Workshop: Innovation mit Langzeit-Energiespeichern in Deutschland – 5 Juli 2022

Energiespeicher trennen die Erzeugung und Nutzung von Energie auf der Zeitachse. Ein klimaneutrales und versorgungssicheres Energiesystem  setzt auf Speicher; sie sind die Schlüsselkomponente für die Integration der erneuerbaren Energien. Es gibt eine Vielfalt an Energiespeichertechnologien in den Sektoren, Strom, Wärme und Mobilität für die Anwendungsbereiche Haushalt, Industrie sowie Netzinfrastruktur. Dabei zeichnen sich die Speichertechnologien auch dadurch aus, dass sie über kurz-, mittel- oder langfristige Zeiträume Energie speichern können.

Das Potenzial der Langzeitenergiespeicherung werden wir am kommenden Dienstag, den 5. Juli 2022 gemeinsam in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin diskutieren. Aurora Energy Research stellt im Rahmen des Workshops die Ergebnisse ihrer aktuellen Marktstudie zur Perspektive von Langzeitenergiespeichern in Deutschland vor. Der Workshop findet statt im Zeitraum 13:00 bis 16:30 Uhr, mit anschließendem Empfang zum weiteren Austausch. Herzlich laden wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem zum Executive Lunch ab 13 Uhr ein.

Für die Anmeldung und für Rückfragen steht Ihnen Herr Moritz Kneuer gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Email: m.kneuer@bves.de

Der Workshop richtet sich an Stakeholder aus Politik, Verwaltung, Forschung, Finanzierung sowie Technologieanbieter und widmet sich den folgenden Fragen:

  • Welche Vorteile bietet der Einsatz von Langzeit-Energiespeichern für unser Energiesystem?
  • Welche Potenziale gibt es für das Marktsegment ab acht Stunden Speicherdauer?
  • Wie gestalten sich Business-Modelle in diesem Marktsegment?
  • Welchen Beitrag können Langzeit-Speicher zur Integration des europäischen Stromnetzes leisten?

Freuen Sie sich auf Beiträge und spannende Diskussionen u.a. mit Alan Greenshields, Director EMEA, ESS Inc., Dr. Casimir Lorenz, Principal, Aurora Energy Research Ltd., Ramya Swaminathan, CEO, Malta Inc., Dr. Susanne König, CFO, Kraftblock sowie Philipp Offenberg, Senior Manager Europe, Breakthrough Energy.

Die Energiespeicherbranche erhält endlich ein passendes regulatorisches Fundament.

Bundestag beschließt Definition der Energiespeicherung sowie weitere Schritte zur besseren Integration von Speichertechnologien in das Energiesystem.

Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag verschiedene Energierechtsänderungen beschlossen und dabei auch eine Definition der Energiespeicherung eingeführt. Der BVES begrüßt diese Rechtsanpassungen deutlich. „Mit der neuen Definition bekommt die Energiespeicherbranche endlich ein passendes rechtliches Fundament. Darauf kann man nun endlich aufbauen und einen stabilen regulatorischen Rahmen für die so wichtige Systemintegration von Energiespeichern entwickeln“, sagte Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer BVES.

Mit Geltung des neuen Gesetzes heißt es im deutschen Energierecht jetzt, dass mit der Energiespeicherung „die endgültige Nutzung elektrischer Energie auf einen späteren Zeitpunkt, als den ihrer Erzeugung verschoben wird“. Damit ist auch die Definition der Richtlinie (EU) 2019/944 vom 5. Juni 2019 ins deutsche Recht übernommen. Diese legt die besondere Rolle der Speicher als vierte Säule des gesamten Energiesystems fest.

Die neue Definition stellt klar, dass Speicher weder Energieerzeuger noch -verbraucher sind, sondern Energie speichern und zu einem späteren Zeitpunkt bereitstellen. Dieser Beschluss soll gleichzeitig der Beginn einer umfangreichen Speicherstrategie sein.

„Diese Festlegung der Definition war eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch hat es jetzt fast 10 Jahre und viel Überzeugungskraft gekostet, bis diese Erkenntnis auch rechtliche Realität wird“, so Windelen weiter.

Nur scheint sich in der Übersetzung der Definition aus der EU-Richtlinie für das deutsche Gesetz ein Fehler eingeschlichen zu haben. Wo die EU-Richtlinie von einer Anlage im ‚Elektrizitätssystem‘ (electricity system) spricht, ist nun in der deutschen Übernahme von ‚Elektrizitätsnetz‘ die Rede. Um hier Rechtsunsicherheiten zu vermeiden und die schnelle Aktivierung der Speicher zu erreichen, sollte dieser Begriffsfehler noch rasch korrigiert werden.

Erste Schritte zur Entbürokratisierung

Darüber hinaus, begrüßt der BVES die Ausdehnung von digitalen Anschlusserleichterungen, die zunächst nur für PV-Anlagen vorgesehen waren, auf weitere Energiewende-Anlagen wie Energiespeicher. Dies wird bürokratische Hemmnisse beseitigen und den schnellen Ausbau der Technologien für die Energiewende wie Speicher vereinfachen und beschleunigen.

Urban Windelen: „Bei der Vielzahl der Speichersysteme, die aktuell entstehen, ist es entscheidend, auch eine unkomplizierte Anmeldung über ein digitales Portal zu ermöglichen. Dem Bürger oder dem Unternehmen, das die Energiewende in seinem Umfeld in die eigene Hand nimmt, sollten keine Steine in den Weg gelegt werden.“

Diese Beschlüsse zur Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren für Energiespeicher- sowie Technologien für die Energiewende sind wichtige Schritte Richtung Investitionssicherheit. Das ist eine essenzielle Grundlage für den schnellen und planbaren Aufbau des zukünftigen Energiesystems. Die zudem angekündigte Speicherstrategie muss jetzt darauf aufbauen, über das beschlossene jedoch deutlich hinaus gehen. Die Speicherbranche steht konstruktiv bereit, diese Strategie zu begleiten und endlich ein erneuerbares Energiesystem mit der notwendigen Versorgungssicherheit und Flexibilität aufzubauen.

Industrielle Wärme ohne Erdgas: Der BVES gibt neue Impulse für die Dekarbonisierung

Rund zwei Drittel des industriellen Energieverbrauchs fällt in Form von Wärme an. Es wird zurzeit größtenteils mit fossilem Gas gedeckt. Die Industrie steht nun vor der großen Herausforderung, fossile Energieträger zu ersetzen und gleichzeitig ihre Prozesse bei laufendem Betrieb zu sichern. So nimmt die Wende im Wärmesektor eine Schlüsselrolle in der Transformation zur Klimaneutralität ein.

Hierzu hat der BVES gemeinsam mit seinem Partner Deutscher Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) konkrete Maßnahmenvorschläge für das Sommerpaket mit Fokus auf die industrielle Wärmewende an die zuständigen Staatssekretäre im BMWK sowie an den Ausschuss für Wirtschaft und Energie im Bundestag übermittelt.

Was sind die wichtigsten Schritte zur Dekarbonisierung der Industrie?

Die wichtigste Maßnahme bleibt immer noch die gesetzliche Verankerung von Technologien zur erneuerbaren Erzeugung und Speicherung von Wärme und Kälte als wesentliche Säule der Dekarbonisierung. Ohne Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen wird die zeitnahe Umsetzung einer Wärmewende in der Industrie  nicht funktionieren.

Ein hohes Maß an Technologieoffenheit ist gerade im Industriesektor mit sehr heterogenen Anforderungen essenziell, um eine klimaneutrale Energieversorgung praxisgerecht zu ermöglichen. Eine einseitige Fokussierung auf bestimmte Technologien ist nicht zielführend und bremst letztlich die Energiewende aus“, sagte Dr. Susanne König, Vorstandsmitglied von dem BVES & CFO Kraftblock GmbH

Die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs zur Dekarbonisierung der Industrie, basierend auf umfassenden Effizienzmaßnahmen, wäre ein weiterer wichtiger Schritt. In diesem Katalog sollten thermische Technologien, Technologien zur Elektrifizierung sowie grüner Wasserstoff gleichermaßen als integrierte Lösungsoptionen betrachtet werden.

Daneben benötigt es dringend eine Informationsoffensive in der Industrie für den Einsatz von thermischen Technologien und weiteren Optionen zur Dekarbonisierung. Die Technologien sind vorhanden und marktfähig, doch das Wissen um die konkreten Einsätze in der Industriebranche ist noch sehr dünn. Hier wäre die Bundesregierung gut beraten, die Ziele für den Klimaschutz nicht alleine stehenzulassen, sondern auch über die konkrete Machbarkeit und Umsetzbarkeit mit dem Label „Made In Germany“ zu informieren.

Das ausführliche Positionspapier finden Sie hier.

Fokus auf Dekarbonisierung: Bundesverband Energiespeicher Systeme und Messe Düsseldorf richten Kooperation neu aus

Der Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. (BVES) und die Messe Düsseldorf bauen ihre Kooperation rund um das Thema Dekarbonisierung in Industrie und Gewerbe aus. Im Fokus der Partner stehen dabei thermische Energiespeicherlösungen für die industrielle Abwärmenutzung sowie die Bereitstellung von Prozesswärme. Die Zusammenarbeit mündet in der kommenden Industriemesse Expo for Decarbonized Industries > ENERGY STORAGE (decarbXpo), die vom 20 bis zum 22 September in Düsseldorf stattfindet.

Industrielle Wärme- und Kältesysteme entscheidend für Energiewende

Eine erfolgreiche Dekarbonisierung der Industrie ist unerlässlich, um die von der Bundesregierung beschlossenen Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen: In der Industrie macht die Prozesswärme einen Anteil von über 60 Prozent des Endenergieverbrauchs aus. 27 Prozent aller CO₂-Emissionen stammen aus der industriellen Wärme- und Kälteerzeugung. Für die Reduktion dieser Emissionen sowie die weitgehende Umstellung auf strombasierte Lösungen, benötigen die Industrieunternehmen effiziente Technologien, um Prozesswärme zu erzeugen und zu speichern. Thermische Energiespeichersysteme stellen die notwendige Energie zum individuellen Zeitpunkt mit der passenden Temperatur bereit.

Moderne thermische Speichertechnologien decken die Nieder-, Mittel- und Hochtemperaturbereiche bis zu 1000 °C ab und sind damit in allen Industriebranchen einsetzbar. Auch große Abwärmekapazitäten können damit eingebunden und genutzt werden. Damit garantieren die innovativen Speichersysteme eine flexible und sichere Versorgung von Industrieprozessen auf der Basis Erneuerbarer Energien.

„Die flexible Sektorenkopplung im Bereich der Prozesswärme funktioniert nur mit thermischen Energiespeicherlösungen. Hier sehen wir einen hohen Informationsbedarf bei industriellen Anwendern, den wir als BVES im Rahmen der Kooperation mit der Messe Düsseldorf decken möchten“, sagt Dr. Andreas Hauer, Präsidiumsmitglied des BVES & Vorstandvorsitzender ZAE Bayern.

Um die Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen, muss zudem der Anteil erneuerbarer Wärme schnell zunehmen: im Jahr 2020 lag dieser laut Umweltbundesamt bei lediglich 15,2 Prozent. Gleichzeitig könnte industrielle Abwärme rein rechnerisch rund 46 Prozent des deutschen Haushaltsbedarfs an Heizwärme decken.

Zusammenarbeit mit sieben führenden Anwender-Fachmessen

Die decarbXpo kooperiert mit bisher sieben führenden Fachmessen für Industrie und Gewerbe, die am Standort Düsseldorf stattfinden. Damit erreicht die Messe Düsseldorf über 400.000 Fachleute aus dem Handel, der Papier-, Kunststoff- und Metallindustrie sowie der Glasindustrie.

„Für Energiespeicher-Anbieter gibt es ein enormes Geschäftspotenzial in den Anwenderindustrien, die wir adressieren. Wir beobachten hier einen Paradigmenwechsel insbesondere bei den jeweiligen Branchenführern: Die Dekarbonisierung ist nicht mehr nur ein Zukunftsthema – sie ist in den Führungsetagen angekommen. Hier werden konkrete Lösungen gesucht“, so Bernd Jablonowski, Executive Director Trade Fairs bei der Messe Düsseldorf.

Messe Stuttgart präsentiert Energiemesse mit starkem Partner BVES

Volta-X erweitert das Produktportfolio – Kooperation mit dem Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. (BVES)

Die Messe Stuttgart verfügt im Energiesektor über ein vielfältiges und nachhaltiges Produktportfolio. Mit der Volta-X, der Messe für Energiesysteme der Zukunft und Sektorenkopplung, erweitert der Stuttgarter Messestandort das Angebot in diesem Bereich. Das neue Event findet parallel zur eltefa, Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik, vom 28. bis 30. März 2023, statt. Die Volta-X präsentiert innovative Energietechnologien, wie moderne Speichersysteme, die Versorgungssicherheit und Flexibilität in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität ermöglichen. Als führender Branchenverband steht der BVES als idealer Partner an der Seite der Messe Stuttgart.

„Wir freuen uns sehr, dass wir als Messe Stuttgart gemeinsam mit dem BVES moderne und nachhaltige Entwicklungen im Energiesektor präsentieren können. Mit der Volta-X bieten wir eine passende Branchenplattform mit nationaler und internationaler Strahlkraft, um die notwendige Neuausrichtung des gesamten Energiesystems in Richtung Erneuerbare Energien weiter voranzutreiben“, sagt Geschäftsführer Roland Bleinroth.

Der BVES ist die Stimme der Energiespeicherbranche und setzt sich für die Entwicklung und den Einsatz von Energiespeichersystemen auf nationaler und internationaler Ebene ein. Er ist Interessensvertreter seiner Mitglieder und Dialogstelle von Politik und Verwaltung. „Die Messe Stuttgart richtet sich nachhaltig aus und verstärkt dieses Engagement nun mit einem zentralen Zukunftsthema wie Energieversorgung in Haushalt, Industrie und Systeminfrastruktur über Energiespeicher. Die Bedeutung von Speichersystemen für Versorgungssicherheit in allen Bereichen wächst enorm. Die dynamisch wachsende Speicherbranche hält die passenden Lösungen bereit. Mit der Volta-X entsteht ein idealer Energiehub für eine gemeinsame neue B2B-Plattform“, ergänzt Thomas Speidel, Präsident des BVES.

Neben der Ausstellung werden den Fachbesuchern aus produzierender Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistung die Fachthemen in einem spannenden
Rahmenprogramm präsentiert. Sowohl eine Fachkonferenz als auch verschiedene Foren sollen neues Wissen vermitteln und das Know-how zu den nachhaltigen
Entwicklungen des Energiesystems erweitern.

„Mit der Volta-X geht eine Messe im Herzen unseres Landes an den Start, die fortschrittliche Technologien aus dem Energiesektor auf die Agenda bringt. Ein Thema, das in diesen Zeiten wichtiger denn je geworden ist. Die Messe Stuttgart und der BVES bilden eine starke Partnerschaft, um einem zukunftsträchtigen Thema ein angemessenes Forum zu bieten“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg.

Fachmesse eltefa findet parallel statt

Parallel zur Volta-X findet bereits zum 21. Mal die eltefa statt. Die Fachmesse fürElektrotechnik und Elektronik bietet das richtige Angebot für Industrie, Handwerk und Dienstleistungen unter einem Dach. Die eltefa präsentiert Lösungen der intelligenten Gebäudevernetzung, der regenerativen Energien und der Lichttechnik, Smart Grids, Schaltschranklösungen für Energieverteilung und Steuerung, e-Mobility und Sicherheit für Infrastruktur sowie IT für die Bereiche Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie. Gemeinsam mit der f-cell, der Konferenz für Wasserstoff und Brennstoffzellen, sowie The Battery Show, Europas größter Veranstaltung für die fortschrittliche Batterieindustrie, bilden die vier Veranstaltungen das Portfolio am Stuttgarter Messestandort im Energiesektor ab.

Von R. nach L.: Thomas Speidel, Präsident des BVES, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. 

Thermische Technologien: Versorgungssicherheit in der Industrie ohne Öl und Gas

Die erfolgreiche industrielle Wärmewende bis 2045 ist entscheidend für die Erreichung der Klimaziele: Mehr als die Hälfte des Endenergieverbrauchs entfällt auf den Wärmesektor. Insbesondere die Industrie mit ihrem hohen Bedarf an Prozesswärme steht dabei vor zwei zentralen Herausforderungen. Einerseits muss sie fossile Energieträger ersetzen und gleichzeitig die notwendigen Prozessschritte mit alternativen Technologien sichern. 

Mit dem Online-Event “Enabling Energy Transition with Thermal Technologies” hat der BVES mit seinem Partnerverband DCSP die führenden internationalen Experten zusammengebracht, um die erfolgreiche Umsetzung der Wärmewende in der Industrie darzustellen. Allein die über 600 angemeldeten Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen inklusive internationalen Regierungsvertretern belegen die Aktualität des Themas. Im Fokus standen innovative Lösungen für den Strom- und Wärmesektor, die eine flexible, dekarbonisierte und bedarfsgerechte Energieversorgung ermöglichen.

Thermische Technologien wie konzentrierender Solarthermie und thermischen Speichersystemen bieten passende Lösungen für die Energieversorgung, ohne dass Klimaziele und Energieunabhängigkeit einen Zielkonflikt darstellen. Sie ermöglichen die zuverlässige Bereitstellung von grüner Wärme in Nieder-, Mittel- und Hochtemperaturbereichen. Sie tragen zur Steigerung der Energieeffizienz bei und ermöglichen Versorgungssicherheit sowie die Reduktion von Energieimporten (Fuel Switch).

Dr. Andreas Hauer, Präsidiumsmitglied BVES & Vorstandvorsitzender ZAE Bayern: „Die Energieversorgung der Industrie mit Prozesswärme muss heutzutage nicht nur CO2-frei sein, sondern auch unabhängig und stetig sicher. Dafür bieten thermische Speicher eine schnell umsetzbare, effiziente Lösung.

Während des Events haben die beteiligten Unternehmen die Vielfalt marktfähiger Technologien vorgestellt, die über jegliche Temperaturniveaus hinweg zahlreiche Produktionsprozesse auf erneuerbarer Basis abbilden können.

Dr. Susanne König, Vorstandsmitglied BVES & CFO Kraftblock GmbH: „Technologische Exzellenz, die in Deutschland aufgebaut wurde, steht bereit und muss jetzt endlich zum Einsatz kommen. Es braucht dringend eine Informationskampagne durch das Ministerium, damit wir uns als Unternehmen für die Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit mit unseren Technologien auch positionieren können.“

Das große Interesse der Teilnehmenden zeigte: Die vorhandenen Technologien für Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit müssen jetzt zum Einsatz kommen! Nur so kann die Versorgungssicherheit im Industrieland Deutschland gesichert werden.

Die Präsentationen sind auf der Event-Seite abrufbar. Wir rufen alle Beteiligten auf, sich aktiv in die Facharbeit einzubringen und sich gemeinsam für Klimaschutz starkzumachen.

BVES zur EEG-Novelle: Der Weg zur Energiewende ist zu einseitig gedacht

Der Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. begrüßt den Anspruch der EEG-Novelle, die Erzeugungskapazitäten der erneuerbaren Energien schnell auszubauen und dadurch die Energiewende zu beschleunigen, uneingeschränkt. Allerdings bleibt der vorliegende Entwurf deutlich hinter den Erwartungen zurück.

„Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung mit dem deutlichen Fokus auf Klimaschutz und Energiewende hat Hoffnungen auf einen schnellen Fortschritt geweckt. Im vorliegenden EEG-Entwurf wird jedoch zu wenig davon angepackt und gleichzeitig nur einseitig umgesetzt. Flexibilität bleibt auf der Strecke“, sagt Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES.

Der BVES hält es für essenziell, nicht weiterhin nur einseitig auf zusätzliche Erzeugung oder den Netzausbau zu setzen, sondern endlich das gesamte Energiesystem und zusätzliche Flexibilität durch Energiespeicher in den Blick zu nehmen. Die vorliegende EEG-Novelle schweigt sich dazu aus, wie die Systemintegration dieser Erneuerbaren Energien versorgungssicher erfolgen soll. „Weitgehender und breiter Zubau von Erneuerbaren Energien ist unerlässlich, doch allein mehr PV-Strom zur Mittagszeit bringt die Energiewende nicht voran, da die Energie auch nachts und während einer Flaute benötigt wird“, so Windelen weiter.

Gerade die aktuelle geopolitische Situation hat die Notwendigkeit einer deutlichen Steigerung der Flexibilität sowie einer Stärkung der Versorgungssicherheit für alle sichtbar gemacht. Energiespeichertechnologien sind ein Schlüsselinstrument, um diese Notwendigkeiten zu erreichen. Da ist es geradezu unverständlich, dass dieses Thema wiederum so stiefmütterlich behandelt wird.

So ist die längst überfällige gesetzliche Definition der Energiespeicherung im EEG-Entwurf erneut unterlassen, trotz ausdrücklichem Versprechen im Koalitionsvertrag. „Damit fehlt weiterhin ein passendes rechtliches Fundament für die Energiespeicher und damit auch für deren breiten Einsatz in unserem Energiesystem. Energiewende wird damit gehemmt und nicht beschleunigt“, sagt Urban Windelen.

Der BVES unterstützt den Ansatz des EEG-Entwurfs, die Einspeisung von Erneuerbaren Energien wieder attraktiver zu machen. Doch darf das nicht gleichzeitig zu einer Diskriminierung der Teileinspeisung oder der Eigennutzung führen. „Der Betrieb und der Neuaufbau von Solaranlagen wird durch den geplanten Split in Volleinspeise- und Teileinspeisetarif unnötig verkompliziert, bürokratisiert und damit letztlich so positive Entwicklungen wie die Sektorenkopplung ausgebremst“, so Urban Windelen.
Gleichzeitig fordert der BVES einen deutlichen Reformprozess der Innovationsauktionen. Innovationsauktionen beinhalten bereits die notwendige Flexibilität durch Energiespeicher und zahlen damit deutlich auf das Ziel der Versorgungssicherheit mit Erneuerbaren Energien ein. Eine rasche Verdreifachung der Ausschreibungsmengen, sowie der Ermöglichung des Multi-Use Betriebs der Energiespeicher in den Innovationsauktionen, könnten die Energiewende gut voranbringen.

Hierzu hat der BVES ein ausführliches Konzept vorgelegt.

Online-Event: Enabling Energy Transition with Thermal Technologies – 31 März 2022

UPD: You can download the slides used in the presentations here:

Thermal technologies like concentrated solar power and thermal energy storage systems are key for the decarbonisation of the heat and power sector. Thermal technologies like concentrated solar power and thermal energy storage are key for decarbonizing energy systems. They enable the reliable provision of green heat, contribute to increasing energy efficiency and provide flexibility for both the heat and power sectors.

It is our great pleasure to invite you to the upcoming webinar “Enabling Energy Transition with Thermal Technologies”, organized by the German Association for Concentrated Solar Power (DCSP) and the German Energy Storage Systems Association (BVES) as an official side event to the Berlin Energy Transition Dialogue:

March 31 from 2:00 to 5:00 p.m. (CET), online

The Energy Storage and the SolarPACES Technology Collaboration Programme of the International Energy Agency IEA are supporting partners of the event.

The event will be conducted via Webex. By registering, you agree that we store your contact details in order to send you the content of the presentations after the event. Participation is free of charge.

Session 1 – Enabling Heat Transition for the Industry Heat Supply & Flexibility Options with Thermal Technologies

  1. March 2022, 2.00 pm – 3.30 pm CET, online

The decarbonisation of the industrial sector is crucial to addressing global emissions. The industrial process heat alone amounts to about a fifth of global CO2 emissions. There is an urgent need for green heat. Thermal storage, as well as solar process heat, can make a significant contribution to the decarbonisation of the industry. Industry leaders will present their technologies during the workshop and showcase successful projects.

Programme

Moderation: Juliane Hinsch, DCSP e.V./ Beatrice Schulz, BVES e.V.

Keynote:

02:00 pm  – Dr. Andreas Hauer, Chairman of the Board, ZAE Bayern & Task Manager, Energy Storage Technology Collaboration Programme International Energy Agency (IEA)

Projects and technologies

02:20 pm – Thermal Storage:

  • Electrification of high-temperature process heat – Dr. Susanne König, CFO, Kraftblock GmbH
  • Efficient decarbonisation and enhanced energy security for Industries – Dr. Constanze Adolf, Head of Business Development, Lumenion GmbH
  • Supporting Decarbonisation at Yara with balancing their steam grids using thermal storage, Dr. Magnus Mörtberg, Business Development Director, EnergyNest GmbH
  • Mobile heat transport for energy recovery, Tobias Schmid, CEO, Swilar eetec GmbH

Solar process heat:

  • How to reduce gas consumption: Solar Process heat for industries and utilities – latest developments & projects  – Dr. Joachim Krüger, Solarlite CSP Technology GmbH
  • Solar Thermal Energy – Decarbonizing the Industry – Lara Stamm, Protarget AG
  • Solar-powered cement production – Carmen Murer, Synhelion SA

03:00 pm – Panel discussion with the audience

03:20 pm – Closing remarks

03:30 pm – End of the workshop

Session 2 – Enabling Power Transition: Flexibilizing Electricity Supply with Thermal Technologies

  1. March 2022, 3.30 pm – 5.00 pm CET, online

With proceeding energy transition and an increasing share of renewables in the grid, there is a growing need of flexibility and grid stabilizing options. What can thermal technologies provide for the power transition? This workshop will give an insight into the use cases and benefits of thermal technologies in the power sector. The leading companies will present their technologies and showcase successful innovative approaches and projects that enable a flexible and decarbonized energy system.

Programme

Moderation: Juliane Hinsch, DCSP e.V./ Beatrice Schulz, BVES e.V.

Keynote:

03:30 pm – Michael Taylor, International Renewable Energy Agency IRENA

03:50 pm – Innovative approaches and projects:

  • IntegSolar: Future Roles of CSP and Thermal Storage in Solar Hybrid Plants – Luca Schomaker, Suntrace GmbH
  • How CSP can improve frequency stability of the power grid – Fabian Petereit, Siemens Energy
  • Maximizing Renewable Resources with PtHtP – Raymond C. Decorvet, Senior Account Executive, MAN Energy Solutions Switzerland
  • Decarbonization through Carnot batteries with fixed bed storage – Nils Gathmann, Senior Lead Engineer Process- Heat storage solutions, Steinmüller Engineering GmbH
  • Renewables with Dispatchable Synchronous Storage to Replace Flexible Gas Fired Power Plants – Janina Hippler-Nettlau, Senior Project Engineer, Malta Inc.
  • TUNol Project: Implementation of an integrated industry complex for the commercial-scale production of green methanol with a CSP/ PV hybrid in Tunisia – Dr.Mark Schmitz, TSK FLAGSOL Engineering GmbH

04:30 pm – Panel discussion with the audience

04:50 pm – Closing remarks

05:00 pm – End of the workshop

About:

German Association for Concentrated Solar Power (DCSP)

Since 2013, the German Association for Concentrated Solar Power has been committed to the generation and use of electricity, heat, and fuels from concentrated solar technologies. Its members cover the entire CSP value chain. This ranges from project development and planning, engineering services, component supply and system integration to the ownership and operation of solar thermal power plants and research facilities. The aim of the association is to bundle the strengths and interests of German market participants and to increase international market opportunities.

German Energy Storage Systems Association (BVES)

The BVES is the strong voice of Germany’s energy storage industry. As an industry association that is open to all various kinds of energy storage technologies, the BVES represents the whole spectrum: electric, thermal, electro-chemical, chemical, and mechanical energy storage in the energy sectors electricity, heat and mobility. The BVES bundles forces to facilitate the communication between Germany’s energy storage representatives and the national as well as international political levels, the administrative levels, science and the public. The BVES also routinely works together with the standard-setting organizations in Germany on the technical issues that are of main importance for the energy storage industry.

Thermische Energiespeicher – Booster für die Wärmewende

Mit einer eigenen Arbeitsgruppe „Thermische Energiespeicher“ will der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES e.V.) den Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeerzeugung beschleunigen. Das ist nicht nur für produzierende Unternehmen mit einem hohen Wärmebedarf interessant, sondern auch für den Bau- und Wohnungssektor. Wir sprachen mit Beatrice Schulz vom BVES, Constanze Adolf von Lumenion und Juliane Hinsch vom Deutschen Industrieverband Concentrated Solar Power e. V. (DCSP) über die Ziele und Herausforderungen der Fachgruppe:

Welche Ziele verfolgt der BVES mit der Arbeitsgruppe „Thermische Energiespeicher“?

Beatrice Schulz, Referentin Marktbeobachtung & Analyse, BVES e.V.:

Die erfolgreiche Energiewende erfordert eine Wärmewende genauso wie die Stromwende. Denn mehr als die Hälfte des Endenergieverbrauchs entfällt auf den Wärmesektor. Leider hinkt die Wärmwende noch hinterher. Dabei liegt die Lösung bereits auf dem Tisch: Die Kombination aus erneuerbarer Energieerzeugung, Abwärmenutzung und Energiespeichern ermöglicht die effiziente Dekarbonisierung des Wärmesektors.

Aus diesem Grund hat der Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. (BVES) die Fachgruppe Thermische Energiespeicher ins Leben gerufen und organisiert gemeinsam mit dem Deutschen Industrieverband Concentrated Solar Power e. V. (DCSP) regelmäßige Treffen. Die Fachgruppe ermöglicht die Vernetzung innerhalb der Branche und bietet die Möglichkeit zum Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Engagiert mit dabei sind die Mitglieder der Verbände, Forschungsinstitutionen, Hersteller & Anwender.

Unser gemeinsames Ziel ist es, thermische Speichertechnologien in den Vordergrund zu rücken, Entscheidungsträger sowie die breite Öffentlichkeit mit Faktenwissen zu unterstützen und den Sprung von der Entwicklung in den Markt möglichst barrierefrei zu gestalten. Im Austausch mit Politik & Verwaltung setzt sich der BVES für technologieoffene und adäquate Rahmenbedingungen für thermische Energiespeicher ein. Denn es braucht Energiespeicher in allen Sektoren für das Energiesystem der Zukunft.

Als Sprecherin konnten wir Dr. Constanze Adolf für die Fachgruppe gewinnen. Das freut uns sehr, denn so sind wir mit frischem Wind in das neue Jahr gestartet. Gemeinsam heizen wir der Energiewende ein!

Welche Rolle nehmen thermische Speicher in der Energiewende ein?

Juliane Hinsch, Geschäftsführerin des Deutschen Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP):

Thermische Energiespeicher tragen dazu bei, den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien in die Wärmeversorgung zu integrieren. Für die Dekarbonisierung der Industrie können sie einen erheblichen Beitrag leisten. Sie liefern Prozesswärme und machen Abwärme nutzbar. Mit konzentrierender Solarthermie können Industriebetriebe den fossilen Energieeinsatz bei der Erzeugung von Prozesswärme bedeutend senken. In Kombination mit thermischen Speichern stellt sie eine wichtige Systemlösung für die Wärmewende dar.“

Dr. Constanze Adolf, Sprecherin der Fachgruppe und Head of Business Development der Lumenion GmbH:

“Neben der direkten Wärmespeicherung z.B. von Abwärme oder von Wärme aus konzentrierender Solarthermie, kann durch Betriebsmodi wie Power-to-Heat oder Power-to-Heat-to-Power auch Strom aus erneuerbaren Energien zwischengespeichert oder dem Wärmesektor zeitversetzt zugeführt werden. So lassen sich erneuerbare Erzeugungsspitzen flexibel und sektorenübergreifend nutzen.

Ein Beispiel: Thermische Speicher speichern Stromspitzen von erneuerbaren Erzeugungsanlagen als Hochtemperaturwärme ein. Sie stellen diese Energie dann als CO2-freien Prozessdampf für die Industrie oder zur Dekarbonisierung von Wärmenetzen, Quartieren und Gebäuden bedarfsgerecht zur Verfügung.

Wenn also eine erneuerbare Erzeugungsanlage pro Jahr zirka 1.500 Stunden Strom produziert, so ‚parken‘ thermische Energiespeicher diese Energie und stellen sie rund um die Uhr, das ganze Jahr – 8.760 Stunden – zur Verfügung. Unternehmen, Versorger und Verbraucher*innen können damit Energiebezugskosten mindern, da man immer dann einspeichert, wenn der Strompreis besonders günstig oder gar negativ ist und sich gegen steigende CO2-Kosten absichert. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Anwendungsfällen – von Industrie- und Kraftwerksstandorten bis zum Einfamilienhaus.

Die Vielzahl der existierenden Technologien ist genauso vielfältig wie ihre Anwendungen. Vom Kältespeicher bis hin zum Hochtemperaturspeicher mit Speichertemperaturen von bis zu über 1.000 Grad, ist alles möglich. Die thermische Energie wird dabei in Speichermedien wie Wasser, Stahl, Flüssigsalzen, Keramik, Vulkangestein, Thermoöl oder Phasenwechselmaterialien für die spätere Nutzung zwischengespeichert.”

Welches Vorurteil über thermische Speicher hören Sie immer wieder? Und was entgegnen Sie?

Dr. Constanze Adolf, Leiterin der Fachgruppe und Head of Business Development der Lumenion GmbH:

“Es wäre ja schön, wenn wir mit Vorurteilen konfrontiert wären. Das würde bedeuten, dass thermische Speicher und ihre Anwendungsmöglichkeiten viel diskutiert würden. Fakt ist aber, dass die Energiewende derzeit viel zu stark als Stromwende von der Gesellschaft, Politik und Medien wahrgenommen wurde. Die Wärmewende ist noch nicht in den Vordergrund gerückt, aber der Druck wächst langsam.

Es ist die Wärme, die vor besonderen Herausforderungen steht: Bis spätestens 2045 muss Wärme klimaneutral sein, wobei in Deutschland mehr als die Hälfte der stationären Energie als Wärme benötigt wird. Bisher wird dieser Verbrauch zu 85% mit fossilen Brennstoffen gedeckt. In einem Energiesystem, dass bis 2030 80% erneuerbare Energien integrieren soll, spielen daher Speichertechnologien, besonders zur Dekarbonisierung von Prozessdampf, Wärmenetzen, Quartieren und Gebäuden eine besonders wichtige Rolle.

Bereits heute gibt es eine Vielzahl von thermischen Speichern, die sofort gebaut und kostengünstig zur Erreichung der Klimaziele beitragen könnten. Was fehlt, ist der regulatorische Rahmen. Unser bisheriges Energiemarktdesign ist aus der fossilen Welt. Daher brauchen wir dringend gesetzliche Rahmenbedingungen, die auf ein erneuerbares, dezentrales, digitales Energiesystem ausgerichtet sind. Diese Fragen werden wir in der BVES Arbeitsgruppe thermische Energiespeicher genauso diskutieren, wie die Anforderungen an die benötigten Fachkräfte. Außerdem freue ich mich auf einen regen Austausch und gemeinsames Lernen innerhalb unserer Arbeitsgruppe”.

BVES veröffentlicht 10 Thesen zur Wasserstoffwirtschaft

Der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) veröffentlicht 10 Thesen zur Wasserstoffwirtschaft, die einen Weg zur Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität im EU-Binnenmarkt mit dem Langzeitspeicher Wasserstoff aufzeichnet.

Wasserstoff erlaubt die langfristige Speicherung großer Energiemengen mit geringem Verlust und erleichtert den Transport von Energie, dort, wo kein Stromnetz eingesetzt werden kann. Grüner Wasserstoff bringt die Dekarbonisierung bei Industrie, Gebäuden und Mobilität voran. Angesichts der wachsenden Rolle des Wasserstoffs im Energiesystem hat die Fachgruppe “Wasserstoff und PtX” des BVES die folgenden Thesen erarbeitet.

Wasserstoff ist der Schlüssel für eine energiewirtschaftliche und klimapolitische Gesamtstrategie, die die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Technologiestandorts stärkt. Die Wettbewerbsfähigkeit der grünen Wasserstoffwirtschaft muss mit klaren regulatorische Rahmenbedingen, Förderprogrammen und Anreizsystem weiter vorangebracht werden.

Die 10 Thesen zur Wasserstoffwirtschaft stehen auf der Website des BVES zum Download bereit.