GreenTech neu

Firma EXYTRON für den GreenTec Award nominiert

Berlin, 7.12.2015 – Der Hersteller von Energiespeichern EXYTRON ist für die Kategorie Start-up der GreenTec Awards 2016 nominiert worden. Der GreenTec Award ist Europas  größter Umwelt- und Wirtschaftspreis. Das Online-Voting läuft noch bis zum 13. Januar 2016:

http://www.greentec-awards.com

Durch Ihre Stimme können Sie den Auswahlprozess entscheidend mitgestalten: Das Projekt mit den meisten Votes qualifiziert sich automatisch als einer der drei Nominierten in der jeweiligen Kategorie. Aus diesen wählt die Jury dann den Gewinner. Unter allen Teilnehmern werden zudem als Hauptpreis zwei Einladungen zur glamourösen Preisverleihung der GreenTec Awards am 29. Mai 2016 in München inklusive Anreise erster Klasse der Deutschen Bahn, Übernachtung im 4-Sterne-Hotel NH München Ost Conference Center und VIP-Shuttle verlost.

Die GreenTec Awards ehren jedes Jahr innovative Produkte und Projekte, die den Weg in eine umweltbewusste Zukunft weisen. Etablierte Medienpartner wie ProSieben und WirtschaftsWoche unterstützen die GreenTec Awards dabei, grünen Ideen eine Plattform zu bieten und ihnen so größtmögliche öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. So können die Pioniere mit ihren Projekten aktiv zu einem schonenderen Umgang mit unserer Umwelt beitragen.

http://www.exytron.com/pressemitteilungen/86-online-voting-der-greentec-awards-2016-beginnt

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Wohnsiedlung in Rheinland-Pfalz setzt weltweit neuen Maßstab im Klimaschutz

Rostock, 09.12.2015  – Die EXYTRON GmbH stattet 37 Reihenhäuser, deren Fertigstellung Ende 2016 geplant ist, mit der innovativen und patentierten SmartEnergy Technology® aus. Es entsteht als Pilotprojekt die weltweit erste CO2- und NOx-freie Wohnsiedlung. Bereits im November wurde der Bauantrag für eine umweltfreundliche, nachhaltige Reihenhaussiedlung mit 37 Wohneinheiten in Rheinland-Pfalz eingereicht, die bis Oktober 2016 fertig gestellt werden soll.

Dezentrale Energieversorgung durch Power-to-Gas-Technologie

Die Energieversorgung der Reihenhaussiedlung wird durch die innovative SmartEnergy Technology® der EXYTRON GmbH gewährleistet. Damit entsteht zudem weltweit die erste kommerzielle, dezentrale Energieversorgung einer Wohnsiedlung auf Basis der von EXYTRON weiterentwickelten Power-to-Gas-Technologie. Ausschließlich durch den Einsatz von grünem, regenerativ erzeugtem Strom werden die Hauseigentümer mit Strom und Wärme versorgt. Die Kombination einer PV-Anlage mit Hochleistungsmodulen und der SmartEnergy Technology® garantiert erstmals eine stabile teilautarke, emissionsfreie Versorgung. Der selbst erzeugte Strom aus der PV-Anlage wird von den Verbrauchern vorzugsweise direkt genutzt, mit dem überschüssigen Strom wird in der Power-to-Gas-Anlage hochwertiges Erdgas hergestellt.

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UN-Klimakonferenz COP 21 – Leclanché zu Gast auf EU-Spitzendebatte

Paris, den 10. Dezember 2015 – Der Vorstandsvorsitzender der Gruppe Leclanché, Anil Srivastava, war Gast der Spitzendebatte zum Thema „CO2-freier Transport, ein Wachstumstreiber“

Vorstandsvorsitzende der Leclanché war Teil eines hochkarätig besetzten Podiums aus der Transportbranche. Teilnehmer waren, unter anderem, EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc, Georges Ferguson – Bürgermeister von Bristol (Grüne Hauptstadt 2015), Ali Clabbum – Geschäftsführer von Liftshare und Susana Quintana-Plaza – Senior Vice-President Technology and Innovation von E.ON.
Die Begrüßung übernahmen jeweils Jean-Paul Huchon, Präsident der Region Île-de-France und Alain Vidalies – Französischer Staatssekretär für Verkehr, Meeresangelegenheiten und Fischerei Verkehr und maritime Wirtschaft und François Bausch – Minister für Nachhaltigkeit und Infrastruktur im Luxembourg. Hauptthemen der von Christian Engenhofer des politischen Think-Tanks CEPS moderierten Debatte waren die neuesten technologischen Innovationen und Business-Modelle der Transportbranche. Im Laufe der interaktiven Diskussion mit dem Publikum, berichteten Vertreter der Branche über ihre Erfahrungen und Aktivitäten und erörterten wie die Elektrifizierung des Transports Wachstumschancen generieren und zur Reduzierung von CO2-Emissionen und Treibhausgasen beitragen kann.

Die Vision und Überzeugung des Vorstandsvorsitzenden von Leclanché wurde von allen Podiumsteilnehmern geteilt: Die Ladeinfrastruktur von öffentlichen Fahrzeugflotten – wie Busse, Fähren oder Straßenbahnen – muss standardisiert werden, so könnte die Elektrifizierung der Flotten schneller vorangetrieben und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Know-How in der Energiespeicherung 

Energiespeicherung ist ein wesentlicher Wachstumstreiber von emissionsreduziertem Transport. Anil Srivastava wies darauf hin, dass „die Lösung „universelle Ladestationen von Leclanché“ gut positioniert ist, um die Herausforderungen der Elektrifizierung der Transportbranche anzunehmen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, einen Beitrag zur Senkung von Schadstoffemissionen auf diesem Planeten mit unserem Know-How in der Energiespeicherung und unseren Lösungen leisten zu können.

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HM bringt Multispeicher auf den Markt

Dingelstädt, den 14.12.15 – Der Thüringer Heizkörperhersteller HM kommt mit einer neuen Produktreihe von Edelstahl-Multispeichern auf den Markt. Basierend auf einem einheitlichen Grundmodul wird es neben einem konventionellen Trinkwasserspeicher und einem Zylinder zur Wärmerückgewinnung (derzeit noch in der Entwicklung) als Highlight einen Trinkwasserspeicher mit zusätzlichem Latentspeichermodul geben.

Latentspeicher können Wärme langfristig und verlustfrei speichern. Dies erfolgt in der sogenannten unter-kühlten Schmelze. Allerdings handelt es sich dabei um einen metastabilen Zustand – das verwendete Speichermedium neigt zur Rückkehr in den kristallinen Zustand. Echte, die unterkühlte Schmelze nutzende Latentspeicher sind daher bis jetzt im Markt noch nicht erhältlich.

HM arbeitet seit mehreren Jahren an der Entwicklung eines Latentspeichers auf Natriumacetatbasis, der sogenannten Thermobatterie. Darin wird überschüssige, anderweitig nicht sofort verwendbare Wärme latent gespeichert. Konzipiert als modulares System, kann die Thermobatterie unterschiedlichsten Projekt-anforderungen angepasst werden. So ist Wärme aus Solar- oder Photovoltaikanlagen, aber auch Abwärme aus Blockheizkraftwerken oder Industrieprozessen speicherbar. Mittelfristig ist darüber hinaus eine Integration in regionale Energieversorgungsnetze zur Speicherung von Netzspitzen denkbar. Noch sind allerdings nicht alle technischen Probleme gelöst und vor allem die Einbindung größerer Thermobatterie-Anlagen in die diversen Solar- und Heizungssysteme ist komplexer als ursprünglich angenommen.

Mehr Informationen dazu…www.hm-heizkoerper.de

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Interview: Faire Marktbedingungen für Speicher

Berlin, 7.12. 2015 – Im Interview mit PV Tech Storage hat Miriam Hegner, Referentin für Technologien und Standards beim BVES, über die Verlängerung des KfW-Programms sowie die Bedeutung von fairen Marktbedingungen für Energiespeicher gesprochen.
Ganz aktuell diskutiert werden diese Marktbedingungen im Rahmen des kürzlich von der Europäischen Kommission herausgegebenen Network Code on Load Frequency Control & Reserves (NC LFCR). Der Code legt unter anderem die Regeln für die Präqualifikation zur Teilnahme am Regelenergiemarkt fest.

Zum vollständigen Interview…

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WORLD ENERGY STORAGE MARKETS REPORT 2015 – Deutschland auf Platz zwei

10% Rabatt für Mitglieder des BVES

Berlin, 7.12.2015 – Für eine neue Studie zu weltweiten PV-Speicher-Märkten analysierte die Berliner Unternehmensberatung enviacon international mit Unterstützung des BVES über 160 potenzielle Absatzmärkte für private Energiespeichersysteme. Die Studie ist für BVES-Mitglieder zum Vorzugspreis erhältlich.

Insgesamt untersucht der World Energy Storage Markets Report 163 Länder und Regionen, darunter alle Bundesstaaten Australiens, Indiens, Kanadas und der USA. Um die Attraktivität der Märkte von privaten PV-Speichersystemen bewerten zu können, werden Faktoren wie installierte Kapazitäten, Strompreise für private Haushalte, die Stromgestehungskosten von Photovoltaik, Kosten für Speichersysteme und die geltenden Rahmenbedingungen sowie deren Einfluss auf die Rentabilität in den Ländern analysiert. Neben einem Ranking der Marktattraktivität für das PV-Speicher-Segment enthält die Studie zudem einen Überblick über neun weitere Business Cases für große und kleine Speicheranwendungen sowie exemplarische Informationen zu bestehenden und potenziellen Märkten.
Unter den Top-Ten-Märkten befinden sich zwei US-Bundesstaaten, vier europäische Länder, drei australische Bundesstaaten sowie ein asiatischer Markt. Deutschland landet mit nur knappem Rückstand auf Platz zwei. In zahlreichen weiteren Märkten versprechen bereits kleine Änderungen an Einspeisetarifen und Strompreisen deutliche Verbesserungen für die Wirtschaftlichkeit von privaten PV-Speichern.
Die Studie kann ab sofort über enviacon international bestellt werden. Bis zum 31. Dezember 2015 gilt ein Vorteilspreis von 295 EUR zzgl. MwSt. Mitglieder des BVES erhalten zusätzlich einen Rabatt von 10%.

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Forscher entwickeln Heim-Energiespeicher auf Basis der Vanadium-Redox-Flow-Technologie

Berlin, 2. Dezember 2015 – Einem Wissenschaftler-Team des EWE-Forschungszentrums NEXT ENERGY (Oldenburg) ist es gelungen, die Vanadium-Redox-Flow-Technologie für den kosteneffizienten Einsatz in Heim-Energiespeichern weiterzuentwickeln.
Das Projekt wurde als „herausragendes Gründungsvorhaben“ in das „EXIST “-Forschungstransfer-Programm des BMWi aufgenommen und soll in den kommenden zwei Jahren mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums und des Europäischen Sozialfonds (ESF) in eine Unternehmens-Gründung überführt werden, berichtet Next Energy.

Vanadium-Redox-Flow-Batterien sind im Vergleich zu anderen Technologien wesentlich langlebiger

Unter dem Namen „ResiFlow“ will das Gründerteam um Jan große Austing auf Basis der Vanadium-Redox-Flow-Batterie (VRFB) einen neuartigen Heim-Energiespeicher hervorbringen, der kostengünstig, umweltschonend und recyclebar ist.
„Im Gegensatz zu den derzeit im Heimbereich eingesetzten Lithium-Ionen- und Blei-Gel-Batterien weist die VRFB eine extrem hohe Langlebigkeit von über 15.000 Vollzyklen auf – und das mit höchstmöglichen Sicherheitsstandards“, betont der Projektleiter. „Zudem lassen sich Leistung und Energie bauartbedingt unabhängig voneinander optimal für jeden Anwendungsfall skalieren. Die einzelnen Komponenten sind nicht entflammbar, so dass die Systeme unter dem Aspekt der Sicherheit unbedenklich sind.“ Die Technologie beruht auf unterschiedlichen Oxidationsstufen des Vanadiums, wobei es sich bei den elektrochemisch aktiven Substanzen um wiederverwertbare Vanadiumsalze handelt.

VRFB-Speicher könnte Solarstrom-Eigenverbrauchsanteil deutlich steigern
Den Wissenschaftlern ist es gelungen, die positiven Materialeigenschaften mit einer kostengünstigen Methode zur Leistungssteigerung der Batterie zu kombinieren. Im Alltagseinsatz könnte der VRFB-Speicher somit helfen, den Eigenverbrauchsanteil von selbst erzeugtem Solarstrom auf bis zu 80 Prozent zu steigern. Diese Eigennutzung wird angesichts der fortschreitend fallenden Einspeisevergütung für Photovoltaik-Strom zunehmend wirtschaftlich attraktiv.

VRFB-Technologie soll auch für Heimanwender zugänglich gemacht werden

Bislang wird der VRFB-Batterietyp aufgrund seiner Ausmaße und der Herstellungskosten ausschließlich als industrieller Großspeicher eingesetzt. Durch die Forschungsarbeiten des Gründerteams konnten jedoch im Labormaßstab Verbesserungen der Batterietechnologie erzielt werden, welche die Technik auch für den Heimanwender zugänglich machen. Ein innovatives Verbundkonzept ermöglicht dabei die kostengünstige Produktion zentraler Systemkomponenten. Volumen und Materialeinsatz werden erheblich reduziert, so dass eine intelligente Raumintegration im Heimbereich möglich werden soll.
Weitere Informationen finden Sie unter

www.solarserver.de

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sonnenCommunity vernetzt Haushalte und macht herkömmliche Stromversorger durch selbst erzeugten Strom überflüssig

Sonnenbatterie stellt die sonnenCommunity vor: Die Mitglieder können ihren Strom selbst erzeugen, speichern und Überschüsse mit Freunden oder anderen Mitgliedern online teilen. Die sonnenCommunity ersetzt klassische Stromversorger somit komplett und ist bald für jeden Haushalt in Deutschland verfügbar.

Berlin, 25. November 2015 – Jeder Haushalt in Deutschland kann Mitglied der „sonnenCommunity“ werden. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaft, in der alle Erzeuger und Verbraucher miteinander vernetzt sind und sich gegenseitig mit erneuerbaren Energien versorgen. Ein klassischer Stromversorger ist dabei nicht mehr notwendig.

„Mit der sonnenCommunity ermöglichen wir erstmals allen Haushalten, die ihre Energiezukunft selbst bestimmen wollen, den Zugang zu bezahlbaren und sauberen Strom“, sagt Christoph Ostermann, CEO der Sonnenbatterie. Zur sonnenCommunity gehören in erster Linie Hausbesitzer mit einer Photovoltaik-Anlage und einer sonnenBatterie, die überschüssigen Strom speichert. Mitglieder der sonnenCommunity erhalten das intelligente Batteriespeichersystem sonnenBatterie exklusiv bereits ab 3.599 Euro (brutto).

Überschüssigen Strom, der nicht verbraucht oder gespeichert werden kann, wird online mit der sonnenCommunity geteilt und damit den Mitgliedern zur Verfügung gestellt, die gerade Strom benötigen. Neben dem günstigen Anschaffungspreis eines Batteriespeichers haben Mitglieder mit einer sonnenBatterie dabei weitere Vorteile: Sie können ihren überschüssigen Strom mit einem zusätzlichen Erlös zur Einspeisevergütung per Direktvermarktung verkaufen und zahlen für den nicht selbst erzeugten Strom einen Strompreis, der wesentlich unter dem Durchschnitt klassischer Versorger liegt. Die sonnenCommunity kombiniert drei Technologien: die dezentrale Energieerzeugung, moderne Batteriespeichertechnik sowie deren digitale Vernetzung. Die Steuerung übernimmt eine leistungsstarke, selbstlernende Software-Plattform, welche die einzelnen Mitglieder der sonnenCommunity miteinander verbindet. Sie erfasst die Daten von Erzeugung und Verbrauch aller Mitglieder in Echtzeit und gleicht so Angebot und Nachfrage aus. Durch Kombination von Wetter und Verbrauchsdaten der Mitglieder ist außerdem eine punktgenaue Prognose für die zu erwartende Erzeugung und den Bedarf innerhalb der sonnenCommunity möglich. Damit wird die zyklische Energiezufuhr aus erneuerbaren Energien kalkulierbar und lässt sich flexibel integrieren. Die Mitglieder der sonnenCommunity können darüber hinaus schon heute an innovativen Geschäftsmodellen zur Bereitstellung von Regelenergie teilnehmen und profitieren damit von weiteren wirtschaftlichen Vorteilen, wie z.B. dem kostenlosen Bezug von Überschussstrom aus dem Netz. Auch Haushalte ohne eine Möglichkeit zur eigenen Stromerzeugung oder eigenen Batteriespeicher können den Community-Strom beziehen. Interessenten für die sonnenCommunity können sich auf der Website ein individuelles Tarifpaket zusammenstellen und sich ab sofort registrieren.

Im Zuge der Erweiterung des bisherigen Geschäftsmodells wird die Sonnenbatterie GmbH in sonnen GmbH umbenannt. sonnen ist damit die Dachmarke für das intelligente Batteriespeichersystem sonnenBatterie und die vernetze Stromgemeinschaft sonnenCommunity.

Über sonnen

Saubere und bezahlbare Energie für alle ist einer der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die sonnen GmbH, mit Sitz im bayerischen Energiedorf Wildpoldsried, möchte jedem Menschen ermöglichen, seine Energiezukunft selbst zu bestimmen. Dazu gehören eine günstige Produktion und Speicherung von erneuerbaren Energien sowie die intelligente Vernetzung von Erzeugern und Verbrauchern. sonnen gibt damit weltweit Menschen die Möglichkeit, sich unabhängig von fossilen Brennstoffen und konventionellen Energieversorgern zu machen.

Pressemitteilung

Foto: Stornetic

Schwungräder nehmen Energie auf

Speicher im Container: Schwungräder nehmen Energie auf

München, 4.11.2015 – Die Stadtwerke München (SWM) haben in ihrem virtuellen Kraftwerk erstmals einen kinetischen Energiespeicher in den kommerziellen Betrieb überführt. Wie der kommunale Versorger mitteilt, handelt es sich um eine auf Schwungradbasis betriebene Anlage des Jülicher Technologieunternehmens Stornetic. Der eingesetzte DuraStor-Speicher erbringt laut SWM eine Leistung von bis zu 600 Kilovoltampere (kVA) bei rund 100 Kilowattstunden (kWh). Er besteht aus 28 Schwungrädern, die auf eine Geschwindigkeit von bis zu 45.000 Umdrehungen pro Minute beschleunigt werden können. Der Speicher arbeitet rein mechanisch, dabei wird ein Rotor beschleunigt und so elektrische Energie als mechanische Energie gespeichert. Bei der Rückgewinnung fungiert der Motor als Generator und erzeugt durch das Abbremsen des Rotors elektrischen Strom.
Markus Henle, Projektleiter für das virtuelle Kraftwerk bei den Stadtwerken München, erklärt: „Wir vermarkten den Energiespeicher von Stornetic als Teil unseres virtuellen Kraftwerks. Dort nutzen wir ihn unter anderem zur Regelenergie und zum Ausgleich von Prognoseabweichungen aus erneuerbarer Energieerzeugung.“ Diesem Thema komme eine immer größere Bedeutung zu. Gerade in einem sich verändernden Strommarkt wird es nach den Worten von Henle darauf ankommen, weiterhin eine zuverlässige und stabile Versorgung zu garantieren. Dabei könnten Energiespeicher eine entscheidende Rolle spielen. Stornetic-Geschäftsführer Rainer vor dem Esche erklärt: „Wir sind stolz darauf den weltweit ersten Energiespeicher-Container mit mehreren Schwungrädern in Betrieb genommen zu haben. So kombinieren wir die Vorteile mechanischer Energiespeicher wie Robustheit und Langlebigkeit mit den Vorteilen von Container-Lösungen wie Modularität, schneller Installation und Mobilität.“

 

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BMWi: Informationsveranstaltung zu erneuerbaren Energien in den USA

18. November 2015 im BMWi, Berlin

Im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) findet am 18. November in Berlin eine Informationsveranstaltung statt.

Im Rahmen eines Vortrages stellt das Ministerium „Energiespeicher zur Integration von erneuerbaren Energien in den USA“ vor. Weitere Informationen und die Anmeldungsunterlagen finden Sie hier:

Die Exportinitiative soll insbesondere kleinen und mittelständigen Unternehmen aus Deutschland bei der Erschließung von neuen Zielmärkten helfen. Durch die Förderung der Exportinitiativen ist die Teilnahme an den Geschäftsreisen kostenfrei. Teilnehmende Unternehmen tragen nur die eigenen Reise-, Hotel- und Verpflegungskosten. Gleiches gilt für die Informationsveranstaltung, für welche lediglich ein Cateringbeitrag von 30 Euro zu entrichten ist.

Die energiewaechter GmbH führt als Rahmenvertragspartner des BMWi Projekte zu den Märkten Nord- und Lateinamerikas und der Karibik, zu Europa, Afrika und der VR China durch. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier: