Online-Seminar “Speichereinsatz im Unternehmen” von BVES und DIHK

Der BVES und der DIHK haben am 16. Oktober ein gemeinsames kostenfreies Webinar zum Thema “Speichereinsatz im Unternehmen” veranstaltet, um Geschäftsmodelle und die technischen und regulatorischen Hintergründe zu erläutern.

Der Einsatz von Stromspeichern in Unternehmen wird immer beliebter, da Energiespeicher multifunktional wie ein Schweizer Taschenmesser sind. Sie können sehr unterschiedlich zum Einsatz kommen: zur Erhöhung der Eigenversorgungsquote, Spitzenkappung beim Netzbetrieb oder auch Teilnahme am Regelenergiemarkt.

Gleichzeitig sind beim Speichereinsatz aber auch einige Fallstricke und Hürden zu beachten. So hängt es vom gewählten Geschäftsmodell ab, welche Steuern und Umlagen bei der Ein- und Ausspeicherung des Stroms zu zahlen sind. Auch die Frage, welche Speichertechnologie geeignet ist, taucht immer wieder auf.

 

Plug-In-PV-Entscheidung: Positives Signal für Kleinspeicher

Der Verband der Elektrotechnik (VDE) und der Deutschen Kommission Elektrotechnik (DKE) haben ein Normungsverfahren zu deutschen Sicherheitsbestimmungen für elektrotechnische Geräte abgeschlossen. Ein Hauptergebnis ist, dass Verbraucher steckbare Mini-Solaranlagen zur privaten Stromerzeugung direkt an normale Haushaltsstromkreise anschließen dürfen.

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS), Greenpeace Energy und verschiedene Forschungsinstitute wie das Fraunhofer ISE hatten das Normungsverfahren durch wiederholte Gutachten angeregt, in welchen die Sicherheit moderner Mini-Solaranlagen belegt wurden. Hintergrund der Initiativen war der Widerstand von Netzbetreibern in Deutschland, die den Steckdosenanschluss der Mini-Solaranlagen mit Bezug auf die technisch überholte Norm VDE 0100-551 untersagten und Verbraucher auf diese Weise verunsicherten. In anderen europäischen Staaten wie der Schweiz, Portugal oder Österreich hingegen, konnten die steckbaren Solarmodule, die auch unter dem Namen “Balkon-PV” oder “Plug-In-PV” bekannt sind, problemlos an die häusliche Steckdose angeschlossen werden.

Nun wurde die alte Norm VDE 0100-551 in dem Normungsverfahren des VDE und der DKE geprüft und angepasst. Nach Angaben des VDE wird die Vornorm DIN VDE V 0100-551-1 auch in die europäische und internationale Normung eingebracht. Außerdem arbeiten Experten im Verband an der Veröffentlichung eines Standards zu einer speziellen Energiesteckvorrichtung für die Einspeisung in einem separaten Stromkreis, der ebenfalls kurz vor der Fertigstellung steht.

Experten des BVES bereiten aktuell ähnliche Anforderungen für den Einsatz von Kleinspeichern im Endstromkreis vor. Ziel ist, dass solche Produkte mit maximal möglicher Sicherheit installiert werden können. Derzeit wird geprüft, bis zu welcher elektrischen Leistung Kleinspeicher von Endkunden selbständig angeschlossen werden können. Der BVES entwickelt hierzu einen Leitfaden, der mit dem DKE abgestimmt werden soll.

Die Veröffentlichung des BVES-Leitfadens für den Einsatz von Kleinspeichern im Endstromkreis wird abschließend über den BVES bekannt gegeben.

Stellungnahme für einen diskriminierungsfreien Regelenergiemarkt

Der BVES bringt seine Position zur EU-Guideline for System Operation (nachfolgend GL SO) mit einer Stellungnahme zu dem Antrag der deutschen Übertragungsnetzbetreiber, die sicherzustellende Mindestaktivierungszeit für die Präqualifikation von Energiespeichern für die Teilnahme am Primärregelleistungsmarkt zu verlängern, erneut ein. Die Weiterentwicklung der GL SO hat der BVES durch intensiven Austausch begleitet und Lösungsansätze unterbreitet, die den Grundsatz der Gleichbehandlung aller Anbieter von Primärregelleistung (PRL) einhält. Denn der europäische Energiesystembetrieb soll mit der GL SO harmonisiert werden und die Liberalisierung der europäischen Strom- und Gasmärkte vorangetrieben werden. Eine Erhöhung der sicherzustellenden Mindestaktivierungszeit für eine bestimmte Gruppe der Marktteilnehmer widerspricht diesen Zielen.

Artikel 156 (9) des GL SO soll regeln, wie technische Einheiten mit einem begrenzten Energiereservoir – und damit auch Energiespeicher – am Regelenergiemarkt teilnehmen können und welche technischen Anforderungen dazu zu erfüllen sind. Der BVES unterstützt die Position der EU-Kommission, dass eine Vorhaltung von 15 Minuten in allen Fällen des aktuellen Regelenergiesystems und für alle Technologien ausreicht und dass ein gemeinsamer europäischer Markt wie der Regelenergiemarkt zwingend einheitliche Zugangsregelungen benötigt.

Lösungsbedarf besteht insbesondere hinsichtlich einer Ausnahmeregelung, die derzeit Rechts- und Investitionsunsicherheit schafft. Im Folgesatz des Artikels 156 der GL SO wird ermöglicht, dass ein Übertragungsnetzbetreiber von den 15 Minuten-Leistungserbringung abweichen und bis zu 30 Minuten für seine Regelzone festlegen kann, wenn er die Notwendigkeit hierzu belegt und dies durch die Aufsichtsbehörde genehmigt wird. Die parallellaufende, zweijährige Cost-Benefit-Analyse der ENTSO-E zur Festsetzung der 15 Minuten- oder der 30 Minuten-Regel sorgt für weitere Rechtsunsicherheit.

Weiterhin vermittelt der BVES hinsichtlich der deutschen Übersetzung der GL SO. In der deutschen Übersetzung wurde der Begriff „unit with limited energy reservoir“ mit „Energiespeicher“ gleichgesetzt, obwohl „Energiereservoir“ passgenauer ist.

Der BVES setzt sich im GL SO-Prozess für einen stabilen, rechtssicheren und vor allem diskriminierungsfreien Zugang zum Regelenergiemarkt für die Energiespeicherbranche ein. Batteriespeicher reagieren innerhalb von Millisekunden auf Frequenzschwankungen im Netz und fahren den gewünschten Frequenzwert punktgenau an. Die Einführung eines 30 Minuten-Kriteriums nur für Energiespeicher bedeutet eine massive Benachteiligung, verletzt den Grundsatz eines einheitlichen Marktes und verhindert damit den sinnvollen Zugang von Speichertechnologien zum Regelenergiemarkt.

Jetzt erhältlich: Messkonzept für gemischte Speicherbetriebsmodelle

Der BVES hat gemeinsam mit Speicherbetreibern, Netzbetreibern und Messstellenbetreibern ein Messkonzept für gemischt betriebene Energiespeicher erstellt. Das Messkonzept stellt eine wesentliche Grundlage für die rechtssichere Umsetzung der Vorgaben aus § 61k EEG.

Der im vergangenen Dezember geschaffene Paragraph ermöglicht erstmalig die breite Integration von gemischten Speicherbetriebsmodellen in das Energiesystem. Der BVES hat lange für die Ermöglichung eines gemischten Speicherbetriebs gekämpft und hat nun im nächsten Schritt auch ein Messkonzept erarbeitet, welches die rechtlichen Anforderungen in die notwendige Mess- und Zähltechnik übersetzt. Ziel des Konzeptes ist es zum einen, gemischten Speicherbetriebsmodellen den Marktzugang zu erleichtern und zum anderen Verteilnetzbetreibern rechtliche und steuerrechtliche Sicherheit zu geben. Das Messkonzept wurde im Rahmen eines BVES-Workshops umfangreich diskutiert, zu dem Vertreter aus dem Bundestag und der Bundesregierung, der Bundesnetzagentur und der EEG-Clearingstelle sowie Vertreter aus der Energiewirtschaft und der politischen Interessenvertretung geladen waren. Im nächsten Schritt wird das BVES-Messkonzept beim Regelermittlungsausschuss der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) vorgestellt.

Erhältlich ist das Messkonzept gegen eine geringe Schutzgebühr bei der BVES-Geschäftsstelle. Die Schutzgebühr beträgt für BVES-Mitglieder 100 Euro und für Nicht-Mitglieder 150 Euro.

Energy Storage Europe baut in Kooperation mit der Peter Sauber Agentur den Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen weiter aus

Die beiden Trägerverbände BVES und DWV unterstützen die Zusammenarbeit

Die Energy Storage Europe wächst weiter. Dafür sorgt nun auch die Kooperation mit der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH. Der Veranstalter der Fach- und Netzwerkveranstaltung f-cell in Stuttgart fördert seit fast zwei Jahrzehnten die Weiterentwicklung der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie.

„Herr Sauber und sein Team werden mit ihrer Expertise und ihren langjährigen und verlässlichen Kontakten in die Branche eine Bereicherung für die Energy Storage Europe und unser globales Veranstaltungsportfolio sein. Zusammen werden wir das Produktportfolio der Leitmesse für Energiespeicher auf die nächste Ebene heben“, sagt Bastian Mingers, Leiter Energy Storage Europe bei der Messe Düsseldorf GmbH.

Auch Peter Sauber sieht der Kooperation voller Vorfreude und Engagement entgegen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Energy Storage Europe. Wir sind uns sicher, dass unsere internationalen Kontakte in diese Sektoren einen Beitrag für die weitere Erfolgsstory leisten werden. Beide Formate, f-cell und Energy Storage Europe sind in ihrer jeweiligen Ausrichtung einzigartig“, so Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH.

Urban Windelen, Geschäftsführer des Bundesverbandes Energiespeicher e.V. (BVES) und Werner Diwald, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes e.V. (DWV) unterstützen diese Bündelung der Kräfte. „Nur in der engen Zusammenarbeit zwischen den Technologien kann die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft erfolgreich sein.“ so Windelen und Diwald.

 

Die Energy Storage Europe 2018 findet vom 13. bis 15. März 2018 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Die f-cell 2018 findet vom 18. bis 19. September 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt.

 


Über die f-cell 2018 | Haus der Wirtschaft, Stuttgart
Die f-cell begleitet die Brennstoffzelle von der Forschung bis in den Markt und zeigt die neuesten Wasserstofftechnologien. Praxisbeispiele präsentieren sich live im kleinen und großen Rahmen. Das Marktplatz- und Matchmakingangebot dient dem persönlichen Austausch innerhalb der Brennstoffzellen- und Wasserstoffbranche. Die nächste f-cell findet vom 18. bis 19. September 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Mehr Informationen unter www.f-cell.de

Über die Energy Storage Europe 2018 | Messegelände Düsseldorf

Die Energy Storage Europe ist die Fachmesse für die globale Energiespeicherindustrie und flexible Sektorenkopplung mit dem weltgrößten Konferenzprogramm zu Energiespeicherlösungen und deren Applikationen. Die Messe wuchs in 2017 um rund 35 Prozent auf mehr als 4.200 Besucher aus über 55 Ländern. Es präsentierten sich über 160 Aussteller. Die Konferenzen umfassen die 7. Energy Storage Europe Conference (ESE) der Messe Düsseldorf und die 12. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) von EUROSOLAR e.V. Themenschwerpunkte sind Wirtschaft und Finanzen (ESE) sowie Wissenschaft und Gesellschaftspolitik (IRES). www.energy-storage-online.de

Über den DWV

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) ist seit 1996 als Interessenverband auf die Förderung einer zügigen Markteinführung des Energieträgers Wasserstoff und der Brennstoffzellentechnologie ausgerichtet. Ziel ist es, alle Aspekte einer künftigen Versorgungsinfrastruktur mit Wasserstoff, dessen Herstellung und energetische Nutzung – insbesondere die Energieumwandlung mittels Brennstoffzellen – in eine Sach- und Perspektivdiskussion einzubringen sowie die Marktentwicklung aktiv mitzugestalten. Unsere 226 persönliche Mitglieder und 88 Mitgliedsinstitutionen und Unternehmen stehen für bundesweit mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze; der Verband repräsentiert somit einen bedeutenden Teil der deutschen Wirtschaft www.dwv-info.de

 

BVES-Gastkommentar: Messkonzepte für gemischte Speichermodelle

Im Energate Messenger gibt Helena Teschner, BVES-Referentin Politik und Regulierung, einen Gastkommentar zu Messkonzepten für gemischte Speichermodelle:

“Eine Entlastung von Speichern im Rahmen des EEG ist auf den Weg gebracht. Allein, es fehlen noch die geeigneten Messkonzepte, schreibt Helena Teschner vom Bundesverband Energiespeicher (BVES) in einem Gastkommentar: “Speicher sind ein “Schweizer Taschenmesser”, das ideale Multifunktionswerkzeug, um lokal und regional, systemdienlich und sektorenübergreifend die notwendige Flexibilität zu erbringen. Mit der Schaffung des Paragraphen 61k EEG im vergangenen Dezember hat der Gesetzgeber einen Grundstein gelegt, um modernen, netzdienlichen Betriebsweisen den Weg zu ebnen. Grundsätzlich können damit nicht nur netzgekoppelte, sondern auch dezentrale und gemischt genutzte Speicher eine Befreiung von der EEG-Umlage für die eingespeicherten Strommenge geltend machen. Eigenverbrauchsmodelle mit einer Leistung von unter zehn kW sind nun auch im sogenannten gemischten Betrieb zulässig.

Massentaugliche Messkonzepte sind gefragt
In der Praxis wird der Paragraph dadurch anwendbar, dass die einzelnen Energieflüsse in und aus dem Speicher trennscharf zugeordnet werden. Zur breiten und rechtssicheren Umsetzung braucht es Messkonzepte, die massenmarktfähig und verhältnismäßig sein müssen. Massenmarktfähig bedeutet, dass ein Messkonzept ohne aufwändige Verhandlungen mit jedem einzelnen der circa 850 Netzbetreiber sofort für jede Anlagenkonstellation umsetzbar sein muss. Verhältnismäßig bedeutet, dass die Messtechnik die vom Gesetzgeber geforderten Anforderungen komplett erfüllt, aber auch sichergestellt ist, dass die aus dem gemischtem Speicherbetrieb resultierenden Vorteile nicht durch überbordende Messanforderungen aufgezehrt werden. Der Bundesverband Energiespeicher hat lange für die Ermöglichung eines gemischten Speicherbetriebs gekämpft. Um nach der Einführung des Paragraphen 61k EEG auch die Anwendung in der Praxis zu erleichtern, hat der Verband nun auch ein Messkonzept erarbeitet, welches die rechtlichen Anforderungen in die notwendige Mess- und Zähltechnik übersetzt. Um die Möglichkeiten des gemischten Speicherbetriebs nun auch breit ins Energiesystem zu integrieren, gilt es das gemeinsame Messkonzept zur breiten Anwendung zu bringen. In vielen Diskussionen mit Netzbetreibern, Politik und Regulierung haben wir das Messkonzept vorgestellt und erläutert. Hier werden wir weiter um Vertrauen werben und sind dazu auch im Austausch mit dem Regelermittlungsausschuss der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt sowie verschiedenen Eichämtern.

Verbändeallianz fordert neue Speicherstrategie
Die rechtliche Verankerung gemischter Speicher in Paragraph 61k EEG wird in Verbindung mit dem BVES-Messkonzept in der Praxis einsatzfähig. Nach dem Teilerfolg mit dem Paragraphen 61k EEG fehlt jedoch weiter eine konsistente Speicherstrategie. Wesentlich für eine breite Einbindung von Speichern in unser Energiesystem ist die grundsätzliche rechtliche Aufstellung von Speichern als vierte Säule des Energiesystems neben Erzeugung, Transport und Verbrauch. Der BVES fordert in Allianz mit BEE, BNE, BWE, DIHK und ZVEI die bundesweite Umsetzung einer entsprechenden Speicherstrategie. Eine einhellige Forderung als starkes Signal an die Politik, die unter der Fahne Jamaikas gute Voraussetzungen hat, neuen Fahrtwind aufzunehmen. /Helena Teschner”

 

Querschnittsthema Speicher in der Energieforschung

Das zentrale Element im zukünftigen Energiesystem sind Speicher. In der Entwicklung und Forschung zur Energiewende kommt ihnen daher die verbindende Rolle als Querschnittsthema zu. Vor diesem Hintergrund spricht sich der BVES in einem Positionspapier an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) dafür aus, dass Speichertechnologien in allen sieben Forschungsnetzwerken (FNW) des siebten BMWi-Energieforschungsprogramms (EFP) integriert sind. Der Ansatz ist weiterhin von Vorteil, da Speichertechnologien am besten in konkreten Anwendungen erforscht und weiterentwickelt werden.

Der BVES unterstützt die technologieoffene Marktetablierung von Energiespeicherlösungen und identifiziert aktuellen Forschungsbedarf im Bereich der Kostensenkung, Effizienzsteigerung, Sicherheitserhöhung und der Energiesystemintegration von Speichertechnologien. Der Einbezug von Speichertechnologien als Querschnittsthema in allen sieben FNW zu „Erneuerbare Energien (PV/Wind)“, „Gebäude und Quartiere“, „Industrie und Gewerbe“, „Systemanalyse“, „Energetische Biomassenutzung“, „Flexible Energieumwandlung“ und „Stromnetze“ ermöglicht die erforderliche Bearbeitung des Forschungsbedarfs.

Speicher als vierte Säule des Energiesystems – Rückenwind aus Schleswig-Holstein

Berlin, 27. September 2017 – Die Landtagsfraktionen der CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP sowie die Landtagsfraktion der SPD in Schleswig-Holstein richten an ihre Landesregierung die Forderung der regulatorischen Neueinordnung von Speichertechnologien auf Bundesebene. Das Ziel der Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen soll die Potentialentfaltung von Speichertechnologien und Sektorenkopplung sein.

Die schleswig-holsteinische Jamaika-Fraktion hat bereits am 6. September einen gemeinsamen Antrag veröffentlicht. Sie betont darin, dass die Abschaffung von doppelten Besteuerungen und Abgaben für Speichertechnologien wesentlich für ihre weitere Entwicklung ist. Zudem fordert die Fraktion eine Befreiung der deutschen Pumpspeicherwerke von den Netzentgelten und die Umsetzung von Fördermaßnahmen für Energiespeicher auf Landesebene.

Die Landtagsfraktion der SPD hat am 19. September einen Alternativantrag vorgelegt. In dem Papier werden Speichertechnologien als „das Schlüsselelement für die notwendige Flexibilität im Bereich der erneuerbaren Energien“ definiert. Darauf aufbauend enthält das Papier die Forderung nach bedarfsgerechter und technologieoffener Förderung von Speichertechnologien und Sektorenkopplung über die Schaffung angemessener gesetzlicher Rahmenbedingungen.

Today is World Energy Storage Day

Berlin, September 22 – With a rising focus on the effective integration of renewable energy, importance of electric vehicle and a reliable, resilient energy supply, energy storage is becoming an increasingly important tool in the electricity ecosystem. With Energy Storage rising to the forefront of industry developments, Global Energy Storage Alliance proposes World Energy Storage Day to be held on 22rd September to acknowledge its importance across the globe.

Why Energy Storage?
Ever since the existence of an electrical grid, grid operators have been looking for ways to safely and efficiently store energy so that it can be supplied and consumed on demand. Over 170 grid scale energy storage technologies (excluding PHES) are either commercially available and / or are under development across different regions worldwide. The energy storage technologies landscape is distributed across a variety of systems to ensure we meet our everyday energy needs. This includes mechanical storage like pumped hydro storage, flywheels, compressed air and electrochemical storage such as lead acid, advanced lead acid, lithium ion chemistries, sodium-based batteries, nickel-based batteries and flow batteries. Advancements in fuel cells and traditional thermal storage are also relevant to various emerging applications. It is also worth noting that energy storage is resource neutral i.e. it allows us to use electricity more efficiently, regardless of the power source. Whether the energy production is from a thermal power plant or wind power from a field of turbines, energy storage technologies can capture the energy and make it available when it is needed most. It also provides quality and reliable power to the end consumers.

The Answer to Our Energy Woes
The traditional applications for energy storage are manifold. Energy storage is often used to improve power access and intermittent power. Energy Storage can be used to help the grid return to its normal operation after a disturbance. In addition to stabilizing the grid after disturbances, energy storage can also be used to support normal operations of the grid such as injecting and absorbing power to maintain grid frequency in the face of fluctuations. At transmission level, storage asset can provide power for up to two hours in response to a sudden loss of generation or an outage. Load shifting is achieved by storing energy during periods of low demand and releasing the stored energy during periods of high demand.
There is sizable potential for advanced storage technologies in new applications apart from the opportunity for existing technologies to improve upon their performance for traditional applications. Emerging Energy Storage systems may provide several technical benefits. Advanced energy storage technologies been making their entry into the market with Li-ion being widely implemented in telecom towers and portable electronics. Flow batteries are being favored for diesel replacement, micro-grid and solar integration while Nickel based batteries are gaining momentum in applications like standby support for Commercial and Industrial applications.
A major application of Energy Storage lies in the integration of intermittent renewable energy sources for applications including wind power and solar energy. In grids with a significant share of wind generation, irregularity and variability in generation output due to unpredictable changes in wind patterns can lead to imbalances between generation and load that in turn result in irregularities in grid frequency. Energy storage can provide a quick response to such imbalances and irregularities without the harmful emissions and negative environmental effects of most conventional solutions. Also, since wind power systems are often located in remote areas that are poorly connected by transmission and distribution systems, sometimes operators may be asked to curtail production, resulting in loss of energy production opportunity. Alternatively, system operators may be required to invest in expanding the transmission and distribution infrastructure. An Energy Storage system located in proximity to wind generation can allow excess energy to be stored and delivered timely upon ease of transmission. Energy Storage can also be used to store the energy generated during periods of low demand (and favorable wind conditions) and deliver it during periods of high demand.

Growing Markets
The current global installed capacity is of the order of 5.8 GW (excluding PHES) with an estimate of 2GW in emerging markets. USA, United Kingdom, Europe, China, Australia and India are huge markets for energy storage. Africa is also being recognized as a high potential area for energy storage to be applied for energy access through microgrids. The Asian need for storage is mostly for backup power while USA, Europe and UK utilize it mostly for grid balancing. The U.S. energy storage market grew 284% in MWh in 2016 alone and India has long been seen as one of the largest market for lead acid batteries with annual sales of ~$6 Billion. Thermal energy storage technologies specifically have about 3 GW of installed capacity across the globe. Countries such as Spain (over 1 GW of capacity), the US (600 MW), Chile (over 480 MW) and India (over 200 MW) are leaders in this specific domain.

World Energy Storage Day
Energy storage technologies have time and again proved to be safe, reliable and economical and their advantages are clear to see. GESA is working to expand the Global Energy Storage market – an honorable yet tedious initiative, but we ensure that the light at the end of the tunnel is growing nearer with each passing year.
GESA proposes World Energy Storage Day to be celebrated on 22rd September globally to highlight the importance of energy storage in the power sector, its potential and impact on sustainability of global energy resources.
The World Energy Storage Day is being introduced to build awareness about:

  • Existing and growing energy storage market
  • Uses of Energy Storage in 19 application areas including EV, renewables, carbon reduction
  • Advancements in Energy Storage technologies

Why 22rd September?
The sun – the largest source of natural energy – has held much importance through the ages and people have gathered throughout time to worship the sun during the days of solstice and equinox with special rituals. The Autumnal equinox occurs on 22rd September and the day and night are of approximately equal duration i.e. the day is balanced. Energy storage has played a huge role in grid balancing, power supply-demand management and frequency regulation and to acknowledge the balancing effects of Energy Storage, 22rd September was chosen as an apt date for the World Energy Storage Day.

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