Markt gebracht haben. Zudem müssen sie als Kleinunternehmen gemäß EU-Definition gelten, d.h. sie sollten innerhalb der letzten zehn Jahre gegründet worden sein, weniger als 50 Mitarbeiter und höchstens eine Jahresbilanzsumme oder einen Jahresumsatz von 10 Millionen Euro haben.

Die Energy Storage Europe ist seit ihrer ersten Veranstaltung im Jahr 2012 kontinuierlich gewachsen. In diesem Jahr hat sich die Zahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr mit über 1.800 Teilnehmern aus 48 Nationen mehr als verdoppelt. Auch die Zahl der Aussteller wuchs um 40 Prozent auf insgesamt 93 an. Die FKM-Zertifizierung, die 2015 erstmals an die Energy Storage Europe vergeben wurde, bestätigt darüber hinaus, dass diese Zahlen nach den transparenten Regeln der FKM ermittelt wurden. Das gibt Ausstellern und Besuchern Sicherheit bei ihrer Messeplanung und ermöglicht den Vergleich mit anderen Messen. Für 2016 erwartet die Messe Düsseldorf rund 125 Aussteller und 3.000 Teilnehmer aus Europa und Übersee.

Über die Energy Storage Europe 2016
Die Energy Storage Europe 2016 ist eine Fachmesse mit dem weltgrößten Konferenzprogramm zu Energiespeichern. Am Standort Düsseldorf findet vom 15.-17. März 2016 die Energy Storage Messe gemeinsam mit der Konferenz bestehend aus der 5. Energy Storage Conference (ESE) und der 10. International Renewable Energy Storage Conference (IRES 2016) statt. Die Schwerpunkte sind Wirtschaft und Finanzen (ESE) sowie Wissenschaft und Gesellschaftspolitik (IRES). Zeitgleich finden die Side-Events 5. OTTI-Conference Power-to-Gas und der 9. Storage Day auf dem Messegelände in Düsseldorf statt. Insgesamt werden 125 Aussteller und 3.000 Teilnehmer aus über 45 Ländern erwartet.
www.energy-storage-online.com

WEIßBUCH: Mehr Wettbewerb im Energiemarkt

Maßnahmen des Weißbuchs setzen Linie des Grünbuchs fort – klare Definitionen für das EnWG notwendig –BVES bleibt im Dialog mit den politischen Entscheidern

Berlin, 21. August 2015 – Im zukünftigen Strommarktdesign werden Anreize für Flexibilitätselemente benötigt – so wird es analog zum Grünbuch auch im kürzlich erschienenen Weißbuch des BMWi dargelegt. Energiespeicher sind als wesentliche Flexibilitätsoption neben flexibler Erzeugung, Nachfrage-Regulierung und leistungsfähigen Netzen gleichrangig zu betrachten. Ein solch gleichwertiges Nebeneinander ist die Grundlage für eine faire, wettbewerbliche Weiterentwicklung des Energiemarktes, so die Position des BVES. Auch sind Speicher keiner der drei Säulen „Erzeugung“, „Verbrauch“ und „Transport“ zuzuordnen, sondern stellen eine eigenständige vierte Säule im Energiesystem dar. Als solche klar definiert müssen Speicher von den Letztverbraucherabgaben befreit werden, so der Verband in seiner Positionierung zum Weißbuch.
„Zwar gibt es zum Weißbuch kein offizielles Konsultationsverfahren mehr, aber Stellungnahmen werden trotzdem entgegengenommen“ so Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES. „Wir werden jede Möglichkeit zum Dialog nutzen, um die drängenden Themen bei den anstehenden Gesetzesvorhaben im Herbst einzubringen und hoffen hier wieder auf offizielle Anhörungen. Speicher müssen so schnell wie möglich ihre Leistungen für die Energiewende rentabel einbringen können und brauchen dazu die entsprechenden Rahmenbedingungen“ so Windelen.
Speicher sind bereits heute aus dem Energiesystem nicht mehr wegzudenken: ihre Leistungen wie die zeitliche und räumliche Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch, Lieferung von Momentanreserve, Primärregelleistung, Sekundärregelleistung und Minutenreserve, Redispatch, Frequenzhaltung und Schwarzstartfähigkeit werden aufgrund der zunehmenden Menge fluktuierend eingespeister erneuerbarer Energien zunehmend benötigt.
Für ihren wirtschaftlichen Betrieb sind für die zukünftige Gesetzgebung einige zentrale Weichenstellungen nötig: Neben der Abschaffung von Letztverbraucherabgaben müssen marktorientierte, technologieneutrale und diskriminierungsfreie Rahmenbedingungen sowie Anreize für Investitionen in den Ausbau von Speichern geschaffen werden.

Mit Speichern wäre das nicht passiert

Mit Speichern wäre das nicht passiert

Immense Redispatch Kosten durch die Hitzewelle – Speicher hätten helfen können – stattdessen mangelnder Netzausbau im Fokus der Diskussion

Berlin, 19. August 2015 – Die Hitzewelle der letzten Woche mit den damit einhergehenden großen Mengen an eingespeistem Solarstrom stellten die Netzbetreiber vor Herausforderungen. So beklagte der Netzbetreiber 50Hertz tägliche Ausgaben von grob 2,5 Millionen Euro für grenzüberschreitende Eingriffe mit den Nachbarländern, um das Netz stabil zu halten. Als Lösung wird immer dringender die große Nord-Süd-Trasse gefordert, die jedoch auf zahlreiche Widerstände stößt und deren Realisierung nach wie vor nicht absehbar ist. Stattdessen könnten dezentrale Lösungen mit Energiespeichern, die kostengünstiger, effizienter und schneller zu realisieren sind, für Abhilfe sorgen, so die Position des Bundesverbands Energiespeicher (BVES).

Um das Stromnetz stabil zu halten, müssen die Netzbetreiber trotz auftretender Erzeugungs- und Verbrauchsschwankungen eine stabile Netzfrequenz gewährleisten. Muss der hierzu erstellte Kraftwerksfahrplan aufgrund von Abweichungen – wie beispielsweise die vorrangige Einspeisung einer ungewöhnlich großen Menge an erneuerbaren Energien – umgestellt werden (sogenanntes Redispatch), entstehen für den Netzbetreiber Kosten, da er den Strom der abgeregelten konventionellen Kraftwerke trotzdem bezahlen muss.

Energiespeicher können mit ihrem vielfältigen Angebot systemdienlicher Leistungen (z.B. zeitliche und räumliche Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch, Spannungshaltung, Versorgungswiederaufbau, Netzengpass-management, Momentanreserve, Primär- und Sekundärregelleistung, Minutenreserve) entscheidend dazu beitragen, auf allen Ebenen das Netz zu stabilisieren. Als eine tragende Säule zur Flexibilisierung des Strommarktes könnten sie damit die immensen Kosten für Netzengpassmanagement und Redispatch auch bei steigendem Anteil an erneuerbaren Energien deutlich verringern.

Es fehlt jedoch bisher ein geeignetes Modell, welches Energiespeichern eine ihrem Systemnutzen entsprechende Refinanzierung ermöglicht. Dies muss sich nach Einschätzung des BVES im neuen Energiemarktdesign dringend ändern. Anreize für eine Flexibilisierung der Stromerzeugung und des Verbrauchs sind eine zwingende Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende, so der Verband.

Weißbuch: Erleichterter Zugang zu Regelleistungsmarkt für Speicher

BVES e.V. begrüßt Festlegung im Weißbuch, Eintrittshürden in den Markt für Regelleistung massiv abzubauen – gemeinsames Verfahren mit BMWi, ÜNB und BNetzA muss nächstes Ziel sein

Berlin, 09. Juli 2015 – Im kürzlich vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorgestellten Weißbuch zum Strommarktdesign hat die Flexibilisierung des Strommarktes einen hohen Stellenwert. Als eine konkrete Maßnahme wird die Öffnung der Regelleistungsmärkte genannt, um neuen und flexiblen Anbietern wie insbesondere Speichern eine Teilnahme zu ermöglichen. Kürzere Vorlaufzeiten und kleinere Produkte sollen beispielsweise zu den neuen Ausschreibungsbedingungen gehören. Ein Festlegungsverfahren soll noch in diesem Jahr von der Bundesnetzagentur (BNetzA) eröffnet werden.

Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) hatte diese Punkte in den letzten Monaten verstärkt gegenüber der BNetzA, den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) und auch dem BMWi angemahnt, um insbesondere Batteriespeichern die diskriminierungsfreie Teilnahme am Regelenergiemarkt zu ermöglichen. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um einheitliche und transparente Bedingungen zur Präqualifikation zu schaffen, da diese bisher nicht existieren. Durch die aktuell unklare Verfahrenslage werden Batteriespeicher häufig vom Regelenergiemarkt ferngehalten.

Speicher brauchen Investitionssicherheit, um ihre große Bandbreite an systemdienlichen Leistungen – wie die Bereitstellung von Regelenergie – in den Markt bringen zu können. Und sie brauchen einen diskriminierungsfreien Marktzugang, so die Position des BVES.

„Wir freuen uns sehr, dass das Weißbuch unsere Themen aufgreift“ so Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES. „Wir stehen bereit, um gemeinsam mit dem BMWi, der BNetzA und den ÜNB ein Verfahren zu entwickeln, wie wir die bereits laufenden Projekte zügig in den Markt bringen und zukünftig klare und faire Markteintrittsbedingungen schaffen.“

Generelle Befreiung netzdienlicher Stromspeicher von Zahlung der Netzentgelte wichtiger Schritt für Marktentwicklung

BVES e.V. begrüßt Initiative der Wirtschaftsministerkonferenz, Stromspeicher generell von Netzentgelten zu befreien, und setzt sich weiterhin für fairen Marktzugang ein

Berlin, 30. Juni 2015 – Nachdem bereits im Mai eine Bundesratsinitiative dafür eintrat, elektrische Energiespeicher für 40 Jahre von den Netzentgelten zu befreien, haben die Wirtschaftsminister der Bundesländer sich in der Konferenz am 17. und 18. Juni nun für eine generelle Befreiung netzdienlicher Stromspeicher von der Zahlung der Netzentgelte ausgesprochen.

„Stromspeicher sollten von der Entrichtung des Netzentgeltes befreit werden. Denn Stromspeicher sind weder energiewirtschaftlich noch physikalisch als Letztverbraucher zu betrachten. Sie verbrauchen den Strom nicht endgültig, sondern entnehmen Strom aus
dem Netz, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Netz einzuspeisen. Insofern übernehmen Stromspeicher auch eine netzstabilisierende Funktion.“ so die Begründung der Minister. Auf der nächsten Wirtschaftsministerkonferenz ist das BMWi gebeten, zu der Initiative der Bundesländer Stellung zu nehmen.

Durch diese Netzentgeltbefreiung können u.a. auch bestehende Pumpspeicherkraftwerke (PSW) zukünftig wirtschaftlich betrieben werden, um ihre netzdienlichen Leistungen für die Gewährleistung von Versorgungssicherheit und Systemstabilität zu erbringen.

„Wir werten es sehr positiv, dass ein wirtschaftlicher Betrieb von Energiespeichern immer mehr in den Fokus der Politik rückt“ so Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES. „Wir haben dazu in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche geführt und freuen uns, dass die bisher ungünstigen Rahmenbedingungen der Speicher auf dem Prüfstand stehen. Dass diese Bewegung sich fortsetzt, wird weiterhin hohe Priorität unserer Arbeit haben.“

BVES: KfW-Speicherprogramm fortführen – Verlängerung als wichtiges Signal für die Branche

BVES wertet Erfolg des KfW-Programms als positives Zeichen der politischen Unterstützung für Speicher – Ausdehnung auf größer skalierte Speicher-Projekte wünschenswert

Berlin, 9. Juni 2015 – Neben technologischer Marktreife ist Investitionssicherheit entscheidender Faktor für die Marktdurchdringung mit Energiespeichern. Der BVES plädiert daher für eine rasche Verlängerung des KfW-Programms, um auch über 2015 hinaus sichere Rahmenbedingungen für Hersteller und Anwender zu erreichen.

Das KfW-Programm für Hausspeicher hat seit dem Start im Mai 2013 mit über 10.000 Kreditzusagen gezeigt, dass mit überschaubaren Mitteln auf Basis von zinsgünstigen Krediten und einem staatlichen Tilgungszuschuss die Marktdurchdringung mit Hausspeichern beschleunigt werden konnte. Um dies zu verstetigen, sowohl Herstellern als auch Verbrauchern Investitionssicherheit zu gewährleisten und damit die Marktdurchdringung mit Speichern weiter zu beschleunigen, hält der BVES die Fortsetzung des Programms für absolut sinnvoll.

„Jetzt ist es an der Zeit, ein Zeichen in den Markt zu geben und das Programm der KFW zu verlängern. Was wir brauchen, ist Investitions- und damit Planungssicherheit für die Branche“, so Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES.

Nicht nur die Optimierung des Eigenverbrauchs über Hausspeicher ist im Trend – viele Großprojekte warten auf Umsetzung und sind bereit, am Regelenergiemarkt teilzunehmen und ihre systemdienlichen Leistungen einzubringen. Um auch hier den Markt zu beschleunigen, hält der BVES ein ähnliches Programm der KfW wie für Hausspeicher zusätzlich auch für größere Speicher für wünschenswert. „Es geht nicht um Subventionen“ betont Windelen. „Wichtig ist uns die Unterstützung des deutschen Mittelstands durch die Erleichterung von Fremdkapitalfinanzierung, wie es beispielsweise die vergünstigten Kredite der KfW ermöglichen.“

Intersolar Europe in München – BVES auf Stand B1.320 der ads-tec GmbH vertreten

Auch in diesem Jahr ist der BVES auf der Intersolar Europe in München vertreten. Gemeinsam mit StoREgio Energiespeichersysteme e.V. ist der BVES vom 10.–12.06.2015 auf dem Stand B1.320 der ads-tec GmbH vertreten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!