Akasol eröffnet Europas größte Batteriesystemfabrik

Das Unternehmen Akasol hat Europas größte Batteriesystemfabrik für elektrische Nutzfahrzeuge mit einer Kapazität von 600 MWh (etwa 3.000 E-Busse) pro Jahr eröffnet. Auf einer teilautomatisierten Fertigungslinie werden Hochleistungs-Batteriesysteme für Hybrid- und E-Busse produziert.

Dem europäischen Markt für Hybrid- und E-Busse wird ein jährliches Wachstum von mehr als 35 Prozent prognostiziert, da nach den erfolgreichen Tests zahlreicher Flottenbetreiber nun Großaufträge folgen: Wiesbaden will beispielsweise die eigene Busflotte von 220 Fahrzeugen umrüsten und auch europäische Großstädte wie Paris, London oder Hamburg werden ab 2020 nur noch Elektrobusse bestellen.

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Europas größte Power-to-Heat-Anlage in Berlin-Spandau

Vattenfall ersetzt den Steinkohlenblock C des Heizkraftwerkes Reuter im Berliner Bezirk Spandau durch eine Power-to-Heat-Anlage. Ab dem Jahr 2019 soll durch die Anlage elektrische Energie in Fernwärme für bis zu 30.000 Haushalte umgewandelt werden.

Das Investitionsvorhaben ist ein Projekt unter dem Dach von WindNODE, der nordostdeutschen Modellregion für intelligente Energie. Im Rahmen des Programms ‚Schaufenster intelligente Energie‘ (SINTEG) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie insgesamt fünf Modellregionen in Deutschland, in denen Lösungen für eine intelligente Energieversorgung der Zukunft mit wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien entwickelt werden.

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Schweizer Pilot von Caloric mit Electrochaeas Biokatalysator

Die patentierte Biomethanisierungstechnologie von Electrochaea bildet die Grundlage für eine Pilot- und Demonstrationsanlage des Unternehmens Caloric im Schweizer Solothurn. Der Anbieter von vormontierten Gaserzeugungs- und Gasaufbereitungsanlagen hat eine internationale Ausschreibung im Rahmen des EU Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 für die Konzeption und Errichtung gewonnen. Das “Store&Go”-Projekt hat vorrangig das Ziel, die ökonomische und technische Machbarkeit einer neuen Power-to-Gas Technologie (PtG) auf industriellem Niveau unter Beweis zu stellen. Die Anlage wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ingenieurteam von Caloric und Electrochaea entwickelt und soll den flexiblen Betrieb innerhalb eines breiten Anwendungsfensters ermöglichen. Sie soll sowohl zu Demonstrationszwecken dienen, als auch auf einen modularen Aufbau und Standardisierung ausgerichtet sein. Der Planung zufolge soll die Anlage Mitte des Jahres 2018 unter der Aufsicht eines Caloric-Supervisors errichtet werden.

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Narada installiert seinen ersten vorinstallierten Energiespeicher

Das chinesische Speicherunternehmen Narada bietet nun auch modulare, vorinstallierte Energiespeicherlösungen in Containern an, die innerhalb von einer Woche errichtet werden können.

Wie das auf Industriekunden spezialisierte Unternehmen mitteilte, hat es bereits in Suzhou in der Nähe von Shanghai einen solchen Speicher in der Fabrik von Four Seas Food in Betrieb genommen. Die Leistung des Speichers beziffert Narada auf 250 kW und die Kapazität auf eine Megawattstunde. Die erwartete Betriebsdauer beträgt zehn Jahre. Der Speicher könne nicht nur Lastspitzen im Stromnetz ausgleichen, sondern eigne sich auch als Notstromaggregat.

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Neue Mobilität: Studie zu Kosten für Infrastrukturentwicklung

Batterie- und brennstoffzellenangetriebene Fahrzeuge sind marktreif, doch der Ausbau der Tank- und Ladeinfrastruktur hinkt hinterher. Einen Vergleich der Kostenentwicklung von beiden Infrastrukturen hat das Jülicher Forschungszentrum im Auftrag des Wasserstoff-Tankstellenbetreibers H2 Mobility erstellt und Zwischenergebnisse der Szenarioanalyse auf der f-cell, der internationalen Fachmesse für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, vorgestellt. Energate berichtet darüber.

Die Ergebnisse zeigen in der Zusammenfassung, dass die Kosten in direktem Zusammenhang zur jeweiligen Marktdurchdringung stehen. Kurzfristig sei die batterieelektrische Mobilität günstiger, doch langfristig sei der Ausbau des Brennstoffzellen-Tankstellennetzes mit bis zu elf Milliarden Euro billiger als ein Ladenetz für batterieelektrische Fahrzeuge. Die Kosten für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur für 20 Millionen batterieelektrische Autos beziffern die Studienmacher auf 51 Milliarden Euro. Demgegenüber stehen 40 Milliarden Euro, die in der Studie für ein Wasserstoff-Tankstellennetz entsprechender Größe veranschlagt werden. Mindestens solange die Marktdurchdringung deutlich unter zehn Millionen Autos bleibe, sehen die Studienautoren den Kostenvorteil auf Seiten der batterieelektrischen Mobilität. Doch langfristig seien insbesondere die notwendige Stromnetzmodernisierung und der Bedarf an Schnellladesystemen relevante Kostentreiber für batterieelektrische Infrastruktur.

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Sonnen liefert 20.000 Stromspeicher nach Italien

Im bisher größten Vorhaben seiner Art in Europa liefert Sonnen 20.000 seiner Batteriesysteme nach Italien. Dafür werden die Privathaushalte mit Stromspeichern ausgestattet und zu einer Energie-Gemeinschaft vernetzt.

Die neu gegründete “Energy Alliance Italia” wird innerhalb der nächsten 24 Monate 20.000 Haushalte in Italien mit einer Photovoltaik-Anlage und einem Stromspeicher ausstatten. Zusätzlich werden diese Haushalte miteinander verbunden und zu einer dezentralen Energiegemeinschaft vernetzt. Italien gilt nach Deutschland als zweitgrößter Markt für Stromspeicher in Europa. Sonnen ist bereits seit Anfang 2016 in diesem Markt aktiv und hat eine eigene Niederlassung in Bergamo. In der Allianz haben sich einige der größten Installateure Italiens zusammengetan, darunter Supersolar, Smile Energy, CDNE, Rex Energy oder Sky NRG. Die Rahmenvereinbarung zur Lieferung der Speicher sowie zu deren Vernetzung wurde am 20. Oktober zwischen den Allianzmitgliedern und Sonnen unterzeichnet. Sonnen ist Weltmarktführer für intelligente Energiespeichersysteme und Betreiber der sonnenCommunity, der größten Stromsharing-Plattform.

“Italien verfügt über herausragende Bedingungen, um einer der größten Märkte für Energiespeicher und neue Dienstleistungen wie Stromsharing in Europa zu werden. Unsere Allianz ist ein wichtiger Eckpfeiler für eine enge, strategische Partnerschaft zwischen Italiens führenden Installateuren und sonnen”, sagt Giorgio Mattaliano Belforti, CEO und Chairman von Smile Energy.

Das Ziel der neuen Allianz ist, innerhalb der nächsten 24 Monate 20.000 italienische Haushalte mit einer Photovoltaik-Anlage und einer sonnenBatterie auszustatten und damit das größte virtuelle Kraftwerk in Italien aufzubauen. Haushalte können damit ihren eigenen Strom produzieren und in der sonnenBatterie speichern. Das macht sie weitgehend unabhängig von konventionellen Stromversorgern und reduziert ihre Stromrechnung um bis zu 80 % pro Jahr. Zusätzlich werden sie zu einer dezentralen Energiegemeinschaft verbunden, deren Mitglieder ihre Energie miteinander teilen können. Auch diese Technologie liefert sonnen. Die sonnenCommunity gibt es bereits in Deutschland, Österreich, den USA und Australien. Als Mitglied der sonnenCommunity machen sich die Menschen zu 100 % unabhängig von einem herkömmlichen Versorger. Während die Strompreise in Italien immer weiter steigen, gehen die Kosten für PV-Anlagen und Energiespeicher immer stärker zurück. Das schafft die Basis für eine eigene, dezentrale Energieversorgung und innovative Stromservices wie die sonnenCommunity. Mit dem digital vernetzen Batterie-Pool sind zudem Netzdienstleistungen zur Stabilisierung des Stromnetzes möglich. Für die Speicher-Besitzer ist dies eine zusätzliche Möglichkeit mit der sonnenBatterie Erträge zu generieren.

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Second-Life-Großspeicher geht in Hannover ans Netz

Die Kooperationspartner Daimler AG mit ihrer hundertprozentigen Tochter Mercedes-Benz Energy GmbH und die Stadtwerke Hannover AG (enercity) haben nach circa einjähriger Bauphase einen Stromspeicher in Betrieb genommen. Nach Angaben der Unternehmen handelt es sich dabei um den größten Akkuspeicher Europas. Der innovative Speicher erfüllt einen besonderen Zweck: Er ist ein „lebendes Ersatzteillager“ für elektromobile Akkusysteme.

1.800 von insgesamt 3.240 der für die dritte Generation smart electric drive Fahrzeugflotte vorgehaltenen Akkumodule wurden am enercity-Standort Herrenhausen zu einem Stationärspeicher gebündelt, und durch den zuständigen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) TenneT für die Erbringung von Primärregelleistung (PRL) präqualifiziert.

Fertigstellung ist für das erste Quartal 2018 geplant

Rund die Hälfte der geplanten Systemstränge ist mit einer Leistung von fünf Megawatt bereits mit dem Netz gekoppelt. Die Fertigstellung der Gesamtanlage mit einer Speicherkapazität von insgesamt 17,4 MWh ist für das erste Quartal 2018 geplant.

Durch die „Lebende Lagerung“ der Ersatzakkus schaffen die Partner einen attraktiven Business Case, zu dem die sie mit ihren jeweiligen Kompetenzen beitragen. Die Produktion der automobilen Lithium-Ionen-Akkusysteme erfolgte durch die hundertprozentige Daimler Tochter Accumotive. Die Entwicklung und Produktion des Speichersystems erfolgte durch die ebenso hundertprozentige Daimler Tochter Mercedes-Benz Energy. Beide Unternehmen sind am Standort Kamenz ansässig. Für die Vermarktung der Speicherleistung auf dem Regelleistungsmarkt ist enercity verantwortlich.

Durch die Vermarktung der lagernden Speicherleistung auf dem deutschen Markt für PRL leistet das Geschäftsmodell einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes und gleichzeitig zur Wirtschaftlichkeit von Elektromobilität. Bei zunehmenden Schwankungen der Stromeinspeisung aus fluktuierenden erneuerbaren Energien dienen solche Speicher zur optimalen Ausregelung einer konstant zu stabilisierenden Netzfrequenz. Sie gleichen mit ihrer Speicherkapazität die Energieschwankungen nahezu verlustfrei aus – eine Aufgabe, die derzeit überwiegend schnell drehende Turbinen, also rotierende Massen in Großkraftwerken, übernehmen.

Fahrzeugakkus werden als Ersatzteile vorgehalten

Da die Akkus als Ersatzteile für eine E-Smart-Generation, die nicht mehr produziert wird, vorgehalten werden, hat der Speicher noch einen weiteren Vorteil (EUWID 06/2016). Um im Fall eines Tausches einsatzfähig zu sein, verlangt ein Akku während der Dauer der Bevorratung ein regelmäßiges Zyklisieren – das gezielte, schonende Be- und Entladen. Andernfalls käme es zu einer Tiefenentladung, die zu einem Defekt des Akkus führen kann. Neben den Lagerkosten würde die klassische und potenziell langjährige Ersatzakkulagerung also einen recht hohen Betriebsaufwand bedeuten.

Quelle: EUWID / Europäischer Wirtschaftsdienst GmbH

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Vollelektrische Autofähre mit PV-Batteriesystem

Etwa ein halbes Jahr nach Kiellegung ist die erste vollelektrische Autofähre von Formstaal und Ostseestaal nun in Stralsund zu Wasser gelassen worden. Sie werde ausschließlich mit Solarstrom und Batteriestrom betrieben, teilten die beiden Spezialunternehmen am Freitag mit. Ihnen zufolge soll es sich um die erste vollelektrische Autofähre für Binnengewässer weltweit handeln. Sie werde künftig auf der Mosel verkehren und dort den Ort Oberbillig in Deutschland mit dem luxemburgischen Wasserbillig verbinden.

Die neue, 28 Meter lange Fähre mit umweltschonendem Antriebskonzept könne pro Fahrt bis zu 45 Fahrgäste und sechs Autos befördern. Mit dem Austausch der seit 1966 eingesetzten Fähre würden künftig jährlich rund 14.000 Liter Diesel eingespart sowie die Abgas- und Lärmemissionen deutlich reduziert. Die Fähre verfüge über 15 Solarmodule mit 5,4 Kilowatt Gesamtleistung und eine Batteriekapazität von 252 Kilowattstunden.

Die Elektro-Solarschiffe zeichneten sich durch eine extreme Leichtbauweise und der Einsatz energieverbrauchsoptimierter Komponenten aus, um sie wirtschaftlich betreiben zu können, hieß es weiter. Mit den Erfahrungen aus den vorangegangenen Schiffsprojekten seien eine Reihe innovativer Lösungen beim Bau der Elektro-Solar-Autofähre verwirklicht worden, darunter das Elektromanagementsystem, neuartige Lithium-Polymerbatterien, verbesserte Ladetechnik und neu entwickelte Elektromotoren.

Die Autofähre verfüge insgesamt über vier Elektromotoren, die erstmals im Schiffsrumpf so eingebaut worden seien, dass sie demontiert werden können, ohne die Fähre aus dem Wasser heben zu müssen. Die optimierte Linienführung des Schiffsrumpfes führt den Unternehmen zufolge dazu, dass die Wasserverdrängung der Fähre um zehn Prozent geringer ausfällt als bei einem konventionellen Schiff. Die Geräuschemissionen seien um 80 Prozent gesenkt worden. „Unsere Schiffe benötigen im Vergleich zu konventionellen Schiffen für die gleiche Leistung lediglich ein Viertel der Antriebsleistung“, sagt Ingo Schillinger, Senior Sales Manager bei Formstaal/ Ostseestaal.

In den kommenden Tagen soll die Autofähre in Stralsund endausgerüstet und getestet werden. Per Binnenschiff wird sie dann an die Mosel geliefert, wo sie in rund einem Monat ankommen soll. Die Taufe sei für den 25.11. geplant.

 

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Förderung für industrielle Energiespeicher in Rheinland-Pfalz

Mit etwa 0,2 Millionen Euro fördert das Umwelt- und Energieministerium des Landes Rheinland-Pfalz das VEVIDE-Nachfolgeprojekt zur Vermarktung industrieller Potenziale beim Lastmanagement.

Im Rahmen des Vorgänger-Projekts „Aufbau eines Verbundes dezentraler Stromspeicher verschiedenster Art zu einem virtuellen Energiespeicher – VEVIDE“, das von 2012 bis 2015 von einem rheinland-pfälzischen Projektkonsortium unter der Federführung der Transferstelle Bingen umgesetzt wurde, konnte bereits in der Praxis gezeigt werden, dass durch eine intelligente Verknüpfung von industriellen Lastmanagement-Potenzialen unterschiedlichster Art ein virtueller Energiespeicher geschaffen werden kann. Nach erfolgreicher Präqualifikation durch den Netzbetreiber konnte dieser virtuelle Energiespeicher am Regelenergiemarkt sowohl positive als auch negative Regelleistung anbieten. Nun will Rheinland-Pfalz an diesen Erfolg mit einem Nachfolgeprojekt anknüpfen.

Die Wissenschaftler der Transferstelle Bingen an der Technischen Hochschule Bingen untersuchen daher die Flexibilität des Energieverbrauchs industrieller Produktionsprozesse. Zudem sollen identifizierte Potenziale zu einem „virtuellen Energiespeicher“ verknüpft werden, um Regelenergie am Markt anzubieten. Unternehmen sollen so über das Lastmanagement den eigenen Stromverbrauch an den Preissignalen am Strommarkt ausrichten und so ihre Energiekosten senken können. Dazu vermarkten sie vorhandene Strom-Verbrauchsflexibilitäten ihrer Produktionsanlagen.

 

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Größtes Heimspeicher-Projekt der USA für 3000 Häuser

Im US-Bundesstaat Arizona entsteht eine neue Stadt, in der alle 3.000 Häuser ihren Strom selbst produzieren, speichern und miteinander vernetzt sind. Damit realisiert das deutsche Unternehmen Sonnen das derzeit größte Heimspeicher-Projekt der USA. Sonnen stattet 3.000 neue Häuser im US-Bundesstaat Arizona mit einer sonnenBatterie aus. Dies ist Teil eines neuen Konzepts des Hausbauers und Stadtplaners Mandalay Homes, der eine neue Gemeinde in Prescott Valley im US-Bundesstatt Arizona errichtet. In dem Ort Jasper erhalten alle Häuser eine Photovoltaik-Anlage und eine sonnenBatterie. Damit ist jeder Haushalt in der Lage, den Großteil seines Stroms selbst zu erzeugen. Die Stromrechnung jedes Hauses ist also von vornherein sehr niedrig. Zusätzlich werden die Speicher miteinander vernetzt und können untereinander kommunizieren. Mit dieser Technologie, die in Deutschland bereits beim Stromsharing der sonnenCommunity zum Einsatz kommt, entsteht ein virtuelles Kraftwerk mit einer Kapazität von 23 MWh und einer Leistung von 11,6 MW. Dieser große Puffer kann Energie zu Zeiten hoher Produktion aus dem Netz aufnehmen und später wieder abgeben, wenn der Verbrauch sehr hoch ist. So unterstützt die sonnen-City auch das öffentliche Stromnetz.

„Das ist die Stadt der Zukunft, in der alle Bewohner ihre Energie selbst erzeugen, speichern und sich untereinander vernetzen können. Dass wir im Heimatmarkt von Tesla dieses Projekt realisieren konnten, zeigt, dass wir technologisch im Bereich Energie an Tesla in den USA vorbeiziehen“, sagt Philipp Schröder, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing von sonnen. Zusätzlich interagieren die sonnenBatterien mit einer Smart-Home-Steuerung, so dass der Solarstrom nicht nur gespeichert, sondern auch gezielt auf Klimaanlagen, die Beleuchtung oder andere Lasten wie Pool-Pumpen jedes Hauses verteilt werden kann. Bisher war die Technologie der sonnenCommmunity auf Europa und Australien begrenzt. sonnen hat nun erstmals eine technologische Möglichkeit entwickelt, dies auch ohne eigene Energieversorger-Lizenz durchzuführen, da der Energiemarkt in den USA stark monopolisiert ist. sonnen verwendet seine Technologie nur auf dem Gelände der Stadt und nicht auf der Seite des öffentlichen Netzes und umgeht so das Monopol der Versorger. Durch die dezentrale Versorgungsstruktur ist der neue Ort Jasper auch weniger anfällig bei Stromausfällen. Da sich alle Häuser selbst versorgen können, lassen sich auch lange Ausfälle des öffentlichen Stromnetzes, etwa bei Naturkatastrophen, leicht überbrücken.

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