Siemens liefert Batteriespeichersystem an Energieversorger in Wunsiedel

Erlangen, 21. Dezember 2016 – Siemens hat von dem Energieversorger SWW Wunsiedel GmbH den Auftrag zur Lieferung und Installation eines Batteriespeichersystems erhalten. Das System vom Typ Siestorage basiert auf Lithium-Ionen Batterien und hat eine Leistung von mehr als 6 Megawatt. Mit dem Speichersystem, das an das Verteilnetz angebunden wird, kann das Unternehmen am Primärregelleistungsmarkt teilnehmen. “Stromspeicher wie unser Modell Siestorage sind ein wichtiger Baustein der Energiewende. Gemeinsam mit der SWW Wunsiedel GmbH tragen wir zur weiteren Stabilisierung der Netze in Deutschland bei”, sagt Dr. Frank Büchner, Leiter der Division Energy Management in Deutschland. Der Energieversorger und Siemens haben sich auf ein Finanzierungsmodell über einen Zeitraum von zehn Jahren geeinigt. Die Inbetriebnahme ist für 2018 geplant.

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EINLADUNG des Landes Brandenburg – Speichertag am 15. Februar 2017

Als einer der Vorreiter der Energiewende in Deutschland setzt sich die Landesregierung Brandenburgs stark für die Integration erneuerbarer Energien ein. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Speicher in den letzten Jahren stark in den Fokus gerückt. Zum einen können sie helfen, die zeitliche Verschiebung von Erzeugung und Verbrauch der Energie zu überbrücken zum anderen, die Überführung der erneuerbaren Energien in andere Sektoren zu unterstützen.

Wie von Herrn Minister Gerber bei der BVES-Jahresabschlusstagung Anfang Dezember bereits angekündigt, laden das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und das Helmholtz-Zentrum – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) alle BVES-Mitglieder herzlich zum

2. Brandenburger Energiespeichertag
am 15.2.2017, 10 Uhr bis 17 Uhr
im Hörsaal des Deutsches GeoForschungsZentrum in Potsdam

ein.

Die Konferenz ist in die drei folgenden Fachforen unterteilt:

* Speichertechnologien
* Systemintegration von Speichern
* Rahmenbedingungen für Speicher

Nähere Informationen zum Ablauf und zu den Referenten können Sie dem Tagesablaufplan entnehmen. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird vorab um eine Anmeldung per Email unter der Adresse speichertag-potsdam@mwe.brandenburg.de mit der Nennung Ihres Vor- und Nachnamens, Ihrer entsendenden Institution und Funktion sowie Ihrer Kontaktdaten gebeten.
Mit dem Erhalt einer Bestätigungsemail gelten Sie als angemeldet.

Tesvolt erhält Hugo-Junkers-Preis für Technikinnovation

Innovative Speichersteuerung verlängert Lebenszeit von Batteriezellen

Wittenberg/Magdeburg, 15.12.2016Der Gewerbespeicherhersteller Tesvolt wurde heute für seine intelligente Batteriespeicher-Steuerung mit dem Hugo-Junkers-Preis ausgezeichnet. Das Wittenberger Unternehmen konnte sich in der Kategorie „Innovativste Produktentwicklung“ gegen 42 Bewerber durchsetzen und belegte den 1. Platz. Die Fachjury überzeugte besonders der hohe Zellbalancing-Wirkungsgrad von 92 Prozent und die Lebensdauer, die der Energiespeicher durch das selbst entwickelte Batteriemanagementsystem von Tesvolt erreicht. Der Hugo-Junkers-Preis wird seit 25 Jahren vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt vergeben und ist mit 90.000 Euro dotiert.

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Younicos liefert 49 MW Batteriekraftwerk nach England

Energieversorger Centrica wird System für unterschiedliche kommerzielle Anwendungen von Kapazitätsreserve bis Frequenzregulierung nutzen / Anlage eines der weltweit größten und technisch anspruchsvollsten Batteriesysteme

Windsor, Berlin und Austin, 14. Dezember 2016 – Der Energiespeicherpionier Younicos wird für den britischen Versorger Centrica eines der weltweit größten und technisch anspruchsvollsten Batteriesysteme entwickeln und errichten. Ab Winter 2018 wird das 49 Megawatt (MW) Lithium-Ionen-System in weniger als einer Sekunde auf Schwankungen des Strombedarfs im britischen Netz reagieren.

Die Anlage wird am Standort des ehemaligen Roosecote-Kohlekraftwerks in Barrow-in-Furness im Nordosten Englands entstehen, und vom führenden britischen Energieversorger Centrica betrieben werden. Dabei gewährleistet die intelligente Steuerung von Younicos, dass das Batteriesystem die anspruchsvollen Anforderungen des britischen Übertragungsnetzbetreibers National Grid erfüllt.

“Wir danken Centrica für das große Vertrauen und sind stolz weiter den weltweiten Wandel der Energieversorgung nach vorne treiben zu dürfen”, so Younicos-CEO Stephen L. Prince. “Mit stetig sinkenden Kosten für Erneuerbare und auch für Batteriezellen, sind Batteriespeichersysteme die beste Lösung, um schnell flexiblere, stabile und kostengünstige Netze zu bauen. Ich freue mich, dass Centrica und Younicos nun gemeinsam demonstrieren werden, welch hohen technischen und ökonomischen Wert Batterien für die britischen Stromkunden sowohl bei der Abdeckung von Spitzenlast als auch bei Sicherung der Netzqualität haben.”

Intelligente Batterien gleichen kurzfristige Schwankungen in der Stromversorgung schnell und präzise aus und ermöglichen so einen deutlich höheren Stromanteil aus sauberen, aber fluktuierenden Energiequellen. Younicos ist ein Vorreiter in der kommerziellen Nutzung von Batterien und hat weltweit bereits über 150 MW Batteriespeicher installiert. Unter anderem hat das deutsch-amerikanische Unternehmen für die WEMAG in Schwerin das erste kommerzielle Batteriekraftwerk Europas errichtet. Auch in Großbritannien ist Younicos schon seit 2013 aktiv und entwickelte die Software für das “Smarter Network Storage” (SNS) Projekt in Leighton-Buzzard. So kann die 6-MW-Anlage von UK Power Networks auf unterschiedliche Marktsignale reagieren und verschiedene Dienstleistungen, zum Teil parallel, erbringen.

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Caterva-Mitbegründer Roland Gersch erhält Siemens-Auszeichnung „Erfinder des Jahres 2016“

Pullach bei München, 7. Dezember 2016 – Roland Gersch (37), Mitgründer und Technischer Leiter der Caterva GmbH, wurde am 6. Dezember 2016 als „Erfinder des Jahres“ im Rahmen des Siemens-Wettbewerbs „Inventor of the Year 2016“ ausgezeichnet. Anlässlich der Preisverleihung hebt der CEO von Siemens Innovative Ventures Rudolf Freytag die Leistungen von Gersch hervor: „Er hat die im Siemens-Konzern geborene Idee des netzdienlichen PV-Stromspeichers bei Caterva  marktreif gemacht und so die Kommerzialisierung einer völlig neuen Technik ermöglicht.“ Caterva-Sonnen – so der Name der Stromspeicher – sind die weltweit ersten haushaltsgroßen PV-Batterien, die im Verbund Primärregelleistung bereitstellen und das Stromnetz stabilisieren dürfen. Diese Funktionalität ermöglicht zusätzliche Erlöse, so dass die Stromspeicher für Eigenheimbesitzer jetzt bereits wirtschaftlich sind.

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Neue Studie: Eigenversorgung mit Solarstrom rechnet sich

Berlin, 7. Dezember 2016 – Eigenversorgung mit Solarstrom ist für immer mehr Verbaraucher eine Option. Die Eigenversorgung ist oft günstiger als der Strombezug aus dem Netz. Mithilfe von Speichern lässt sich sogar ein noch höherer Anteil des selbst erzeugten Stroms zu Hause verbrauchen – direkt oder indirekt, für Strom- oder Wärmeanwendungen, wie beispielsweise Wärmepumpen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Beratungsinstituts Prognos im Auftrag von Agora Energiewende.

Spatenstich in Schwerin: Europas erster kommerzieller Batteriespeicher verdreifacht sich

Berlin, 7. Dezember 2016 – Im Beisein von Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel startete die WEMAG feierlich die Bauarbeiten für die Erweiterung des Schweriner Batteriespeichers. Mit der Erweiterung „Schwerin 2“ wird die Leistung des Batterieparks von 5 Megawatt auf 10 Megawatt verdoppelt, die Kapazität wird von 5 Megawattstunden auf 14,5 Megawattstunden knapp verdreifacht.
Das Berliner Unternehmen Younicos liefert die notwendige Software zur Anlagensteuerung und unterstützt die WEMAG mit technischer Expertise bei der Umsetzung. Weiterhin übernimmt der Speicherpionier die Integration der zusätzlichen Leistungselektronik.

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Younicos: Startschuss für Energiewende-Musterprojekt “enera”

Berlin, 7. Dezember 2016 – Der Experte für Batteriespeicher Younicos freut sich über den offiziellen Startschuss für das Energiewende-Musterprojekt enera. Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Baake übergab offiziell den Förderbescheid an das vom Versorger EWE geführte Konsortium aus rund 70 Partnern. Das Projekt enera wurde als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Der deutsch-amerikanische Speicherpionier wird unter anderem seine Expertise in der Vernetzung von Speichern und Märkten in das Projekt einbringen. “enera zeigt den Wert intelligenter Batteriesysteme für eine sichere und wirtschaftliche Versorgung aus erneuerbaren Energien”, erläuterte Younicos-CEO Stephen L. Prince.“ Aber nur wenn Speicher effizient mit Wind, Photovoltaik einerseits und mit den Märkten andererseits vernetzt sind, können sie ihr volles Potenzial entfalten. Der Schlüssel dazu ist smarte Software, die dafür sorgt, dass alle Teile des Systems reibungslos zusammen spielen.“

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Der Trend geht zum virtuellen Kraftwerk

Energieversorger etablieren neue Konzepte auf Basis von Photovoltaik und ESS

Sulzbach, 18. Oktober 2016 – Der Anteil der Solarenergie an der Stromproduktion soll künftig weiter zunehmen.
Im Mittelpunkt stehen leistungsstarke Lösungsansätze auf Basis von Photovoltaik und Energiespeichersystemen (ESS).
Dabei sind längst nicht mehr nur private Anwender gefragt. Vor allem Energieversorger treiben die Entwicklungen im Markt voran – und schaffen gleichzeitig neue Potenziale für ihr Geschäft. Das Konzept: Ein Rundum-sorglos-Paket bestehend aus Photovoltaikanlage und Speichersystem, das Privatkunden über ihren Versorger beziehen können.

Santiago Senn, Director Energy Storage Systems bei LG Chem Europe, gibt Einblicke in das neue Geschäftskonzept und erläutert im Interview, welche Chancen und Anforderungen damit einhergehen.

 

Energiespeicher: STEAG und Nidec ASI weihen eines der weltweit größten BESS-Projekte ein

Investition in erneuerbare Energien und Energiespeicherung in Deutschland

Essen, 26.11. 2016 – Nidec ASI und das deutsche Versorgungsunternehmen STEAG haben eines der größten Projekte für Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) eröffnet. Die sechs großen Energiespeichersysteme von Nidec ASI, mit einer Gesamtkapazität von 90 MW werden von STEAG zur Stabilisierung des deutschen Stromnetzes bereitgestellt. Die offizielle Übergabe der Energiespeicher fand in Duisburg-Walsum statt.

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