Technologien

Mittlerweile ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Energiespeichertechnologien am Markt angekommen. In der Regel werden sie nach den Energieformen eingeteilt, die sie bereitstellen können: Es gibt elektrische, thermische und chemische Energiespeicher. Strom kann wiederum in Form von elektrischer, mechanischer oder elektrochemischer Energie gespeichert werden.

Die Speicher unterscheiden sich aber nicht nur darin, welche Energieform aufgenommen und zeitlich verzögert wieder in das (Strom-)Netz eingespeist wird. Auch der Aufbau und die Betriebsart, die Speicherdauer und -kapazität weisen je nach Speicher große Unterschiede auf.

Speicher bieten Lösungen für jeden Anwendungsfall: Technologien mit schnellen Be- und Entladezeiten im Bereich von Millisekunden sorgen für die Frequenzhaltung im Stromnetz. Andere Speicher sind speziell darauf ausgelegt, größere Energiemengen über Tage oder Wochen zu speichern, beispielsweise zur Überbrückung von Dunkelflauten. Durch die Entwicklungen sind zudem neue Anwendungen – zum Beispiel die Erhöhung der Eigenstromversorgung durch PV-Hausspeicher oder die Elektromobilität – überhaupt erst möglich geworden.

Die Vielfalt der Speichertechnologien zeigt sich auch in der Möglichkeit, die Energieform im Speicherprozess zu transformieren. Beispiele sind Power-to-Gas, wodurch erneuerbarer Strom in den Transport- und Wärmesektor integriert werden kann, oder Power-to-Heat. Hier wird Strom zu Wärme gewandelt und thermisch gespeichert.

Eine Übersicht sowie Fact-Sheets und Anwendungsbeispiele zu den einzelnen Technologien finden Sie hier:

Strom zu Gas/Flüssigkeit
(Chemischer Energiespeicher)

WASSERSTOFF

Factsheet
Wasserstoff-Speicherung

SYNTHETISCHES METHAN / METHANOL

Factsheet
Methan-Speicherung