Sicherheit ist Basis für erfolgreiche Speicher-Projekte

BVES veröffentlicht umfangreichen Brandschutz-Leitfaden für Lithium-Ionen Großspeichersysteme.

Ein nachhaltiger und wachsender Technologieeinsatz basiert auf zuverlässigen Produkten sowie planungssicheren und fachlich akzeptierten Anforderungen. Um die breite und gleichzeitig sichere Anwendung von Lithium-Ionen Großspeichern zu unterstützen, der Genehmigungspraxis eine fachliche Basis zu geben und das Fundament der wachsenden Branche weiter zu verstärken, hat der BVES mit Fachpartnern den ersten Leitfaden für Brandschutz bei Lithium-Ionen Großspeichersystemen erarbeitet.

Urban Windelen, Geschäftsführer von BVES: „Der BVES-Leitfaden ist ein wichtiger Schritt, nicht nur für den richtigen Betrieb von Lithium-Ionen Großspeichersystemen sondern auch für den sicheren Umgang mit diesen Anlagen durch Sicherheitskräfte, Planer und Anwender. Als Branchenverband ist es uns ein besonderes Anliegen, den langfristigen Marktzugang zu ermöglichen. Hierzu definiert der BVES-Leitfaden eine neue und stabile Grundlage.

Bereits heute finden Lithium-Ionen Großspeichersysteme weltweit breite Anwendung in der Industrie sowie der Energie-Infrastruktur. Mit der zunehmenden Umstellung auf erneuerbare Energien wächst die Bedeutung von Energiespeichern weiter deutlich an. Der effektive Einsatz von Speichern wird aktuell jedoch häufig durch Fehlinformationen zu Technologie und Umgang sowie durch unterschiedliche Genehmigungsanforderungen gehemmt.

Diese Wiedersprüche sollen nun mit dem Leitfaden beseitigt werden. Das Dokument hat das  Ziel, etwa für Planer, Bauherren, Einsatzkräfte, Versicherungen und Genehmigungsstellen einen einheitlichen Informationsstand zu sichern. Im Fokus der Publikation stehen aktuelle Informationen zu Gefahren, bauliche, anlagentechnische und organisatorische Schutzmaßnahmen sowie Hinweise zur Risikobewertung für Versicherer. Das Dokument bietet auch Aufklärung für Einsatzkräfte, wie z.B. Empfehlungen geeigneter Löschmittel und Löschsysteme sowie Taktiken zur Brandbekämpfung.

In die Erstellung eingebunden waren Experten aus relevanten Bereichen wie dem Deutschen Feuerwehr Verband, agbf Bund (Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren auf Bundesebene), GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.), VdS Schadenverhütung GmbH, DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung), BG ETEM (Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse).

Der Brandschutz-Leitfaden steht auf der Webseite des BVES zum Download bereit. soll in den nächsten Jahren bei Bedarf angepasst und weiterentwickelt werden.

Energiewende braucht Wärmewende, Wärmewende braucht Energiespeicher

Der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) veröffentlicht Grundsatzpapier für thermische Energiespeichersysteme, das einen Einblick in die Technologien, Anwendungen sowie Marktpotenzial gibt.

Eine effiziente und nachhaltige Wärmeerzeugung ist eine zentrale Voraussetzung für das Erreichen der Klimaziele. Da mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs in Deutschland auf die Erzeugung von Wärme entfällt, erfordert die Energiewende ebenso eine Wärmewende wie auch die bereits fortgeschrittene Stromwende.

Die erfolgreiche Wärmewende ist nur unter Einbeziehung thermischer Speichertechnologien realisierbar. Sie ermöglichen die zuverlässige Bereitstellung von erneuerbarer Wärme und leisten ihren Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz sowie zur Dekarbonisierung.

Das Grundsatzpapier “Energiewende braucht Wärmewende, Wärmewende braucht Energiespeicher” steht auf der Website des BVES zum Download bereit.

BVES veröffentlicht eine Stellungnahme zum Entwurf der EltBauVO

Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. begrüßt alle Bemühungen, welche die Sicherheit von Energiespeicheranlagen gewährleisten. Jedoch erreicht der vorliegende Entwurf dies nur bedingt. Der BVES sieht die in der Synopse aufgeführte pauschale Begründung für die Aufnahme von Energiespeichern in die EltBauVO ausgesprochen kritisch. Die Notwendigkeit für gesonderte Maßnahmen über eine erhöhte Gefahr durch Energiespeicheranlagen zu begründen, würde zukünftig weitere unbegründete bauordnungsrechtliche Einschränkungen für Energiespeicheranlagen mit sich bringen. Dies würde die Möglichkeiten der Nutzung erneuerbarer Energien in Verbindung mit Energiespeichern stark einschränken.

Die ausführliche BVES-Stellungnahme ist über den Link einsehbar:

BVES veröffentlicht Sicherheitshinweise für Stromspeicher mit Hochwasserschäden

Angesichts der weitgehenden Zerstörung der Infrastruktur in den Überschwemmungsgebieten wurden auch Stromspeicheranlagen überflutet und beschädigt. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) Sicherheitshinweise zum Umgang mit Stromspeichern mit Wasserschäden.

Diese Anweisungen richten sich an alle Organisationen, Unternehmen und Haushalte, die eine Stromspeicheranlage besitzen und die  durch Überflutungen oder Wassereinbrüche beeinträchtigt oder physisch beschädigt worden ist.

Urban Windelen, Geschäftsführer des BVES: „Die Speicherbranche nimmt Verantwortung wahr und setzt sich dafür ein, dass die Gefährdung der Benutzer minimiert und die Kontaminierung der Umwelt durch beschädigte Geräte vermieden wird. Die Hinweise des BVES bauen auf unseren langjährigen Erfahrungen im Bereich der Speichersicherheit auf. Sie versorgen Anwender und Einsatzkräften mit einfachen und klaren Informationen zur Absicherung von Anlagen.“

Der BVES rät Anwendern dringend dazu, bei Beschädigung und Überflutung von Speichern umgehend die zuständigen Einsatzkräfte zu informieren. Es sollte keineswegs versucht werden, die Speicher selbst wieder in Betrieb zu nehmen.

Urban Windelen: „Wir hoffen, dass die Veröffentlichung und die Verbreitung dieser Hinweise hilft, Gesundheits-, Sach- und Umweltschaden zu verhindern und den Einsatzkräften vor Ort eine praktische Unterstützung zu ihrer Arbeit bietet.

Die Sicherheitshinweise stehen auf der Website des BVES zum Download bereit. Für Rückfragen steht der BVES als Branchenverband gerne zur Verfügung.

Energierechtsänderungen aktivieren die Speicher für die Energiewende

BVES begrüßt die EnWG Novelle. Die Doppelbelastung von Speichern nahezu beendet. Mit dem neuen Energierecht ist die Grundlage gelegt: Speichertechnologien spielen nun eine zentrale Rolle im Energiesystem.

Der Bundestag hat heute die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) beschlossen.Der BVES begrüßt das neue Energierecht. Es ermöglicht neue Investitionen und geben zukunftsfähge Impulse für den Einsatz von Energiespeichern im Energiesystem. Die doppelte und mehrfache Belastungen mit Steuern, Umlagen und Abgaben werden weitgehend aufgehoben.

Urban Windelen, BVES Bundesgeschäftsführer: „Jetzt werden Speicher endlich aktiviert! Bei letzter Gelegenheit in dieser Legislatur öffnet sich nun doch noch die Tür für einen systemischen Einsatz sowie den effizienten Multi-Use von Energiespeichern – für ein sicheres, nachhaltiges und kosteneffizientes Energiesystem.“

Sowohl Großspeicher, die nach Ausschreibungen für das Energiesystem im Einsatz sein werden, als auch die über 350.000 kleineren Heim-Speicher in Gebäuden können zukünftig mehrere Dienstleistungen gleichzeitig anbieten (Multi-Use) und marktlich aktiv sein. Doppelte Abgaben, Umlagen und Steuern werden nach der Novelle des Energierechts nicht mehr anfallen.

Multi-Use mit neuen Geschäftsmodellen

Bisher durften Speicher nur Eigenversorgungsleistung erbringen. Anlagen sind nun von dem eindimensionalen Single-Use befreit. Novelle des § 61l EEG nehmen Sie in Zukunft aktiv an den zahlreichen Strommärkten teil. Mit der sogenannten doppelten gewillkürten Vorrangregelung werden diese Speicher wie ein reiner Netzspeicher behandelt.  Damit kommen zwei Zähler zum Einsatz. Die bürokratischen Hürden für das Messkonzept von Multi-Use Speichern entfallen. Mit der Umsetzung des Gesetzes in dieser Form folgt der Gesetzgeber den Vorschlägen des BVES.

Das ursprüngliche Vermarktungsverbot für Großspeicher wurde gestrichen. Voraussetzung ist, dass sie aufgrund einer Ausschreibung oder Vereinbarung mit einem Netzbetreiber betrieben werden. Laut § 11a Abs. 2 EnWG darf ein Speicher auch in den Multi-Use-Modus. Der Vorteil, er nimmt an den Strommärkten aktiv teil; zumindest mit der Leistungsfähigkeit die durch den Netzbetreiber gesetzten Anforderungen übertrifft. Wird die Anlage zeitweise oder dauerhaft nicht für die Erfüllung der Vereinbarung mit dem Netzbetreiber benötigt, dürfen diese zusätzliche Leistung und Arbeit an den Strommärkten veräußert werden. Grundsätzlich nimmt das EnWG damit den Impuls der EU auf, Speicher verstärkt zur Netz-Optimierung einzusetzen. Gleichzeitig wird eine ausgewogene Entscheidungsreihenfolge festgelegt. Der Nachteil bleibt: Die EU-Vorgaben werden nicht 1:1 umgesetzt. Trotz der Verbesserungen führt die Gesetzgebung dazu, dass Deutschland bei der Energiespeicherpolitik einen Sonderweg geht. Statt eines Politikansatzes aus einem Guß droht nun wieder ein europäischer Flickenteppich.

„Unsere Kernforderung – die korrekte Umsetzung der EU-Elektrizitätsbinnenmarkts-Richtlinie in deutsches Recht und damit die Übernahme der höheren Freiheitsgrade für Prosumer und generell für Speicher – ist weitgehend erfüllt.“, so Windelen weiter. „Schade ist, dass es nicht auch die gute Definition von Energiespeicherung ins Gesetz geschafft hat. Damit fehlt weiter die Verankerung von Energiespeicherung als die vierte Säule im Energiesystem neben Erzeugung, Transport und Verbrauch von Energie.“

Der BVES dankt der Bundesregierung, den Bundestagsabgeordneten und Bundesrat sowie den Behörden, etwa  Bundesnetzagentur, für die konstruktiven Diskussionen in den letzten Jahren. Im Ergebnis haben Sie dazu beigetragen, dass die komplexe Regulatorik für Speicher entschlackt worden ist. Weniger Bürokratie bedeutet mehr Investitionen und ein flexibleres Energiesystem.

Urban Windelen: „Endlich können Speicher ihre Stärken auch ausspielen. Die neuen Regelungen im EnWG und EEG sind ein Meilenstein für das Multifunktionswerkzeug Energiespeicher. Noch sind nicht alle Hürden entfernt und Schlaglöcher ausgeglichen, etwa bei der Sektorenkopplung und Technologien wie Pumpspeichern oder Wasserstoff, doch ein Anfang ist endlich gemacht und Speicher werden nicht mehr länger an der Marktteilnahme behindert.“

Die Speicherbranche stärkt und bündelt ihre Kräfte

Regionaler Speichersystemverband StoREgio e.V. verschmilzt auf BVES e.V.

Unter dem Motto „Stärken stärken“ haben der BVES Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. sowie StoREgio Energiespeichersysteme e.V. jeweils beschlossen, ihre Verbände zu verschmelzen. Die Mitgliederversammlungen haben dem Zusammenschluss mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.

Thomas Speidel, BVES Präsident: “Flexibilität durch Speicher ist unerlässlicher Teil des künftigen Energiesystems. Es ist schön zu sehen, wie sich hierzu in Politik und Energiewirtschaft zunehmend eine stabile Mehrheitsmeinung bildet. Es gilt, die Kräfte weiter zu bündeln. Daher ab jetzt gemeinsam und nicht nur eng verbunden: BVES und StoREgio verschmelzen im BVES und stehen mehr denn je als verlässlicher und kompetenter Partner für Politik und Wirtschaft zur Verfügung.“

Die Verschmelzung führt zu einer Erweiterung und Stärkung der Mitgliederbasis und fördert die Verankerung des Themas Energiesspeichersysteme in Anwenderindustrien sowie bei Stadtwerken und Netzbetreibern unter dem gemeinsamen Dach BVES. Gleichzeitig bleiben die guten regionalen Verbindungen von StoREgio. auch beim BVES als Regionalnetzwerk erhalten – für eine noch stärkere und nachhaltigere Interessenvertretung auf regionaler, Bundes- und EU-Ebene.

Urban Windelen, BVES Bundesgeschäftsführer: „Mit der Verschmelzung von StoREgio und BVES vereinigen sich zwei leistungsstarke Organisationen. Die jeweiligen besonderen Stärken der Einzelverbände werden nun zukunftsfähig zusammengeführt. Es setzt ein starkes Signal und ist ein wichtiger Schritt zu einer Verstärkung der Speicherbranche. Gemeinsam können wir die Interessen der wachsenden Branche noch effektiver vertreten und noch stärkere Impulse setzen.“

Die StoREgio GmbH – bisherige Projekttochter von StoREgio e.V.  – übernimmt zukünftig die gleichen Aufgaben nun für die Dachorganisation BVES. Die Projektexpertise der StoREgio GmbH rund um den Geschäftsführer Dr. Peter Eckerle, steht damit zukünftig auch allen BVES Mitgliedern zur Verfügung, um bei der Vorbereitung, Antragstellung und Durchführung von Projekten zu unterstützen und zu beraten.

Ralf Klöpfer, Vorstandsvorsitzender StoREgio e.V.: „Mit diesem Zusammenschluss auf Augenhöhe bündeln wir die Expertise beider Verbände zum Nutzen aller Mitglieder. Die Stärken von StoREgio und BVES ergänzen sich sehr gut. Ich freue mich persönlich auf die kommende, dann gemeinsame Arbeit für eine erfolgreiche Energiewende.

Die Verschmelzung der beiden Vereine soll nun bis zum Herbst vollendet werden, um dann auf der ersten gemeinsamen Ordentlichen Mitgliederversammlung im November 2021 auch den vereinigten Vorstand zu wählen.

BVES-Branchenzahlen 2021: 300.000 Hauspeicher in Deutschland

  • Dynamisches Wachstum der Branche setzt sich fort.
  • Insbesondere Gebäudebereich als Wachstumstreiber.
  • Regulatorischer Rahmen jedoch weiterhin unpassend für breiten Markteinsatz von Energiespeichern.

Die jährlich vom BVES veröffentlichten Branchenzahlen zeigen im Rückblick auf das Jahr 2020 und in der Prognose für 2021 eine grundsätzlich positive Entwicklung auf. Über alle Technologien und Segmente ist der Umsatz der Energiespeicherbranche im Jahr 2020 um über 10 Prozent auf EUR 7,1 Mrd. gewachsen.

Wachstumstreiber sind die Trends zu Systemintegration, flexibler Sektorenkopplung und Elektromobilität insbesondere in den Bereichen Haushalt und Gewerbe. Allein 300.000 Heimspeicher sind mittlerweile in den Haushalten installiert und sorgen für eine sichere Eigenversorgung mit grüner Energie in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. 300.000 Hausspeicher stehen für eine Bereithaltung von 2,3 GWh grünem Strom, ausreichend für die jährlichen Wäschegänge von über 20.000 Haushalten oder um über 170-mal mit dem E-Auto um die Erde zu fahren.

Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer BVES: „Ein Zubau von über 100.000 allein an Hausspeichern in einem Jahr ist ein tolles Ergebnis. Und gleichzeitig ein deutliches Signal, dass die Bürger in Haushalt, Gewerbe und Industrie zunehmend auf Speichertechnologien setzen wollen, um ihre Energieversorgung sicher, grün und kosteneffizient zu gestalten. Dieses Signal sollte endlich auch die Politik hören und der deutschen hochinnovativen Speicherbranche passende Rahmenbedingen für ihre Produkte geben. Allein auf den Netzausbau zu setzen und die Menschen in ein veraltetes Energiesystem zu quetschen, wird für eine erfolgreiche Energiewende nicht ausreichen.“

Während das Haushaltssegment überproportional auch im Corona-Jahr 2020 wachsen konnte, musste die Sparte Industrie- und Gewerbespeicher pandemiebedingt einen Rückgang von etwa 20 Prozent hinnehmen. Auch dem internationalen Trend zum verstärkten Einsatz von Großspeichern in der Systeminfrastruktur entzieht sich Deutschland weiterhin. Dieses Marktsegment stagniert auf niedrigem Niveau. Der Trend zu Wasserstofflösungen findet in Deutschland ein schwieriges Umfeld vor, so dass Marktanwendungen im industriellen Maßstab sich (noch) nicht durchsetzen können. Eine gute Entwicklung zeigen dagegen thermische Speichersysteme, die insbesondere in der Industrie zunehmend Anwendung finden und zur Dekarbonisierung beitragen.

Insgesamt erwartet die Branche für 2021 im Industriesegment eine deutliche Erholung des Speichermarktes. Treiber sind hier speziell die flexible Sektorenkopplung in Richtung Wärme, der Trend zur Elektromobilität mit cleveren Ladelösungen inklusive Speicher sowie Eigenversorgungslösungen mit grünem Strom bis zu grünem Wasserstoff.

„Ohne Energiespeicher fehlt der Energiewende was. Das wird zunehmend offenbar. Technisch kann die Branche so ziemlich alles. Verschiedene Technologien für alle Sektoren und alle Anwendungen sind fertig und einsatzbereit. Jetzt müssen nur endlich die regulatorischen Bremsen gelöst werden. Insbesondere wenn wir die heimische technische Exzellenz und hohe Wertschöpfung der Branche in Deutschland und Europa sichern und unterstützen wollen.“, so Urban Windelen.

Die BVES Branchenzahlen 2021 sind über diesen Link erhältlich.

Anlass der Veröffentlichung bietet die internationale Konferenz ENERGY STORAGE SYSTEMS 2021, organisiert vom BVES in Kooperation mit Energy Storage Europe und EUROSOLAR e.V. Im Rahmen der zweitägigen Onlinekonferenz ENERGY STORAGE SYSTEMS 2021 finden parallel Diskussionsrunden und Workshops zu aktuellen Trends der Speicherbranche statt.

Akasol eröffnet Europas größte Batteriesystemfabrik

Das Unternehmen Akasol hat Europas größte Batteriesystemfabrik für elektrische Nutzfahrzeuge mit einer Kapazität von 600 MWh (etwa 3.000 E-Busse) pro Jahr eröffnet. Auf einer teilautomatisierten Fertigungslinie werden Hochleistungs-Batteriesysteme für Hybrid- und E-Busse produziert.

Dem europäischen Markt für Hybrid- und E-Busse wird ein jährliches Wachstum von mehr als 35 Prozent prognostiziert, da nach den erfolgreichen Tests zahlreicher Flottenbetreiber nun Großaufträge folgen: Wiesbaden will beispielsweise die eigene Busflotte von 220 Fahrzeugen umrüsten und auch europäische Großstädte wie Paris, London oder Hamburg werden ab 2020 nur noch Elektrobusse bestellen.

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Europas größte Power-to-Heat-Anlage in Berlin-Spandau

Vattenfall ersetzt den Steinkohlenblock C des Heizkraftwerkes Reuter im Berliner Bezirk Spandau durch eine Power-to-Heat-Anlage. Ab dem Jahr 2019 soll durch die Anlage elektrische Energie in Fernwärme für bis zu 30.000 Haushalte umgewandelt werden.

Das Investitionsvorhaben ist ein Projekt unter dem Dach von WindNODE, der nordostdeutschen Modellregion für intelligente Energie. Im Rahmen des Programms ‚Schaufenster intelligente Energie‘ (SINTEG) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie insgesamt fünf Modellregionen in Deutschland, in denen Lösungen für eine intelligente Energieversorgung der Zukunft mit wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien entwickelt werden.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

 

 

Schweizer Pilot von Caloric mit Electrochaeas Biokatalysator

Die patentierte Biomethanisierungstechnologie von Electrochaea bildet die Grundlage für eine Pilot- und Demonstrationsanlage des Unternehmens Caloric im Schweizer Solothurn. Der Anbieter von vormontierten Gaserzeugungs- und Gasaufbereitungsanlagen hat eine internationale Ausschreibung im Rahmen des EU Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 für die Konzeption und Errichtung gewonnen. Das “Store&Go”-Projekt hat vorrangig das Ziel, die ökonomische und technische Machbarkeit einer neuen Power-to-Gas Technologie (PtG) auf industriellem Niveau unter Beweis zu stellen. Die Anlage wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ingenieurteam von Caloric und Electrochaea entwickelt und soll den flexiblen Betrieb innerhalb eines breiten Anwendungsfensters ermöglichen. Sie soll sowohl zu Demonstrationszwecken dienen, als auch auf einen modularen Aufbau und Standardisierung ausgerichtet sein. Der Planung zufolge soll die Anlage Mitte des Jahres 2018 unter der Aufsicht eines Caloric-Supervisors errichtet werden.

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