Abschluss der Energy Storage Europe 2018

Messe Düsseldorf: Energy Storage Europe 2018 spiegelt positive Entwicklung der Branche

Düsseldorf, den 15. März 2018 – Die Energiespeicherbranche wird nach der aktuellen Schätzung des Bundesverbandes Energiespeicher e.V. (BVES) im Jahr 2018 um rund 11 Prozent wachsen und einen Umsatz von 5,1 Milliarden Euro erzielen. Wesentlicher Treiber sind dabei mittelständische Unternehmen. Die Entwicklung der Energy Storage Europe spiegelt diesen Branchentrend wider: Mit insgesamt 170 Ausstellern und rund 4,500 Besuchern haben auch die diesjährige Energiespeicher-Fachmesse und die beiden Konferenzen ESE und IRES die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt.

„Weltweit bildet keine andere Messe die gesamte Bandbreite an Energiespeicherlösungen ab. Jedes Jahr treten neue Player in den noch jungen Markt ein, mit neuen technologischen Ansätzen der Energiespeicherung“, so Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.

„Auf der Energy Storage Europe 2018 zeigte sich wieder das solide Wachstum der Branche über alle Speichertechnologien und die verschiedenen Anwendungen. Die ESE ist die bestimmende internationale Businessplattform für Energiespeichersysteme und der Erfolg bestätigt die vom BVES prognostizierten wachsenden Branchenzahlen“, sagt Urban Windelen, BVES-Bundesgeschäftsführer

Messe wird immer internationaler

Die Internationalisierung als weiterer Branchentrend schlägt sich auch in der Besucherstruktur der Energy Storage Europe und der IRES nieder: In diesem Jahr konnten die Veranstalter Delegationen aus Mexico, Costa Rica, El Salvador und anderen zentralamerikanischen Ländern, sowie aus Norwegen, Polen, Portugal und Griechenland begrüßen. Insgesamt besuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 61 Ländern die Konferenzen sowie die Messe.

ENERGY STORAGE EUROPE und IRES stärken Forschung und Entwicklung

Auf der diesjährigen Energy Storage Europe Conference und der 12. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) drehte sich die Diskussion immer wieder um den erheblichen Einfluss regulatorischer Rahmenbedingungen auf die Entwicklung und Einführung von Speichertechnologien. Prof. Peter Droege, Präsident von Eurosolar e.V., betonte: „Die dezentrale Energiewende ist dringender geboten denn je. Dafür ist die Einführung einer Neuen Energiemarktordnung mit Erneuerbaren Energien und Speichern im Zentrum ein zentraler Schritt. Daher appellieren wir an Brüssel und die neue Regierung in Berlin, die breite Markteinführung von Speicheranwendungen endlich zu ermöglichen.“

„Die Forschungslandschaft und wirtschaftliche Stärke von Nordrhein-Westfalen bilden den idealen Nährboden für eine Technologiemesse wie die Energy Storage Europe. Hier zeigt sich, wie wissenschaftliche Expertise und unternehmerisches Engagement die Energiewirtschaft gemeinsam voranbringen können“, kommentierte Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, die Mischung aus Wissenschaft und Wirtschaft, die traditionell in Düsseldorf zu finden ist.

Sektorkopplung und systemdienliche Speicher im Fokus

Weitere wichtige Themen auf den Konferenzen waren die flexible Sektorkopplung und systemdienliche Speicherlösungen, die beispielsweise Netze stabilisieren. Auf der IRES-Konferenz standen darüber hinaus thermische Energiespeicher und konkrete Anwendungen im Vordergrund.

Erste Studie zum Energiespeichermarkt veröffentlicht

Laut der aktuellen Marktschätzung des BVES wird im Jahr 2018 allein die in Deutschland installierte Kapazität von Großbatteriespeichern zur Netzstabilisierung um über 80 Prozent zunehmen. Ausführliche Zahlen zur Branchenentwicklung finden Sie in der am vergangenen Dienstag veröffentlichten Studie der BVES.